Mal abgesehen vom Bau-Preis, damit liesen sich die Vorgaben des Ami´s Dappo einhalten, ist erst mal nur ne Idee, wie seht Ihr das? Würde sich so eine Konstruktion als Kompaktbox lohnen oder denkt Ihr eher das ist totaler Schmarn.
Sogar "echtes D'Appolito", also 2*Lambda/3 = Mitteltönerabstand, bringt destruktive Interferenzen unter großen vertikalen Winkeln. Ich finde es verwunderlich, dass trotz der beinahen Unmöglichkeit und trotz dem großem Aufwand versucht wird, ein schlechtes Prinzip zu verwirklichen.
Wenn man den Vorteil des hohen Kennschalldrucks nutzen will, aber keine destruktiven Interferenzen möchte, kann man einfach die Mitteltöner zusammen unter dem Hochtöner platzieren. Damit bleiben die destruktiven Interferenzen aus. Es kann vielleicht noch zu einer destruktiven Interferenz bei der Trennfrequenz kommen, aber das kann man (zumindest passiv) leicht wegbekommen, indem man den Hochtöner und den unteren Mitteltöner in diesem Bereich leicht phasenverzögert.
Auch echtes (und unechtes) D'Apo optimiert(verbessert) das vertikale Abstrahlverhalten vertikal nur AUF und UM die Trennfrequenz herum.
Durch den relativ großen Abstand der MT ergeben sich aber im Frequenzbereich unterhalb der Trennfrequenz dafür lustige Interferenzauslöschungen unter vertikalen Winkeln.
Das wiederum verdirbt die Energiebilanz..... , der Diffusfeldfrequenzgang ist also nicht linear, was wohl nur beim Abhören im Nahfeld innerhalb des Hallradiusses weniger stört.
Aber auch Denis's Vorschlag ist ein Kompromiss, der wieder andere Probleme bereitet....
Ich finde es aus mehreren Gründen gut, wenn die Chassis näher aneinander rücken können. Streng genommen gibt es keinen wirklichen Grund die auseinander zu ziehen.
"Der Meister" himself legt auf seine Formel offensichtlich keinen großen Wert: er hat mal für K&T eine Konstruktion mit Alcone-Bestückung entwickelt, wo es genau so wenig gepasst hat, wie es bei der VOXxxx oder anderen der Fall ist.
Diese Konstruktion finde ich schön, allerdings hat sie ein Manko: hier werden zwei teuere MT-Kalotten verbaut, obwohl schon eine den Pegel liefern kann. Und dabei sind es die TMT's, die den Pegel nicht bringen, und deshalb "verdoppelt" werden müssen.
Wenn man sich damit abfindet, dass man für die D'Appo-Bündelung ca. 80€ (oder was kostet denn aktuell G50FFL?!) pro Box mehr zahlt, dann wäre wohl OK.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
bringt destruktive Interferenzen unter großen vertikalen Winkeln
Naja, das macht jede andere Box ebenso, allerdings verstehe noch nicht so richtig wie ein auf grosser vertikaler Ebene gleichmässiges Abstrahlverhalten entstehen soll wenn , wie Peter K schon schrieb, nur bei den Trennfrequenzen prinzipbedingt EINE breitstrahlende Keule entsteht. Somit würde, zumindest aus theoretischer Sicht, der Frequenzgang jeweils bei den Trennfrequenzen angehoben während sich die Zwischenfrequenzen ins Rücklicht stellen. Ideal ist das also immer noch nicht, muss es aber auch nicht.
Wenn man sich damit abfindet, dass man für die D'Appo-Bündelung ca. 80€ (oder was kostet denn aktuell G50FFL?!) pro Box mehr zahlt, dann wäre wohl OK.
Das ist mir ziemlich wurscht, früher haben wirs versoffen, jetzt wirds eben "fest angelegt" die Kohle. Und wenn es nichts werden sollte(für den Fall es würde gebaut werden) können die LS auch anderweitig genutzt werden. Es wäre eben mal sehr interresant eine echte Dappo zu hören um sagen zu können: das ist es!, oder um sagen zu können: Jo mei, is wurscht.
Und eine andere Lösung einer echten MIT einigermassen Bassfundament ist mir auch unter Einsatz von Schneidewerkzeugen nicht eingefallen, da die Chassis wieder zu gross wären. Ein ganz anderer Kostenfaktor wäre noch die Weiche, je Trennung 18dB.......
