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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Ich habe mich nicht erschrocken. Man sieht ganz erhebliche Unterschiede. Insbesondere was die Tieftonausbeute betrifft. Real fehlt doch eine ganze Menge. Und zwar umso mehr, als dass die Messposition eine ganz andere ist als die simulierte. An der Messposition sollte man nicht etwa 8dB weniger messen als simuliert, sondern eher 12dB mehr. Das hat damit zu tun, dass ein Dipol im Nahfeld gemessen ganz anders sich verhält als eine Geschlossene. Das nur als freundlicher Hinweis. Ich sehe schon, ich kann hier nicht helfen
    Erhebliche Unterschiede? Wo? Ein bisschen Hintergrundwissen sollte man fuer eine korrekte Interpretation schon mitbringen. Das Chassis hat ein Resonanzfrequenz von 25Hz. Das kann in einem Ripol nicht hinhauen. In der Simulation kann man das nur indirekt ablesen. Ansonsten ist die Vorhersage zu hoeheren Frequenzen hinreichend genau.

    Worin besteht denn der Unterschied der Messpositionen von Simulation und Messung?

    Ein Dipol verhaelt sich im Nahfeld "ganz anders" als ein Monopol? Wie denn? Redest Du wieder von Elektrodynamik statt von Akustik?

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    Ein Gast antwortete
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Bezgl. Realitaet und Simulation, anbei eine AkAbak-Simulation und eine Messung an der vorderen Kammer eines Ripols mit KEF B139. Das ist schon erschreckend genau!

    Ich habe mich nicht erschrocken. Man sieht ganz erhebliche Unterschiede. Insbesondere was die Tieftonausbeute betrifft. Ich sehe schon, ich kann hier nicht helfen
    Zuletzt geändert von krabat; 30.10.2012, 16:48.

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  • markus7
    antwortet
    Bezgl. Realitaet und Simulation, anbei eine AkAbak-Simulation und eine Messung an der vorderen Kammer eines Ripols mit KEF B139. Das ist schon erschreckend genau!
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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    "For critical listening conditions, those systems ensuring a faster decay of low-frequency energy are preferred over those attempting to “flatten” the magnitude frequency response."

    Die Aussage ist signaltheoretisch bedenklich.
    Weshalb? Das Signal ist immer noch Musik und unser Gehoer keine FFT.

    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Mir ist ein Dipol aus der Theoretischen Elektrodynamik vertraut, nicht aus der Lautsprecher-Akustik. Verschiedene Sichtweisen, mein Bedauern.
    So kommt man halt schnell zu falschen Schlussfolgerungen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Einen Artikel und die Kompetenz eines Autors zu kommentieren, ohne besagten Artikel gelesen zu haben, ist freundlich ausgedrueckt wenig konstruktiv.
    "For critical listening conditions, those systems ensuring a faster decay of low-frequency energy are preferred over those attempting to “flatten” the magnitude frequency response."

    Die Aussage ist signaltheoretisch bedenklich. Die unpassende Wortwahl ist schnell erkannt, wenn bitte versucht wird, den Terminus "decay of low-frequency energy" zu definieren. "Wasserfall" halte ich für ein ungeeignetes Darstellungsmodell.

    Wenn ich damit jemandem zu nahe getreten sein sollte, bedaure ich das.

    Das mit Akabak und Raum und so weiter braucht man hier auch nicht zu diskutieren. Ich denke jeder macht seine eigenen Erfahrungen - oder auch nicht. Mir ist ein Dipol aus der Theoretischen Elektrodynamik vertraut, nicht aus der Lautsprecher-Akustik. Verschiedene Sichtweisen, mein Bedauern.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Und - das oben per Link zitierte Akabak Modell ist so nicht korrekt. Und einen Dipol messtechnisch zu erfassen, dazu braucht es das Fernfeld. Das gibt es im Wohnraum nicht.
    Verstehe den Gedankensprung zwischen AkAbak-Modell und Wohnraum nicht. Wenn Du Vorschlaege hast, wie eine bessere Freifeldsimulation eines Ripols in AkAbak auszusehen hat, dann wuerde ich mich ueber ein entsprechendes Script freuen.

