Genau das ist so ein Thema!
Wegen ein paar Cent Ersparnis nimmst du in Kauf, daß jede einzelne Transaktion sogar innerhalb eines Staates zentral überwacht werden kann und klatscht noch Beifall.
Aber was solls, du hast ja nichts zu verbergen.
Das eine hat mit den anderen nichts zu tun.
Die Erleichterung um die es geht, sind die innereuropäischen Überweißungen, die jetzt um einiges Einfacher sind.
Das Überwachen der Überweißung geht von den USA aus und wäre auch gekommen, würde es noch die Mark geben (die allerdings nicht sehr viel mehr Wert wäre)...
Um auf das Verbot von stromfressenden Haushaltgeräten zurückzukommen: Ja, es ist sinnvoll. Es gibt immer noch Geräte, bei denen viel Leistung ein Verkaufsargument ist, obwohl man den selben Effekt mit wenig Leistung erreichen könnte. Staubsauger mit moderneren Motoren wären wirklich der Hit, denn die derzeitigen Reihenschlussmotoren mit mechanischem Polwender haben viel zu viel Reibung und machen auch viel zu viel Lärm.
Die EU-Richtlinien muss man ganz genau lesen. Ich bin sehr froh, dass ein Link zu eurLex hier gekommen ist und möchte auch selbst noch mal darauf verweisen:
Wenn man mit der Suchfunktion nicht klar kommt, bekommt man auf E-Mails schnelle und freundliche Antworten.
Es gilt immer die neueste Ausgabe des Amtsblattes zu einer Richtlinie. Amtsblätter verweisen häufig auf Normen, die dann recht umständlich zu besorgen sind. Manche Bibliotheken haben sie da und es ist echt empfehlenswert, sich sowas mal anzuschauen. Findet heraus, wo eure nächste Normen-Auslegestelle ist!
Die gute alte Glühlampe darf nicht mehr als Leuchtmittel, wohl aber als Heizkörper verkauft werden. Wer welche braucht, kann sie z. B. dort kaufen: http://heatball.de/
Sollte es tatsächlich zu einem Verbot von industriell gefertigten Röhrenverstärkern kommen, sehe ich ganz glänzende Zeiten für Bastler kommen. Oder es erfindet halt jemand die Raumheizung mit Musikwiedergabefunktion ^^ man muss nur wollen.
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Die sind von diesem Verbot doch gar nicht betroffen: denn das waren immer schon Sonderanfertigungen!
Abgesehen davon: inzwischen gibt es sowohl LED-als auch Stromsparlampen, die warmes Licht log liefern, welches dem der Glühbirne in nichts nachsteht. Irgendeine Ausnahme wird es bestimmt noch geben, aber dafür wird sich auch eine Lösung finden.
Wie bereits erwähnt: LED's sind inzwischen bezahlbar geworden. Ohne die EU-Verordnung wäre es sicher nicht passiert.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
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Wie bereits erwähnt: LED's sind inzwischen bezahlbar geworden.
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Absolut, habe gerade erst in der Küche die 'unter Hängeschrank' Beleuchtung gegen LED Leisten ausgetauscht.
Die Halogenleuchten, die dort vorher strahlten, sind ein Dreck dagegen und verbrauchten deutlich mehr Energie.
4 Halo-Latüchten zu 20 Watt = 80 Watt gegen nun 16 Watt der LED-Leisten!
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Als Röhrenersatz erfinden wir dann halt die Hochpannungs-MOSFET-bestückte Ersatzröhre mit einer LED-Beleuchtung...
Zumindest Pentoden kann man ja sehr gut mit MOSFET ersetzen...
Aber OPTISCH soll es ja stimmern, da bietet sich die LED als stromsparende und in ihrer Leuchtfarbe sogar individuell anpassbare Leuchtquelle an.
Und wenn dann alle Leuchtmittel dieser Welt durch LED ersetzt worden sind, wird diese dann durch eine "Kommission" verboten, wie die zahlreichen Windrädern dann auch, wegen Landschaftsverschandelung und Behinderung des Zugvogelverkehrs.