Im Prinzip ist die Dáppo-Anordnung quasi in jedem Abstand realisierbar, die echte ist meiner Meinung nach auch nur ein "idealer" Kompromiss zwischen Schalldruck, Abstrahlverhalten und damit von der Umgebung reflektierten diffusen Schallanteilen die verzögert am Ohr ankommen und somit die Räumlichkeit beeinträchtigen. Auch nichts anderes als z.B. der Q-Faktor beim Bass. Trotzdem reizt es doch ungemein es zu testen.
Das ist mir ziemlich wurscht, früher haben wirs versoffen, jetzt wirds eben "fest angelegt" die Kohle.
...und auf der Haben-Seite kannst Du schließlich niedrige Verzerrungen verbuchen - auch nicht falsch.
Und eine andere Lösung einer echten MIT einigermassen Bassfundament ist mir auch unter Einsatz von Schneidewerkzeugen nicht eingefallen, da die Chassis wieder zu gross wären.
Ich weiß ja nicht, wie tief diese Kalotten bei einer solch zu erwartenden geringen Belastung getrennt werden könnten, bevor die Klirrrerei wieder anfängt, aber zwei weitere WS13BF (wg. der Impedanz seriell an den Tiefpässen mit dem jeweiligen Kollegen) mit tiefst möglicher Trennung zu den Kalotten sollte doch (gerade) noch drin sein...?! Simulieren, Leistungs-, Frequenzgang- und Abstrahldiagramme beobachten könnte vllt. ganz nützlich sein.
Ich würde die Tiefmitteltöner bei einem solchen Testprojekt auch erstmal aktiv dran klemmen, um unabhängig von Pegel-Anpassungsschwierigkeiten mit ihrer Trennfrequenz- und Bestückung experimentieren zu können (der WS13BF ist eher hubschwach und spielt andererseits seine Mitteltonqualitäten bei der rel. geringen Trennfrequenz nicht aus). Ein wenig Wirkungsgrad-Optimierung, damit hinterher, passiv, in der gesamten Kalottensektion nicht zweimal die Hälfte der Energie in Widerständen verloren geht, könnte nicht schaden, zumal von Hub entlastender größerer Membranfläche Baß-, Grund- und angrenzender Mittelton klanglich profitieren (falls eben 4 symmetrisch zusammengerückte TMT's mit 2 MT-Kalotten bei einer für die Kalotten tiefst möglichen Frequenz im Trennbereich noch akzeptabel abstrahlen)
Original geschrieben von andik ...Das ist mir ziemlich wurscht, früher haben wirs versoffen, jetzt wirds eben "fest angelegt" die Kohle...
Admin! Aufgemerkt!
Die Fa. Visaton leistet inzwischen einen Beitrag zur Verbesserung der Volksgesundheit und zur Sicherung der Altersversorgung.
Boxenbau als dritte Säule nach der Riester-Rente. Ja! So wird ein Schuh draus...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Es gab doch mal diese Nette 2,5 Wege Box mit dem W100S als tmt, warum nicht hier eine 3,5 Wege Lösung wasteln? 4 130er sollten sowohl Pegel als auch Tiefgang schaffen, vor allem, wenns die ALs werden
Und der Positive Nebeneffekt wäre, das vom Bauling noch weniger Alkohol gekauft wird ^^
btw würde es mich mal interessieren ob das was is, habe alleine schon mal aus interesse an ne 2,5 Wege lösung mit 130ern gedacht.. W130S sind ja eigentlich auch recht nette Chassis
@Fred´l:
die Aktivierung wird mir dann doch bisschen zu viel des guten, ich habs gern wenn die Boxen recht einfach gehalten sind und eben nicht einen ganzen Geräteberg benötigen um zu funktionieren. Hier soll schon alles auf passivem Level bleiben. Aber an zusätzliche Bassunterstützung könnte man schon grübeln, aber dann doch ne Nummer grösser als nochmal nen 13ér dazu.
Die Fa. Visaton leistet inzwischen einen Beitrag zur Verbesserung der Volksgesundheit und zur Sicherung der Altersversorgung
Weist Du nicht was Visaton ausgesprochen heist?
VISATON: Vormals Immer Saufgelage Aber Tann Ohne Nacherl.
Naja, das Rechtsschreibzentrum hat bisschen gelitten, egal.
Und der Positive Nebeneffekt wäre, das vom Bauling noch weniger Alkohol gekauft wird
Naja wolln mal net übertreiben gell!
