nachdem wir heute abend meine aktivierten 3 Wege Lautsprecher genossen haben, in der der GF200 CB spielt, wurde ich gefragt warum die "Aushänge"Bauvorschäge wie die Solitude, Concorde, VOX Classic immer nur konsequent als BR-Lautsprecher vorgestellt werden???? Okay Tiefton-Wirkungsgrad usw. ist ja eine Sache....aber ...?
Gruß
PS: Das Foto fand ich gerade im Netz und finde dies einfach eindrucksvoll.....
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
das kommt ganz darauf wofuer das Chassis entwickelt worden ist. Waerend in den 70´er - Ende 80´er die meisten Chassis fuer den Einsatz in CB entwickelt wurden kamen spaeter mehr und mehr die BR in Mode.
Was nun mehr oder weniger Bass bringt sehe ich nicht so als Argument wie das Ausschwingverhalten das sich aus der Einbaulage ergibt. Ist das Chassis falsch eingestzt wird der Tieftonbereich unkontrolliert, schwammig oder klingt aufgeblaeht.
im grunde hat boxworld ja schon einen fast richtigen ansatz gewählt, aber es trifft es nicht auf den punkt, ... denn jedes chassis ist bei der entwicklung auf alle möglichen TSPs abstimmbar, ... richtig ist wohl dass es früher häufiger chassis gab die weniger antrieb hatten, die sich dann automatisch besser für CB eigneten, ...
aber nochmals zu deinem beispiel, bei einer aktiven umsetzung ist der antrieb des basses ziemlich egal, ... mit der elektronischen steuerung ist fast alles auch nachträglich hinzubiegen, ... schön wäre natürlich ein möglichst starker antrieb, aber ein muss ist es nicht, ...
Ein Problem an CB-Bauvorschlägen ist einfach, dass sie nicht von der breiten Masse als salonfähig erachtet werden. Ich habe mehrere Konstruktionen gemacht, bei denen CB als die bessere Alternative erkannt wurde.
Der Hörer hat sein Bild vom Lautsprecher, da gehört BR in den meisten Fällen dazu. Viele sind dann aber doch von einer guten CB sehr überrascht.
Wenn also zum Beispiel mal eine VIB170duAL von Visaton kommen würde, dann wäre ich doch sehr enttäuscht, wenn diese nicht in CB wäre.
Auch wenn ich CB bevorzuge, geht es manchmal nicht ohne BR. Z.B. kleinere Boxen und/oder größere, bassschluckende Räume. Bei BR hat man immer noch die Option, den Kanal zuzustopfen, wenn es nicht passt.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Wenn eine Box als BR ausgelegt ist, und man stopft sie zu, ist dann nicht das Volumen für CB zu groß?
CB wird doch meist mit weniger Volumen ausgelegt als Br, oder?
Wenn eine Box als BR ausgelegt ist, und man stopft sie zu, ist dann nicht das Volumen für CB zu groß?
CB wird doch meist mit weniger Volumen ausgelegt als Br, oder?
in der Theorie stimmt deine Aussage, in der Praxis heißt es für das geschlossene Gehäuse dass ein QT zustandekommt von kleiner 0.7. geht in die Richtung 0.5 oder so.
Ein zu große CB fällt früher, aber langsamer ab. Das passt meist besser zum Raum und die Impulstreue ist deutlich besser.
Kannst du mal in Boxsim testen, nimm eine BR Box und stelle um auf CB mit gleichem Volumen, dann das Volumen halbieren/vierteln. Mache das mal und entscheide selbst, welches Volumen bei CB besser ist.
Ich habe ja auch die Concorde "gestopft". Messungen ohne PEQ und ohne Bassanhebung siehst du hier:
Die linke Box (ecknah) hat sogar zuviel Bass!
Wie ich immer schreibe: Der Raum wirkt so extrem, dass ím Tiefton jede Simu oder Theorie nichts taugt!
Bauen, aufstellen, messen, dann anpassen.
Hallo,
Das Thema CB oder BR ist für mich sehr eindeutig.
Wenn es um maximalen Pegel im Bass geht baue ich BR und
wenn es um maximalen Klang geht baue ich CB.
die Mischform wo ebenfalls sehr viel Pegel zustande kommt wäre eine CB mit sehr großem Verschiebevolumen, somit großem Treiber oder viele kleine Treiberchen.
Vor Jahren (2003 oder 2004?), ich habe mich mit dem Alcone AC10He ( http://www.lautsprechershop.de/pdf/alcone/ac10he.pdf ) beschäftigt, versuchte ich zwei Testgehäuse, 45 Liter BR und 18 Liter CB. Damals noch in relativ kleinen Räumen gefiel mir die CB Variante sehr viel besser. BR kam immer sehr dick daher und dröhnte in den meisten Aufstellpositionen. Ich baute dann nach den Vortests ein Dreiwegerich aus Alconebass in 18 Liter CB (Seite), Vifa-Breitbänderchen (gelb) und kleiner 19 mm Seaskalotte. Hiermit habe ich sehr lange gehört, der Bass hat mir immer sehr gut gefallen.
Wenn ich das so lese, sollte ich vielleicht bei meinem aktuellen Dreiweger, den ich momenten baue auch mal CB testen.
Ich habe pro Seite 2 Al170 im Bass, die gemeinsam auf 40l arbeiten. Wäre mit dem Gehäuse ein sinnvoller CB Betrieb möglich?
Es wird anfangs vieleicht mit CB zu wenig Bass sein, aber lass dir etwas Zeit. Sogar bei mir war der Bass manchem zu wenig. Man ist es nicht gewohnt, wenn es nicht brummt und dröhnt.
Vieleicht finden deswegen viele den Ri/Dipol so gut, weil er nicht zu laut ist?
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Hallo,
Ich kann die CB so entzerren dass sie den gleichen Tiefgang hat wie die BR-Variante. (allerdings hat sie dann an die vier dB weniger Maxpegel)
Für mich ist der größte Nachteil einer BR, an zB einer Zweiwegebox, dass Mitteltonanteile aus dem Kanal kommen. Dies stört meist den Bereich um 200 bis 600 Hz, je nach Länge des Rohrs und anderen geometrischen Bedingungen.
Dieser Bereich ist äußerst kritisch zu sehen wenn es um die Sprachwiedergabe geht. Bei vielen Zweiwegeboxen mit BR klingt die Stimme sehr rauh. Wenn man direkt die CB oder BR vergleicht wird man dieses Problem eindeutig wahrnehmen.
Es geht mir nicht um das dröhnen im Bass, denn dies kann ich aktiv wegregeln, sodass die BR-Box nicht mehr dröhnt.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar