die ARIA2 sind mir einfach zu leise oder besser gesagt, sie können mir den beiden sub's (T-20.39) einfach nicht mithalten. der klang und das sehr gute abstrahlen gefählt mir jedoch wirklich sehr gut.
nach vielem lesen hier im forum, ist meine idee, die ARIA2 gegen COUPLET auszutauschen.
meine frage an die profis hier - wird das meine erwartungen erfüllen?
die lautstärke gesamt ist schon in ordnung.
leider steigt die lautstärke nicht linear an - soll heißen, ab einem gewissen punkt werden die sub's lauter wie die ARIA2-light und ich muß die endstufe für die sub's leiser machen.
ich bekomm das einfach nicht so eingestellt, das die lautstärke am AVR-verstärker und an der endstufe wirklich bis zu meinem gewünschten maximum gleichmäßig ansteigt. irgendwas "beisst" sich da
darum die idee mir den couplet. da steigt der pegel steiler an wie bei den ARIA2-light.
die tiefen nimmt schon der AVR gleich vorneweg raus. da hab ich die ARIA2 bei 80Hz getrennt.
Hallo Peryair
ich hab hier ein Paar Couplet rumstehen
geschlossen mit eingebautern Endstufen und 2 Subwoofern mit je 2 GF250
also wenn du ein bisschen näher an Norddeutschland dran wohnen würdest hätte ich lust den Tausch mal auszuprobieren
aber so ganz blind
nacher bringt es nichts
oder du hast noch die gleichen Probleme
oder ich dann deine
ich vermute die 80 Hz sind zu viel für die kleinen TIs
hab bei 120 Hz getrennt und die ALs müssen sehr kämpfen um mit den GFs mitzuhalten
oder rüste auf eine Art mini VOX 200 um
Couplet Gehäuse, 2 Liter für die TIs und der Rest CB für den AL200
dann dürften 80Hz kein Problem mehr sein
...
die couplet können lt. boxsim nicht wesentlich lauter als die aria2.
Ich muss ehrlich sagen, den Boxsim-Simus trau ich unter 500Hz nicht wirklich über den Weg...
Erschwerend kommt hinzu, dass in der Chassisdatenbank der lineare Hub des TI100 mit ±4mm falsch angegeben ist, richtig wäre ein Wert von ±2mm.
Die Simulation (basierend auf den TSPs) mit AJ-Horn zeigt da schon eine deutlichere Abweichung beim erzielbaren Maximalschalldruck im hubrelevanten Bereich:
[ATTACH]3927[/ATTACH]
Bei einer Trennung von 80Hz (-3dB), wie sie ein AVR liefert, bedeutet das einen Pegelunterschied von 10dB, das ist schon mehr als eine Hausnummer Unterschied!
Wenn ich das richtig lese, besitzt er nur die Aria 2 Light. So machen auch seine Bedenken wegen den Kosten wieder Sinn.
Da wäre vielleicht doch die Umrüstung auf eine Vox 200 Light denkbar.
ich würde mich walwal anschließen, der eine Entlastung um die tiefen Töne empfiehlt.
Nur ist meine Meinung, dass eine 80Hz-Trennung durch den AVR das schlicht nicht gut genug macht. Weil erstens zu tiefe Trennfrequenz für die kleinen Tieftöner und vermutlich mit 12db/8ve nicht steilflankig genug. Wobei es von mir zugegebener Weise nur spekuliert ist, dass der AVR nur mit 12db/8ve trennt.
Eine interessante Variante wäre eine aktive Trennung mit 24db/8ve bei 110 bis 120 Hz. Das stelle ich mir deutlich pegelfester vor. Simulation in Boxsim wird das zeigen. (Auch wenn die absoluten Werte von anderen - nicht von mir - in Frage gestellt werden, die Relation zwischen beiden Varianten sollte stimmen.)
...
Weil erstens zu tiefe Trennfrequenz für die kleinen Tieftöner und vermutlich mit 12db/8ve nicht steilflankig genug. Wobei es von mir zugegebener Weise nur spekuliert ist, dass der AVR nur mit 12db/8ve trennt.
Die Trennfrequenz von 80Hz ist für die beiden 10-er mit Sicherheit das Problem, da hätte die Couplet die Nase weit vorne.
Bezüglich der Flankensteilheit des Hochpasses ist es tatsächlich so, dass diese bei verantwortungsbewusst designten Geräten 12dB/oct beträgt. Es wird nämlich (wahrscheinlich durch die THX-Norm verursacht) davon ausgegangen, dass die Satellitenlautsprecher, die es durch den Hochpass zu schützen gilt, ihre Eckfrequenz (-3dB) bei der angestrebten Trennfrequenz haben, die nach der eben erwähnten THX-Norm bei 80Hz liegt. Da die Satelliten gängigerweise geschlossen aufgebaut sind, fällt deren F-Gang unterhalb der Eckfrequenz bereits mit 12dB/oct ab, so dass sich insgesamt mit dem elektronischen Hochpass eine Flankensteilheit von 24dB/oct ergibt. Damit ergibt sich bei einer Trennung des Subwoofers mit einem Filter 4. Ordnung, wie sie in AVRs anzutreffen ist, eine quasi optimale Schalladdition.
Wenn beide Filter, also Subwoofertiefpass und Satellitenhochpass, dieselbe Flankensteilheit hätten, würde es Phasenprobleme geben und eine korrekte Addition wäre zumindest mal stark gefährdet...
Eine steilere Trennung der Satelliten wäre technisch auch nicht nötig, denn ein geschlossenes Gehäuse mit einer Einbaugüte von 0,707 bietet ein ausreichend starkes Luftpolster, um den Hub der TMTs zu tiefen Frequenzen (unterhalb der Resonanzfrequenz) auch ohne Hochpassfilterung nicht mehr nennenswert ansteigen zu lassen.
Eine interessante Variante wäre eine aktive Trennung mit 24db/8ve bei 110 bis 120 Hz. Das stelle ich mir deutlich pegelfester vor. Simulation in Boxsim wird das zeigen.
Wie oben bereits erwähnt, ist eine steilere Trennung der Satelliten nicht nötig, kann sich sogar schädlich auf die Schalladdition zwischen Subwoofer und Satelliten auswirken. Das Anheben der Trennfrequenz scheint allerdings wirklich deutlich zielführender zu sein, zumal viele AVR sowieso schon variable Trennfrequenzeinstellungen zulassen. Die Belastbarkeit würde sich fast verdoppeln, was einer Steigerung des Maximalpegels von knapp 3dB entsprechen würde.
Folgendes Bildchen zeigt die hubabhängige Belastbarkeit der Arias anhand einer Boxsim-Simu. Einmal mit 80Hz (12dB/oct) und einmal mit 120Hz (12dB/oct):
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Und hier nochmal der Vergleich zwischen 12dB/oct und (meines Erachtens unnötigen) 24dB/oct bei einer Grenzfrequenz (-3dB) von 120Hz:
[ATTACH]3948[/ATTACH]
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