@mm2knet
Ich mach Dir nen Vorschlag:
DU baust die 3,5 Wege, ICH bau die Dappo und dann vergleichen wir alles bei nem schönen kühlen frisch gezapften Seidl Bier.
Naja, wie deine Version, nur oben und unten noch nen 13er dazu...
Klingt aber gut der Vorschlag, auch wenn ich grade erst ein paar VOX 253 gewastelt habe... ^^
Aber ich brauche ja noch Surround LS ^^ Notfalls findet ich da sicherlich noch wer, der da interesse dran hat
Wer guckt sich meine Weiche an?
Mal gucken, was mir so in den nöchsten Tagen so dazu einfällt...
BTW:
hast du shocn ne Weiche angefangen? ich würde da dann ansetzen... Bin aber auch am überlegen, ob ich net vlt andere Chassis nehme, zum Test sind mir das dann doch ein paar € zu viel
die Aktivierung wird mir dann doch bisschen zu viel des guten, ich habs gern wenn die Boxen recht einfach gehalten sind
Klar, einfach und passiv solls sein, kam schon an...
Nochmal: "Ich würde die Tiefmitteltöner bei einem solchen Testprojekt auch erstmal aktiv dran klemmen, um unabhängig von Pegel-Anpassungsschwierigkeiten mit ihrer Trennfrequenz- und Bestückung experimentieren zu können."
Meint: Die beabsichtigte Experimentiererei kann sinnlos in's Geld gehen, wenn verschiedene TMT-Chassis - mit noch unbekannter Trennung bzw. Grundpegel für die Gesamtkonstruktion - ausprobiert werden müssen, sollten die benötigten (doch etwas kostspieligen) Spulen des Tiefpasses nicht gerade mal eben zur Auswahl herumliegen und die MHT-Kalottensektion einer passiven Pegelanpassung bedarf. Sind die Chassis simulierbar, ist das Kostenrisiko gekaufter, aber hinterher herumliegender Experimentierweichenteile verringert, daher der Tipp zur Simu.
Meine Weise: ein selbstgefrickelter aktiver TP aus einer Hand voll Einzelteilen für unter 10 Euronen (gegen Lötallergie alternativ eines dieser billigen, fertigen, konfigurierbaren Aktivweichenkästchen) und ein KostfastnixStereoamp aus der Bucht - damit lässt sich im Ggs. zu passiv schnell, bequem, preiswert mit entsprechender Meßtechnik und Probehören sehr flexibel allerhand herausfinden, was dann gezielt und explizit passiv umgesetzt werden kann.
Ein Pärchen Dicke für die untere Lage, das würd' ich auch meinen, ist sicherlich die bessere Wahl, um bei gleicher Membranfläche nochmals die vertikale Geometrie zu verkürzen.
Funktionieren tut das Konzept der Line aber wirklich gut, gerade bei schmalen Schallwänden ist x,5 - Wege sehr vorteilhaft, weil man mit den zusätzlichen Tieftönern genau den abfall zu den Tiefen hin bedingt durch die schmale Schallwand ausgleichen kann. Man muss dann nicht mit Sperr und Saugkreisen im Mittelton wertvolle Energie vernichten.
Was ich mir auch denke, um die Kosten im Auge zu behalten.....
Bei der tiefen Trennung sollte auch der W130S einen guten Dienst erweisen oder? 4 Stück davon rund um die Kalotten......Mann Mann Mann.....
Ja, die steht schon, in Boxsim, sieht gar nicht mal schlecht aus, unter 30 Grad vertikal und horizontal fast noch wie auf Achse, unter 60 Grad wirds dann horizontal schon schlechter, aber immer noch nicht gnadenlos böse. Ich weis ja auch noch nicht ob ich die baue, erst mal meine anderen fertig machen. Und ob es "richtig" ist sowas zu bauen oder nicht ist denk ich eher nebensächlich. Ich für meinen Teil baue grösstenteils aus Spass an der Sache, nicht um eine Weltmeisterschaft zu gewinnen. Man könnte sich auch fragen ob eine Concorde übertrieben ist oder eine Aria reichen würde. Es ist der Wunsch und der Wille der baut, wenn beides vorhanden ist dann ist das alles kein Problem.
@Fred´l:
Interessante Bauweise, aber da ich keine Messtechnik besitze(ausser meinen Ohren) wird sich das zumindest zum jetzigen Zeitpunkt so nicht umsetzen lassen. Aber ich habe es mir gemerkt für die Zukunft! Danke!
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