DSP Abstimmung des B200 in KU Gehäuse
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Bei 300 Hz kein Problem.
Nachzulesen hier:
Die Feineinstellung danach ging mit Delay des MT-Zweiges prima, sogar nach Gehör auf maximale Impuls-Knackigkeit. Bei Trennung MT-HT wird es kniffliger, auch da würde ich erst mal in 70 cm optimieren und dann Kontrollmessung am Hörplatz machen.Zuletzt geändert von walwal; 06.03.2012, 14:03. -
Das kann ich so nicht ganz bestätigen. Ich kenn den B 200 in der Solo 100 sehr gut. Meine Messungen hab ich alle in 70 bis 80 cm Entfernung gemacht. Versuchsweise hab ich auch größere Messabstände bis 2 m probiert, um zu sehen, wie stark die Unterschiede sind. Die Unterschiede sind aber zu gering, um sie einer drastisch herabgesetzten Frequenzauflösung wegen zu kurzem verwertbaren Zeitfenster zu opfern.Einen Kommentar schreiben:
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Trennungen durch Nahmessungen zu optimieren halte ich für gewagt. Da die Phasenlage der einzelnen Chassis zueinander sich mit dem Abstand ändern kann, d.h. eine Trennung basierend auf Messungen mit 50cm Abstand, wird bei Messungen in 1m Abstand von der Phasenlage her höchstwahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Hauptursache ist die Laufzeitdifferenz zwischen den einzelnen Lautsprecherchassis, die mit zunehmendem Messabstand kleiner wird. Auch werden einige Schallwandeffekte bei der Nahmessung nicht ausreichend mit einbezogen.Einen Kommentar schreiben:
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Genau so. Trennungen optimieren durch Nahmessung, dann linear einstellen, messen und hören, dann krumm machen.
So gemacht bei meiner Concorde teilaktiv.Einen Kommentar schreiben:
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Ich würde vll erstmal die trennfrequenzen für alle 3 Chassis einstellen und die Lautstärke anpassen und dann mit der Dsp Regelung anfangen, da hat man wenigstens mal einen start.Einen Kommentar schreiben:
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Ich sehe leider in dem diy-hifi-forum Thread keine Grafiken!Meine recht erfolgreichen Versuche (allerdings in einer TML) kann man hier bestaunen:
Grüße
ChlangEinen Kommentar schreiben:
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@Violoncello, walwal, Rudolf,
ja also... ja und nein... ich habe beim Hörtest nur den B200 gehört....aber...
Wenn wir von einem Mitteltöner zwischen 300Hz - 3.000 Hz, oder so, sprechen würden, dann würde ich zustimmen. Dann macht das keinen Sinn den alleine zu hören.
Der B200 läuft in meinem Konzept aber als Fullrange von 100Hz bis irgendwo zwischen 7-10kHz. Unterhalb 100Hz unterstützt ihn dann der Ripol und oberhalb 7-10kHz das Hörnchen.
Momentan läuft der B200 zur Einstellung und zum Hörtest mit einem Hochpass (L/R 24dB) ab 100Hz und oben unbegrenzt. Also Fullrange bis auf <100Hz.
Die 18 EQ Filter habe ich zwischen ~200Hz und ~10kHz gesetzt da der Messungen unterhalb 200Hz ja eh ohne kombinierte Nah- und Fernfeldmessung (Bass 10cm Abstand + Rest ~1m Abstand) noch nicht zu trauen ist - da macht Eingreifen per DSP unterhalb von 200Hz momentan noch keinen Sinn. Oberhalb von 10kHz soll ja mal das Hörnchen spielen, auch da macht Eingreifen in den B200 Frequenzgang per DSP keinen Sinn.
Also der B200 alleine im KU Gehäuse sollte sich so doch schon zu einem gefälligen Klang bewegen lassen und nicht so topfig klingen...Einen Kommentar schreiben:
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Hallo!
ich würde den B200 unbedingt in größerer Entfernung als 70 cm messen - ist ja dich kein kleines Chassis...
