Ich soll für eine befreundete Jazzband einen winzigen Aufnahme"raum" für Gesang bauen. Sollte nur ca. 1,5m x 1,5m x 2,5m sein.
Das Ding muss also stark bedämpft werden.
Kann mir da jemand weiter helfen?
Ich würde den Kasten einfach aus Spanplatte doppelwandig bauen. Dazwischen Glaswolle???
Frequenz von Gesang sollte etwa zwischen 100Hz und 4-5kHz liegen, ist das richtig?
wie soll man so einen kleinen Raum bedämpfen, nur mit Akustikschaumstoff, oder Schlitzabsorbern so wie woody, oder???
Wer schon einmal auf einer Baustelle war, wo Wände in Trockenbauweise (Gipskarton/Ständerwerk) gestellt wurden und zwischen zwei Wänden stand, in denen schon die Trennwandplatten (Mineralwolle) eingebracht, aber die abschliessende Gips-Kartonschuicht noch nicht aufgebracht war, der wird wissen, wie es ist, ein Gefühl der Taubheit zu haben.
Diese Trennwandplatten schlucken enorme Schallanteile, der Nachteil ist, das sie bei geringsten Luftbewegungen Partikel von sich geben, die zumindest Hust- oder auch Juckreiz hervorrufen.
Diese Trennwandplatten gibt es auch einseitig beschichtet mit schwarzem Akustikflies.
Man kann diese Platten (gängige Stärke:20mm) zwischen Dachlattenreihen (Abstand so breit wie Platten- oder Rollenbreite) klemmen, und darüber quer laufend wiederum hochkant im zu bestimmenden Abstand Dachlatten anschrauben, so dass man einen Schlitzabsorber erhält.
Weder Dachlatten noch Akustikplatten sind sonderlich teuer, für so eine kleine Kabine erst recht nicht.
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Nun, habe ich nicht so deutlich herausgetippert, dieser schwarze Flies hält ja gerade diese Partikel zurück...deshalb gibt es ihn, für Akustikdecken, die, wie Woody (?) es wohl auch hat, aus Glattkantbretten bestehen, zwischen denen Fugen gelassen werden, die den Schall absorbieren.
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also eine derart kleine kabine muss schon SEHR, SEHR gut beämpft sein. Du hast ja fast stehende Wellen im Gesangsbereich.
Ist denn nur entscheidend, dass kein schall RAUS kommt, oder ist auch wichtig, dass keiner REIN kommt.
Der einfache Noppenschaum (besser, aber auch etwas teurer Pyramidenschaum) dämpft gerade im Sprachbereich ganz enorm. Dicker, flauschiger Fußboden rein und es wird wohl erstmal reichen.
Echte Akustikplatten sind da wohl nochmal ne ecke teurer.
State of the Art ist es, das Sichtfenster aus zwei Scheiben zu bauen, wovon eine deutlich gewinkelt ist. Zumindest bei "erwachsenen" Studiofenstern habe ich das öfter gesehen.
Wichtig bei Gesangskabinen ist auch: Wenn die Sängerin hübsch ist, muß sie die Möglichkeit haben, die Kabine von innen zu verschließen. Wenn der Sänger häßlich ist, muß die Kabine von außen verschließbar sein. Letzteres ist bei Schlagzeugkabinen besonders interessant.
Dann stellt sich mir noch die Frage, was die Leute von Jungles Link mit 3 Kopphörern in so einer Minikabine veranstalten.
jo, scheibe sollte gewinkelt sein, sonst gibts böse reflektionen direkt aufs Mikro. Haben die Jungens bei uns hier um Audiowarehaus gemeint.
Im Prinzip aber so, wie wir gesagt haben, hm? Spanplatten nehmen, wenns dicht sein soll doppelwandig und Wolle dazwischen, die innere Kabine möglichst sogarnoch von der äusseren entkoppeln und innen Pyramidenschaum rein.
Ich werde den Kasten doppelwandig, rechteckig, aus 19er und 16er Spanplatten machen, Fenster doppelwandig und innere Scheibe schräg mit "Vorhang" aus Pyramidenschaumstoff. Zwischen die Wände kommt Mineralwolle und innen wird alles mit Noppenschaum oder Pyramidenschaum verkleidet.
Ist akustisch eigentlich ein echter Unterschied zwischen Noppen- und Pyramidenschaum?
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