Gruss
Andi
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche) "You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)
@agossi: Ersatzröhren mit Transistorbestückung gibt es schon lange zu kaufen, ist keine Neuheit.
@harry_m: Energiesparlampen erzeugen zwar ein warmes und eventuell sogar wohnliches Licht, aber es ist qualitativ mit dem Licht von Glühlampen nicht vergleichbar. Der Grund ist physikalischer Natur und ich möchte das kurz zusammenfassen.
Sonnenlicht: kontinuierliches Spektrum, welches jede Farbe enthält, die wir sehen können und darüber hinaus.
Glühlicht: kontinuierliches Spektrum, welches zwar nach blau hin abfällt, aber keine Lücken aufweist. Somit können wir im Glühlicht Farben genau so gut unterscheiden, wie im Sonnenlicht.
Licht von Sparlampen und Leuchtstoffröhren mit Triphosphor (827, 840 ...): das Spektrum enthält Spitzen bei den Grundfarben Rot, Grün und Blau, sowie einige kleinere Spitzen. Alle Farben dazwischen fehlen. Wenn wir direkt in dieses Licht blicken, sieht es weiß aus. Beleuchten wir natürliche Gegenstände, erscheinen sie in veränderten Farben. Brot sieht grünlich aus, Haut wirkt blass und so weiter.
Licht von RGB-LEDs: vergleichbar mit Triphosphoren fehlen hier weite Spektralbereiche und natürliche Gegenstände erscheinen in Falschfarben.
Licht von weißen LEDs und Leuchtstoffröhren mit Halophosphat: das Spektrum enthält weite kontinuierliche Bereiche und nur wenige Lücken. Natürliche Gegenstände erscheinen weitgehend in den Farben, die wir im Sonnen- oder Glühlicht sehen würden. Aber im blauen oder roten Bereich gibt es noch Defizite.
Weiße LEDs werden stetig weiterentwickelt, es gibt sie schon mit hohem Farbwiedergabeindex. Sie sind deutlich besser als handelsübliche Sparlampen, aber noch nicht so gut wie Glühlampen. Außerdem gibt es Sparlampen mit speziellen Leuchtstoffmischungen für hohe Ansprüche (900er Farben, wie 930, 940), die relativ gut sind. Besser sind die für Studiobeleuchtung mit nahezu kontinuierlichen Spektren.
Zuletzt geändert von Frankynstone; 02.10.2010, 15:00.
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Nachtrag: ein paar Spektren. Damit ihr wisst, wovon ich rede und damit ihr wisst, dass ich weiß, wovon ich rede
Standardlichtfarbe von Energiesparlampen
Halophosphat einer älteren Leuststofflampe
Leuchtstoffmischung für etwas gehobene Ansprüche
Medialight 3200 Kelvin, entspricht weitgehend einer Halogenlampe
Quelle: NARVA
Die Spektren von anderen Herstellern sehen genau gleich aus, man kann die Sparlampen heute kaum noch unterscheiden. Nur ein paar Billigprodukte weichen trotz gleicher Bezeichnung von den Markenprodukten ab.
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Vollspektrumlampen haben die Bezeichnung 958 oder 965, bis auf einen kleinen zusätzlichen UV-Anteil unterscheidet sich diese Farbe nicht wesentlich von der 950. Der Farbwiedergabeindex Ra beträgt mindestens 90, die Farbtemperatur über 5000 Kelvin.
Meiner Recherche nach unterscheiden sich die Vollspektrumlampen unterschiedlicher Hersteller leicht voneinander. Diese sind nicht zu schlecht: Lifelite, Osram-Broschüre Seite 14 von 16
Das ist Licht von Vollspektrumlampen ist dem Tageslicht dem Augenschein nach recht ähnlich. Menschliche Augen können viele Grüntöne unterscheiden, aber gerade da sind die Vollspektrumröhren schlechter, als Standardröhren 765.