... und auch Winkelmessungen mit berücksichtigen!
Meine recht erfolgreichen Versuche (allerdings in einer TML) kann man hier bestaunen:
Grüße
ChlangEinen Kommentar schreiben:
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Nee, gut klingt das sicher nicht. Deshalb hatte ich auch "ausgewogen" geschrieben. Ich hoffe, das bedeutet etwas anderes ...
Aber irgendeiner findet immer ein Beispiel, an dem weder "gut" noch "ausgewogen" zutrifft. Ist dann halt ne Bauernregel ...
AD? War es so? Kann man Frequenzgänge sehen?Also daher bei Hörtests IMMMER in Fullrange und mit allen Wegen hören! [Vielleicht hast du das sowieso gemacht, ist nicht ersichtlich. Aber mal so generell als Tipp]
Tat es das???
Na ja, wenn unsere Erde weggepustet ist, sind wir alle "Außerirdische"Übrigens, Rudolf, war AD kein Außerirdischer, wir können also von normalem Gehör ausgehen
. Aber Hauptsache, wir haben unser Handtuch dabei.
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Selbstverständlich muss der Hörtest mit dem kompletten LS gemacht werden. Das geschah auch sicher so.
Als letzte Lösung den LS plus Verstärker/DSP zu Visaton schleppen und im RAR messen.
Übrigens, Rudolf, war AD kein Außerirdischer, wir können also von normalem Gehör ausgehen
Handlung
Die Geschichte, die allen Versionen zugrunde liegt, sind die Abenteuer des Arthur Dent, eines Durchschnittsengländers,Zuletzt geändert von walwal; 06.03.2012, 10:02.Einen Kommentar schreiben:
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@Rudolf: Ich halte solche Aussagen für sehr gewagt. Oder soll es etwa gut klingen, wenn eine Box nur von 400-1000 hz wiedergibt ?
Ich Kern stimme ich jedoch zu: Wenn es tonal aufdringlich oder einfach nicht richtig klingt, muss das nicht unbedingt an dem Frequenzbereich liegen, der einem subjektiv negativ auffällt. Ich habe das gemerkt, wo ich mal versehentlich bei einem 3-Wege vollaktiv-System den Tieftöner-Amp um ein paar dB leiser gedreht hatte. Im Tiefton klang alles normal (wurde ja auch im Prinzip nix verändert) aber es klang auf einmal eben sehr aufdringlich. Rein subjektiv hätte ich den Fehler aber in jedem Fall dem Mittelhochton-Bereich zugeschrieben. Also daher bei Hörtests IMMMER in Fullrange und mit allen Wegen hören! [Vielleicht hast du das sowieso gemacht, ist nicht ersichtlich. Aber mal so generell als Tipp]Einen Kommentar schreiben:
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Ich finde den Link zwar nicht mehr, aber ich habe mal eine Sammlung von Zitaten aus den Foren angelegt. Hier eine Vorgehensweise, die AH mal vorgeschlagen hat:
Du gehst ja auch prinzipiell so vor, aber kann es sein, dass hier genau das Eintritt, was AH angemerkt hat:...entzerre erstmal sorgfälig. Als Ausgangspunkt oberhalb 500Hz erstmal auf einen linearen Freifeldfrequenzgang (in ca. 70cm Abstand messen, kann allerdings sein, daß manche Schallwandartefakte dabei nicht ganz richtig erfaßt werden), von 100Hz bis 500Hz auf eine lineare Betriebsschallpegelkurve und unter 100Hz auch auf eine lineare Betriebsschallpegelkurve, jedoch ohne oder mit nur geringer Entzerrung der Eigenfrequenzen des Raumes (das würde erhebliche Gruppenlaufzeitverzerrungen nach sich ziehen).
...kann allerdings sein, daß manche Schallwandartefakte dabei nicht ganz richtig erfaßt werden)Einen Kommentar schreiben:
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