Was macht man, wenn 'mal ein Chassis defekt ist (oder wenn man keinen Ersatz bekommt)? Dann muß man evt. zwangsläufig etwas neues bauen und hat die dementsprechenden Kosten.
Ich sehe es etwas anders als viele andere hier: Für mich stellt ein Paar Lautsprecher eine Investition dar. Wenn ich etwas baue muß / soll es lange halten...
Ich habe auch 'mal durchgeblättert, weil ich auf ein Korrigendum zur "Quintet" gehofft hatte. Aber da habe ich nichts gefunden. Meine Meinung über diese Zeitschrift (und HH dazu) hatte ich schon vor einiger Zeit, und in der Zeitspanne seitdem hat sich nicht viel verändert...
das mal ein chassie kaputt geht kann die bei teuren chassis genauso passieren wie bei den billigeren
und das es mal keinen ersatz mehr gibt kann dir da genauso gut passieren
ich sag mal so nach 10 jahren wird man immer probleme haben
kauf dir doch mal einen neuen tw 360
allerdings glaube ich bei normalem einsatz zu hause kriegt man ein chassie nicht kaputt
und man muss auch das preis/leiszungs verhältnis sehen
nicht jeder kann viel geld für lautsprecher investieren
der ct 240 ist ja für ct schon recht teuer, das kostet sonst das paar
mir gefällt halt das konzept
mir gefallen lautsprecher die nicht dem einheitsbrei entsprechen und auch nicht perfekt sind
ich könnte mir vorstellen das teil rockt ganz gut
zu der meinung zu den zeitschriften ( ich gehe mal davon aus die ist nicht sehr hoch)
der admin hat schon des öfteren geschrieben das ihm einige kontrukte aus den zeitschriften ( er hört sie ja dann und wann ) gefallen
ich denke mal doof sind die auch nicht
und zb für jemanden wie mich auf jeden fall besser als wenn er selber anfängt mit halbwissen was zu basteln
die teile erinnern mich an die mc farlow boxen in meiner jugendbude
der bass in den boxen sah stark nach w300s aus
und die abmaße waren auch sehr ähnlich
Friedemann und ich hatten schon etwas Kontakt, und er hat sich ja auch durchaus positiv über die "Quintet" geäußert. Insofern haben die Leute von K & T und HH sicher etwas drauf (mehr als ich auf jeden Fall).
Dennoch sollte man etwas mehr Sorgfalt walten lassen. Und gerade damit haben sich K & T und HH nicht sonderlich hervorgetan, weder "damals", noch heute...
Ich meine, wenn man eine "Nische" abdecken möchte (etwas anderes ist Hifi- Selbstbau nicht) und sich daran macht, durchaus neue Ansätze und Gedanken zu verfolgen und zu präsentieren, dann kann man zumindest einen Artikel ohne eklatante Fehler erwarten. Siehe z. B. den "Teiler Mitteltongehäuse" der "Quintet"; ein Fehler, der sofort ins Auge springt...
Das Loch kommt wohl von schlechtem Phasenverhalten, auf einem Diagramm sieht man, dass der BG20 im "Loch" teilweise lauter ist als in der Summe mit dem W300S. Allerdings ist Holger Barskes erklärender Kommentar: "Wie man sieht, funktioniert die Addition der einzelnen Anteile praktisch problemlos."
Also das "Loch" bei 500hz ist mir auch sofort aufgefallen. Und irgendwie wird das ganze nur damit erklärt, das es nicht störend wäre
Ich hatte ernsthaft in Betracht gezogen, CT240 zu bauen, aber der F-Gang ist sehr "gewagt", was nicht heißen muß, das es nicht klingt. Aber so werde ich das ganze lassen. Abgesehen davon, ist das Ding alles andere als klein, wobei die Breite für mich das größte Problem darstellt.
Das sind Boxen für Männer, nichts für Weicheier. Für Männer, die alleine leben und alleine wohnen. Die werden damit ne Menge Freude haben, denke ich. Die in einer glücklichen Beziehung leben oder in Kürze gelebt werden wollen, sollten etwas Zahmeres ins Auge fassen.
vielleicht sollte man manchmal erst hören und dann messen
da spricht natürlich nichts dagegen. Wenn ein 8"er mit 25mm Spule aber bei 500Hz ein Loch hat, ist die Konstruktion nicht einwandfrei. Da der BG20 das normalerweise nicht hat, liegt es offensichtlich an der Lautsprechentwicklung und nicht am Chassis.
Phasenverhalten kann ich mir fast nicht vorstellen. Bei einer so tiefen Trennfrequenz und so geringem Abstand die Addition NICHT hinzubekommen, ist ja schon fast eine Kunst. Das Diagramm schaut stark gefenstert aus, bei der Trennfrequenz hat man wahrscheinlich nur wenige Sützpunkte der FFT und der angezeigte Pegel stimmt nicht genau.
Es würde mich ja nicht wundern, wenn es am Ende nur ein Meßfehler ist. Ob der 8"er in dem kleinen Gehäuse Mist baut? Die Membran ist schon sehr dünn!
Die Resonanzen des Gehäuses liegen bei rund 350 Hz (50 cm Breite) und 550 Hz (31 cm Höhe), was man auch im Zerfallspektrum gut erkennen kann. Das tiefe Loch liegt wohl nicht ganz zufällig genau dazwischen. Laut Anleitung wird nur die Rückwand des MT-Gehäuses mit Noppenschaum bedämpft, weshalb die Resonanzen sich voll austoben können.
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