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P2P-Rechtsschutz (OFF-Topic)

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  • GSD
    GSD
    Registrierter Benutzer
    • 30.10.2001
    • 123

    P2P-Rechtsschutz (OFF-Topic)

    Moin,

    im Heise-Forum ist eine Idee entwickelt worden, um sich gegen das extreme Vorgehen der Musikind. zur Wehr zu setzen.

    Schaut es euch mal an.

    Gruß

    GSD

    P2P-Rechtsschutz
  • Jorge
    Registrierter Benutzer
    • 16.02.2003
    • 1507

    #2
    Hallo,

    zwei Gedanken dazu von mir.
    • Die Mehrzahl der Filesharing Nutzer ist sich sehr wohl bewußt darüber, daß das tauschen von MP3's nicht so 100%ig legal ist. Es wird trotzdem gemacht, da bisher nichts oder nicht viel passiert ist.
    • Die Musikindustrie ist in meinen Augen selbst Schuld an der verzwackten Situation. CD's und auch DVD's sind teilweise unverschämt teuer. Das Argument, welches die Musikriesen hier bringen, daß die Künstler entlohnt werden müßen, halte ich für Heuchelei. Ich behaupte, daß heute keine Künstler mehr wirklich sein Haupteinkommen über die Anzahl der verkauften CD's erwirtschaftet sonder über möglichst gutes/hohes Zocken bei Plattenvertragsabschluß. Bestes Beispiel ist doch Robie Williams mit seinem 100 Millionen schweren Plattenvertrag.


    Fazit:
    Wer MP3's tauscht muß auch mit den Gefahren leben und sollte das Internet nicht als Rechtsfreien Raum ansehen. Ich halte davon nix, aber ich bin auch nicht kewl!
    Grüße Jorge

    Kommentar

    • GSD
      GSD
      Registrierter Benutzer
      • 30.10.2001
      • 123

      #3
      Deiner Meinung bin ich auch, aber das Verhalten der Musikind. auf Änderungen am Markt zu reagieren ist geradezu widerlich. Alternativ, attraktive Angebote sind ihr fremd, stattdessen wird sich ihrer Lobby beim Gesetzgeber (siehe DRM-Gesetz) bedient.
      Durch Kopierschutz können viele Kunden die CDs nicht mehr abspielen. "Pech gehabt" meint die MI dazu (siehe einige Heise Artikel).

      Mehrere Studien haben zudem erwiesen, daß ein Großteil der Musiktauscher häufig sogar ihren CD-Konsum erhöht hat.

      Die MI ist ein Quasi-Kartell und der Kunde machtlos. Es wären sicherlich auch einige Dinge zu klären, welche die MI als gottgegeben ansieht.

      Daher wäre doch eine Möglichkeit, die MI mit einer Gegenklage zu belegen (es sind einige Idee im Heise-Forum angedacht worden) oder den Prozess entsprechend zu führen angebracht. Den Einzelnen kostet es kaum etwas.

      Mein Meinung dazu. Es kann nicht schaden, zumindest einen mächtigen Gegenpol zu haben (und ein organisierter Zusammenschluss von mehreren Millionen Nutzern ist mächtig).

      Gruß

      GSD

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      • harry_m
        Registrierter Benutzer
        • 16.08.2002
        • 6421

        #4
        Obwohl der Gedanke an sich mir gefällt, kann ich mir vorstellen, dass es sich sehr schnell als ganz üble "Geschäftsidee" entpuppen kann.

        Denn wer garantiert, dass dieses Geld tatsächlich für diesen Zweck eingesetzt wird, und nich un dunklen Kanälen verschwindet?

        Da hat man schon viel noblere Themen für Gaunereien missbraucht.

        Und außerdem ist das Thema wirklich sehr heikel: denn es gibt kein Recht auf die "Private Raubkopie".

        Aber das haben wir ja erst vor Kurzem in allen Einzelheiten durchgenommen...
        Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
        Harry's kleine Leidenschaften

        Kommentar

        • GSD
          GSD
          Registrierter Benutzer
          • 30.10.2001
          • 123

          #5
          Das mit der Kontoverwaltung war u.a. auch ein Thema im Heise-Forum, welches noch Probleme aufwirft. Wie kann man soetwas verwalten, daß es für alle eine größtmögliche Transparenz und die geringstmöglichen Missbrauchschancen bietet ?

          Es gibt zwar kein Recht auf eine "private Raubkopie", aber es gibt sicherlich genügend Ansatzmöglichkeiten, der Musikind. im Gegenzug (verklagst du mich, verklag ich dich - übliche Vorgehensweise) etwas vorzuwerfen. Es hängt halt alles nur vom Geld und dem Durchhaltevermögen der Klageparteien ab.

          Ein möglicher Missbrauch ist allerdings schon ein extremes Argument, was man beachten sollte !

          Gruß

          GSD

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          • Mr. Pit
            Registrierter Benutzer
            • 09.04.2002
            • 1705

            #6
            So, ich habe mir z. B. die Dire Straits "Brother in Arms" als LP gekauft. Damit meinen Obulus für "gedankliches Eigentum" usw. entrichtet. Danach habe ich mir das gleiche Album als CD gekauft, d. h. die MI hat die alten Bänder durch den A/D-Wandler laufen lassen. (O.K. bei dieser speziellen CD ist es einen DDD-Aufnahme, d. h. Neuaufnahme/ -abmischung, es geht ja um das Prinzip)
            U N D ??? Ich muß trotzdem den "hohen" Preis für eine CD bezahlen. IST DAS RICHTIG??
            Wenn ich heute eine "klangverschlechterte" kopiergeschützte CD kaufe, die ich auf 50% der Geräte nicht abspielen kann, sagt die MI: "Selber schuld". IST DAS RICHTIG???

            Es gibt Versuche, für 0,99€ Original-Downloads direkt vom Hersteller zu beziehen, wenn ich mir die ADSL-Flat dagegen rechne, könnte ich diese legale Methode m. E. akzeptieren.

            Abwarten......

            Grüße

            Mr. Pit

            PS: Solange etwas verboten ist, macht es doppelt so viel Spaß.
            PPS: Wenn sich 5 Köpfe etwas ausdenken (Kopierschutz) und 100.000 Köpfe in aller Welt dagegen arbeiten (Kopierschutzknacker) ist es nur eine Frage der Zeit bis das Problem behoben ist.
            Grüße
            Mr. Pit

            Frage: "Wird die Zivilisation wohl eher aus Mangel an Wissen oder an Ignoranz zugrunde gehen?"
            Antwort: "Keine Ahnung, ... ist mir ooch egal."

            Front Vourtune
            Sub Vourturms

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