Wie wichtig ist denn das vertikale Abstrahlverhalten eines LS?
Hallo,
ich habe mir LS gebaut, die mit einem kleinen Coax und zwei 17er in D´Appolito Anordnung gebaut. Die Übernahme FQ ist ca. 400Hz gewählt, hier ergab sich in der Vertikal gemessen, immer noch ein gutes Rundstrahlverhalten. Für meinen Versuch/Vergleich noch dazu ein Pärchen (B80 in 1L /mit19er HT) das zwar Horizontal aber Vertikal nicht so gut wie der Coax überzeugen kann.
In meiner Unwissenheit würde ich mal behaupten, vertikal sollte eher untergeordnet sein, denn beim Hören befinden sich meine Lauscher ja meistens auf derselben Ebene da ich sitze, es sei denn, man läuft auch ab und zu hin und her und setzt sich wieder.
Das wird aber eher seltener der Fall sein.
Ausserdem werden bei vertikal breiter strahlenden Anteilen ja auch wiederum mehr Reflexionen erzeugt ?
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Contra D'Appo sagt, es ist wichtig wie das vertikale, Interferenzen stören und verbiegen den Klangeindruck.
Pro D'Appo sagt, das verringert Reflektionen an Decke und Boden, die Interferenzen/Kammfilter stören nicht, sie sind nur häßlich bei einer Messung. Die Durchhörbarkeit wird besser.
Zu welchem Lager ich gehöre, ist ja bekannt.
Eines ist sicher eine klassische 4-Wege-Box (Atlas Compact zB) hat(vor allem wenn man nah hört) den Nachteil, dass die Abstrahlung vertikal nicht symmetrisch ist, Höhen kommen oben, Grundton unten. Manche schreiben dann, Stereo bildet auch vertikal ab. Das geht nicht!
Ein Koax und D'Appo hat diesen Fehler nicht.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Das Thema sollte nicht an D'Appo aufgehängt werden.
Denn das vertikale Abstrahlverhalten der meisten LS ist eine Katastrophe.
Da es schwieriger als das horizontale zu verbessern ist, wird das meist ignoriert.
Mir ist aber keine Studie bekannt, in der belegt wird, dass das vertikale weniger wichtig ist.
Ich halte das vertikale Abstrahlverhalten klar für sehr wichtig.
Ich versuche immer durch entsprechende Trennfrequenzen, Treiberabstände und Filtersteilheit ein Optimum zu erreichen.
@Walwal
Ein Koax und D'Appo hat diesen Fehler nicht.
Wenn der 4 Weger richtig gemacht ist (Treiberabstände zu Trennfrequenzen), gibt es diesen Fehler auch nicht.
Hallo Lifu. Auch mit der besten Anordnung und optimaler Abstrahlung ist der HT mindestens 60 cm höher als TMT. Zustimmung, dass jede Box, die den HT nicht zentral hat, ungleichmäßige Abstrahlachsen hat. Vor allem mit passiven Weichen.
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Hallo,
Nachher geht’s los, zwei Kumpel kommen gleich noch zum hören. Hier mal noch Bilder und das Setup, was untereinander verglichen wird, getrennt wird bei 150Hz mit TIW 250XS, dat ganze pur bzw. ohne Raumeinmessung, nur die Pegel der Sats und die Phase am SUB werden angepasst. Wie schon geschrieben, sind die Filterflanken beim Koax auf bestes vertikales Abstrahlen gelegt. Alle LS sind mit passiver Weiche, nur der Sub und die Übergabe 150Hz zu den Sats ist Aktiv!
Gehört wird:
Koax mit zwei 17er
B80 mit 19er HT
Behringer Truth 2031P (noch org.Weiche)
Sub, TIW 250XS
Hallo,
ein wenig Differenzierung sollte schon sein.......
Man unterscheide doch bitte zwischen echtem und unechtem d'Appo.....
Beim echten gibt es vertikal keine nennenswerte Bündelung, bei unechten sehr wohl, und das sind wohl die meisten Konstruktionen.....
Ansonsten stimme ich Gustav ausdrücklich zu:
Das vertikale Abstrahlverhalten ist genaugenommen genauso wichtig wie das horizontale, da es ja auch mit in das Gesamtenergieverhalten eingeht und daher nicht unmaßgeblich am Pegelverlauf im Diffusfeld beteiligt ist.
Die beim Forumstreffen in Stuttgart vorgestellte Sundan ist eine fast echte d'Appo, auch wurde bei der bei der Überprüfung des Energieverhaltens sowohl das horizontale als auch das vertikale Verhalten berücksichtigt.
Bei konzeptionsgerechter Aufstellung (unmittelbar an der Wand und in normal großem Wohnzimmer) hörte man die sich daraus ergebenden Vorteile.
Beim Treffen in Stuttgart bei freier Aufstellung und eigentlich zu großem Raum kam das nicht so richtig rüber....
Nebenbeibemerkt kann man auch passiv das vertikale Abstrahlverhalten im Griff haben, allerdings nicht mit normalen 12 dB-Weichen (zu weiter Überlappungsbereich) und Trennungen oberhalb der Bündelungsfrequenzen der beteiligten Treiber.
Hallo,
es war ein netter Abend und natürlich Vergleich. Alle drei LS unterscheiden sich doch sehr. Der Vergleich Koax gegen B80: Mit der B80 Kombi hört man die Bühne ein bissel breiter, Stimmen wirkten aber nicht so groß und so schön echt abgebildet und noch zu nennen, die Raumtiefe/Hall, war deutlich geringer zu orten. Der B80 spielt einfach alles ein bisschen dezenter, alles immer sehr schön. Nach dem umstöpseln auf die Behringer, hörte man sofort wie lahm doch die Kiste spielt. Nach kurzer Zeit hatte man sich darauf aber eingewöhnt, aber es kam schlimmer, je länger man die Behringer hörte. (krass ausgedrückt) Der Sound klebte regelrecht am/vor dem Waveguide fest, alles spielte hell, irgendwie mit Hier und Da zerrissenen Klangbild/ Bühne.
Die Stärke am LS mit dem Koax ist für mich jeden Fall, diese lässige Ortung! Ob dieses jetzt an der vertikalen Abstrahlung liegt, oder an der Punktschallquelle, weiß ich jedenfalls nicht. Ich war die Tage bei WeHa auf besuch, hörte seine Why-Koax, auch hier hörte man sofort diese super Ortung.
zitat:Mr.Pit,
... und Volker, wer war (ist noch) da und hat gehört?
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