Original Visaton- Frequenzweichenbauteile?
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Ja, es sind aber weniger. Und es kann auch besser sein. Solche Feinheiten kann man nur durch Hörtest im Raum entscheiden.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Jo, da hab ich mich blöd ausgedrückt. Der Widerstand der Spule ist nicht der einzige. Schau Dir die Impedanz an der Trennfrequenz an und addiere den Widerstand der Zuleitung. Dann siehste, dass son 10tel mehr oder weniger nicht so ins Gewicht fallen.Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."Kommentar
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Wenn es der Erkenntnis dient, ist kein Aufwand zu hoch.
Ernsthaft: So schlimm ist das nicht, wenn man es genau wissen will, denn jede Weiche ist anders.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Ich hab jetzt nicht alles bis aufs i-tüpfelchen gelesen, daher frage ich ggf. doppelt: Womit wurden denn die Innenwiderstände der Spulen gemessen? Hoffentlich mit einer verünftigen Messbrücke, idealerweise in Vierleitertechnik?
Andernfalls ist die Diskussion um 10mOhm-Werte nämlich sowieso müßig.
Auch sehr hochwertige Multimeter liefern mit normalen Messtrippen in Zweileitertechnik häufig nicht verlässliche Werte unter 1 Ohm, ich hatte sogar schon Fälle, wo sich Spulen (mit meinem Hand-Fluke) in einer Richtung anders maßen als umgepolt. Ursache sind vermutlich u.a. Halbleitereffekte und elektrochemische Spannungen an den Klemmen, die ja nie ganz oxidfrei sind, und man hat dank verzinnten Enden und Messleitungen auch insgesamt einen recht wilden Materialmix im Messkreis.
Gruß, H.-CKommentar
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auch wenn ich jetzt Haue bekomme -
im Signalweg verwende ich nur Folienkondensatoren. Die Dinger sind nicht sehr viel teurer als Elkos und haben geringere Toleranzen. Dazu sind sie langzeitstabiler. Von alten Elkos zweifelhafter Herkunft lasse ich die Finger - da hatte ich zuviel Schrott dabei. Ob Elkos oder Folie besser klingt, ist ein uralter Streit . Schon in den Siebzigern gabs dazu "wissenschaftliche" Abhandlungen. Die Unterschiede sind bei guter Ware (Visaton) nicht zu hören, mit Folie bin ich aber auf der sicheren Seite. Als Elektronikbastler habe ich generell eine gestörte Beziehung zu Elkos. Stundenlange Fehlersuche, geplatzte Elkos in Netzteilen und auf PC Mainboards haben mein Vertrauen in die Elektolytbecher grundlegend erschüttert.
Grüße
HatschKommentar
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Warum Schläge? Ich verbaue überall, nicht nur im Signalweg, Folie.
Das Signal wird nämlich von allen Teilen beeinflußt.
Nicht weil es besser klingt, sondern aus den von dir genannten Gründen.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Also von mir gibt es da nur Zustimmung:auch wenn ich jetzt Haue bekomme
geringere Toleranzen. Dazu sind sie langzeitstabiler.*unterschreib*Als Elektronikbastler habe ich generell eine gestörte Beziehung zu Elkos. Stundenlange Fehlersuche, geplatzte Elkos in Netzteilen und auf PC Mainboards haben mein Vertrauen in die Elektolytbecher grundlegend erschüttert.
Ich benutze Elkos nur bei wirklich großen Kapazitäten, wo Folienkondensatoren ein vielfaches kosten würden (z.B. 330µF oder so). Bei kleineren Kondensatoren fällt der preisliche Unterschied bei einem Bastler, der nur ein paar Stück pro Box verbaut, nicht so ins Gewicht. Bei Serienherstellern, welche tausende pro Monat verbauen, sieht das wieder anderst aus.Kommentar
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Ich hatte früher in einer Firma LED-Grossanzeigen entwickelt und gebaut, sehr teure Anzeigesysteme > 200kFr...
Der Kunde erwartet natürlich dann über mehrere Jahre einwandfreie Funktion und Wartung. Einmal war auf einem Teilelement nur noch Flimmern und Flackern zu sehen: Ursache war eine durchgeätzte Leiterbahn (unter dem Lötstopplack!) von einem ausgelaufenen Elko, nach bereits 4 Jahren 
Es haben also nicht "nur" Elektronikbastler mit dem Problem zu kämpfen. Bei normalen industriellen Produkten und auch Consumer-Waren (HiFi!) wird explizit die Lebensdauer der Elkos in die geplante Produktlebensdauer (i.d.R. 7 Jahre) einberechnet, aus Sicht des Herstellers ist man dann auch mal "froh", wenn's weniger wird
Leider sind auch Tantalelkos (die gelben teuren mit dem Seltenerdmetall) nicht besser. In einer anderen Firma mussten ganze Elektronikbaugruppen umkonstruiert werden, da ein Kunde uns explizit deren Verwendung verboten hatte, weil einmal in Japan ein Werk wegen eines verglühenden Tantalelkos (Kurzschluss) fast komplett abgebrannt ist...
Als Ersatz für Elkos und deren Verwandte werden heute sehr teure Keramikkondensatoren eingesetzt, die es leider mit den benötigten grossen Kapazitäten nur für niedrige Spannungen gibt.Gruss
Andi
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche)
"You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)Kommentar
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