Wir Männer können sowieso nicht viele Farben unterscheiden. Aber in Anbetracht eines Ölgemäldes wird es uns wie Schuppen aus den Augen fallen. Die dort verwendeten natürlichen Pigmente zeigen nur im Licht eines professionellen Leuchtmittels oder der Sonne ihr wahres Gesicht.
Vollspektrumlampen mit UV-Anteil sind schädlich für Gemälde und andere wertvolle Gegenstände.
Edit: so, genug editiert, wenn noch immer Fehler drin sind, bleiben sie.
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Vollspektrumlampen mit UV-Anteil sind schädlich für Gemälde und andere wertvolle Gegenstände.
die sind eher angebracht in terrarium mit reptilien...
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
Richtig. Aber für Reptilien, Pflanzen, Aquarien, Wurst, Brötchen etc, also für allerlei Spezialzwecke gibt es auch allerlei Speziallampen mit entsprechenden Spezialeigenschaften. Die Reptilienlampen haben eine vergleichsweise sehr gute Farbwiedergabe, nebenbeibemerkt.
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Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Als Heizung taugt das Ding wie alle Elektroheizungen nicht besonders gut. Ziemlich dreist finde ich die Aussagen zum Wirkungsgrad. Hier wird mit Werten von 95-100 % geworben, wie es auch andere Hersteller von elektrischen Heizungsanlagen machen. Der Wirkungsgrad wird hier als Quotient aus abgegebener Nutzenergie und zugeführter elektrischer Energie definiert, was falsch ist. Denn die elektrische Energie fällt ja nicht vom Himmel. Sie muss im Kraftwerk aus mechanischer Energie erzeugt werden, was nicht verlustfrei geschieht, und diese mechanische Energie muss entweder in Form von Wasserströmungen zugeführt oder aus Wärme erzeugt werden. Letzteres ist aber besonders verlustbehaftet, da es eine Hierarchie zwischen verschiedenen Energieformen gibt und die Umwandlung von Energie einer niederen Form (z. B. Wärme) in Energie einer höheren Form (z. B. kinetische Energie) nicht mit demselben Wirkungsgrad vonstatten gehen kann wie die Umwandlung in umgekehrter Richtung oder zwischen gleichwertigen Energieformen. Schon der theoretische Wirkungsgrad liegt hier mehr oder weniger weit unter 100 %, während er in den übrigen Fällen diese Marke erreicht.
Beim Heizen mit elektrischem Strom kann man allenfalls dann von hohem Wirkungsgrad sprechen, wenn die Unterbringung der Energiequelle im zu beheizenden Gebäude nicht möglich ist. So wird wohl niemand auf die Idee kommen, seinen Fußboden mit angereichertem Uran zu bestreuen. Beim Einsatz von Kohle, Öl oder Gas als Energiequelle ist jedoch der Transport zum Kunden und die Verbrennung in dessen Heizungskeller umweltfreundlicher als die Energieverschwendung, die mit dem Umweg über den elektrischen Strom verbunden ist.
Bislang hieß es übrigens, die Chinesen hätten absurder Weise mit der Herstellung von Glühlampen größere Probleme als mit der der moderneren Leuchtstoffröhren. Eine kurze Überprüfung des Angebots im Laden schien diese Behauptung zu bestätigen, warum auch immer. Höhere Umweltstandards, kürzere Transportwege und der Verzicht auf Quecksilber zeichneten die Glühlampe also ganz klar als umweltfreundliche Alternative zur Leuchtstofflampe aus.
Inzwischen kommen Glühlampen aber auch aus China (nach Angaben der TAZ schon länger) und verursachen eine entsprechend hohe Umweltbelastung bei Produktion und Transport, so dass die Vorteile der Glühlampe schwinden. Dies ist auch beim "Heatball" der Fall, wie auf einer der im Thread verlinkten Seiten bestätigt wird.
Zuletzt geändert von poor but loud; 09.10.2010, 16:40.
Moden kommen und gehen. Manche Moden kommen sogar wieder. Nur die Raummoden sind unsterblich.
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