    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    In einem Wohnraum ist der Dipol nämlich keiner, weil die Wellenlängen nicht klein gegenüber dem Abstand zum Dipol sind.
    Was ist ein Dipol im Raum dann? Zwei verpolte Monopole? Auch gut. In der Mitte eines Raumes aufgestellt ist dies aequivalent zu einem DBA mit wandmontierten Treibern.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Es kommt meiner Meinung nach nicht darauf an, die Moden zu beseitigen, sondern ihre Dichte auf der Frequenzskala zu maximieren.
    Nun ist aber die modale Verteilung eine Eigenschaft des Raumes und nicht der Quelle. Wie wuerde man Deiner Meinung nach einem akustisch kleinen Raum tieffrequente Moden hinzufuegen?

    Einen Artikel und die Kompetenz eines Autors zu kommentieren, ohne besagten Artikel gelesen zu haben, ist freundlich ausgedrueckt wenig konstruktiv.
    Zuletzt geändert von markus7; 30.10.2012, 12:17.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Nein, das habe ich nicht geschrieben, auch nicht sinngemaess.

    Uebrigens ein interessantes, aktuelles Paper, das einige Bassloesungen untersucht: "Subjective Preference of Modal Control Methods in Listening Rooms", Fazenda et al., J. Audio Eng. Soc., Vol. 60, No. 5, 2012 May
    "For critical listening conditions, those systems ensuring a faster decay of low-frequency energy are preferred over those attempting to “flatten” the magnitude frequency response."

    Wenn Du den Artikel gelesen hast, dann bist Du mir weit voraus. Ich bin nicht Mitglied der AES. Über die sinngemäße Aussage des Zitats habe ich mich alllerdings schon mit Jörg Heinzerling auseinandergesetzt: Es kommt meiner Meinung nach nicht darauf an, die Moden zu beseitigen, sondern ihre Dichte auf der Frequenzskala zu maximieren. Letztlich also das Alpenpanorama auszuglätten. Dann klappt es auch mit der Gruppenlaufzeit, und damit auch mit der "Ausschwingzeit". Offenbar aber glaubt der oben zitierte Autor an ein geheimnisvolles Drittes, das der Mathematik nicht zugänglich ist. Darüber möchte ich nicht mehr diskutieren. Es ist erschreckend wie oft einfachste signaltheoretische Grundlagen so ignoriert werden, als gäbe es sie nicht, als hätte man nie davon gehört.

    Und - das oben per Link zitierte Akabak Modell ist so nicht korrekt. Und einen Dipol messtechnisch zu erfassen, dazu braucht es das Fernfeld. Das gibt es im Wohnraum nicht. In einem Wohnraum ist der Dipol nämlich keiner, weil die Wellenlängen nicht klein gegenüber dem Abstand zum Dipol sind. Aber auch das führt hier zu weit.

    Viel Erfolg, und vor allem viel Spaß! Den wird man mit den Sachen ja wohl noch haben dürfen.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Hattest Du nicht sinngemäß geschrieben, der Dipol wäre in solchen Situationen günstig, in denen Monopole dröhnen?
    Nein, das habe ich nicht geschrieben, auch nicht sinngemaess.

    Uebrigens ein interessantes, aktuelles Paper, das einige Bassloesungen untersucht: "Subjective Preference of Modal Control Methods in Listening Rooms", Fazenda et al., J. Audio Eng. Soc., Vol. 60, No. 5, 2012 May

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Na dann weisst Du ja dass ich nicht "auf eine schlechte Position hin entwerfe".
    Hattest Du nicht sinngemäß geschrieben, der Dipol wäre in solchen Situationen günstig, in denen Monopole dröhnen? Ich selbst würde diese Situationen meiden, beim - eventuell mehrfachen - Monopol bleiben und für den eben eine andere Austellung versuchen.


    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Doch, die physikalischen Prinzipien dahinter und die wirken nun mal so wie ich es beschrieben habe.
    Du hast glaube ich eher auf die Veröffentlichungen anderer Bezug genommen. Wie dem auch sei, viel Erfolg!

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Die schlechte Position ist die, von der aus es dröhnt.
    Na dann weisst Du ja dass ich nicht "auf eine schlechte Position hin entwerfe".

    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Da ist kaum etwas sinnvoll zu verallgemeinern
    Doch, die physikalischen Prinzipien dahinter und die wirken nun mal so wie ich es beschrieben habe.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Der Treiber wird - wie in AKABAK nicht anders zu erwarten - nicht als kontinuierliche Quelle simuliert, der "Duct" wird auch nicht auf seiner Länge kontinuierlich bestrahlt.


    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung auf welche "schlechte Position" Du Dich hier beziehst. Bist Du dem Link ueberhaupt gefolgt?
    Schon, sonst würde ich nichts kommentieren. Die schlechte Position ist die, von der aus es dröhnt. Raumakustische Experimente muss jeder für sich durchführen. Da ist kaum etwas sinnvoll zu verallgemeinern, ich wiederhole mich aber.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Ein bisschen. Was Du brauchst ist eine räumlich kontinuierliche Quelle und ein damit ebenso kontinuierlich gespeister "Duct". Wär mal spannend, das in AKABAK zu sehen.
    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...2&postcount=29

    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Ich würde eher dahin entwickeln, die Position des Sub zu optimieren, als den Sub auf eine schlechte Position hin zu entwerfen. Nicht zuletzt ist das eine Kostenfrage. Leider ist Raumakustik so chaotisch, dass allgemeingültige Empfehlungen nie zutreffen.
    Keine Ahnung auf welche "schlechte Position" Du Dich hier beziehst. Bist Du dem Link ueberhaupt gefolgt? Ganz allgemeingueltig kann man feststellen, dass es zwei Ansaetze zur Verminderung von negativen Raumeinfluessen gibt:
    - Absorption
    - Erhoehung des Direktschallanteils
    Natuerlich erhoeht Absorption indirekt den Direktschallanteil, aber man kann dies auch ganz einfach durch sehr nahe Platzierung von Schallquelle und Zuhoerer erreichen. Das ist mit Sicherheit die kostenguenstigere Variante.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Doch, doch, ist alles beruecksichtigt. Kennst Du Dich mit AkAbak aus?
    Ein bisschen. Was Du brauchst ist eine räumlich kontinuierliche Quelle und ein damit ebenso kontinuierlich gespeister "Duct". Wär mal spannend, das in AKABAK zu sehen.

    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Entwicklungsziel ... haengt noch immer fundamental vom Raum und der Position von Empfaenger und (den) Quelle(n) ab. Bestimmt interessant zur Urteilsfindung: http://mehlau.net/audio/dual_nearfield_sub/
    Ich würde eher dahin entwickeln, die Position des Sub zu optimieren, als den Sub auf eine schlechte Position hin zu entwerfen. Nicht zuletzt ist das eine Kostenfrage. Leider ist Raumakustik so chaotisch, dass allgemeingültige Empfehlungen nie zutreffen.

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  • markus7
    antwortet
    Doch, doch, ist alles beruecksichtigt. Kennst Du Dich mit AkAbak aus?

    Entwicklungsziel ist ein Dipol mit moeglichst kleinen Abmessungen.

    Ob Reflex/Geschlossen besser ist haengt noch immer fundamental vom Raum und der Position von Empfaenger und (den) Quelle(n) ab. Bestimmt interessant zur Urteilsfindung: http://mehlau.net/audio/dual_nearfield_sub/

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