Hallo!
Leider habe ich das nicht gefunden was ich suche.
Und zwar ist es der Gitterdurchmesser der KE25SC.
Prinzipiell gehts um den Einsatz im Waveduide.
Bzw. ein Vergleich mit der Seas TAF27p.
Allerdings muss die KE25SC passen, sonst wirds von Anfang an nix.
Wäre super wenn jemand man nachmessen könnte un den genauen Durchmesser des Gitters über der Kalotte nenne würde.
Bei 40mm hätte ichs versucht.
Aber jetzt sinds doch 2,5mm was halt schon nicht soo wenig sind.
Ich erwarte jetzt von der KE ansich keine Offenbarung gegenüber der TAF, aber ich habe jetzt mal nachgemessen und der Magnet geht sich genau aus.
Da ich die Fontplatte aber abflachen müsste, ist auch ein Weiterverkauf nicht ganz einfach.
D.h. es müsste halt schon passen.
Und da die Chancen a) für ein besseres Ergebnis bei passendem Halsdurchmesser nicht exorbitant hoch liegen und b) das jetzt eben auch nicht 100% passt, ist mir das dann doch riskant.
eine kleine Sprungstelle zwischen Kalotte und Waveanfang muss nicht zwangsläufig nachteilig sein. Bei den Seasen habe ich es sogar erlebt, dass sich, wenn man die Sprungstelle mit Knetmasse überbrückt, das Verhalten verschlechtert.
Am besten einfach mal probieren, vielleicht kann die einer einen KE25 für ein paar Messungen leihen...
Ich habe den KE25 übrigens auch schon lange als "Upgrade" zum Seas auf meiner Liste...
Also ich habe z.B. ne Seas 3" die nicht exakt in den Hals passt.
Das habe ich dann mit Kentmasse verputzt und es ist besser geworden.
Da war der Spalt aber auch deutlich größer.
Messtechnisch erwarte ich mir eigentlich nur um 15kHz Besserung.
Dort gibts unter Winkel ein bisschen Blödsinn mit der Seas.
Hier würde ich gerne wissen obs am WG liegt oder am Chassis.
Ist jetzt nicht unbedingt ein super wichtiger Bereich, aber es juckt halt etwas.
Nur kann ich bei einem nicht passenden WG dann eben auch keine Aussagge darüber treffen was nun "schuld" ist.
Vielleicht passt der "unpassende" WG unter Strich sogar besser und das Ergebnis schaut gut aus, obwohl es mit der Seas und anderem WG auch so wäre.
Oder es sieht genauso "schlecht" aus dann wüsste ich auch nicht obs jetzt der WG ist oder eben nur weil er nicht ganz passt, oder doch das Chassis....
Mal am Gebrauchtmakrt schaun, vielleicht ergibt sich ja mal was.
Stimmt, kann ich bestätigen. Leider stellt sich die KE in Verbindung mit einem WG oberhalb 10 kHz sehr zickig an. Das kann nur an dem Ring unter dem Gitter liegen. Aber ohne Ring und Gitter geht es auch nicht, weil dann die Höhen fehlen.
Tja das ist halt so eine Sache mit der KE...Farad hat wenn ich mich jetzt nicht total irre auch ein anderes Problem der KE im WG erwähnt.
Mit Ring ist das Phasenverhalten so schlecht, dass er keine vernünftige Anbindung hinbekam.
@admin Wie sieht es mit elektrischer Entzerrung der ringlosen KE aus? Entstehen da weitere Probleme oder kann der mechanische Filter locker durch einen elektrischen ersetzt werden?
Ist jetzt nicht unbedingt ein super wichtiger Bereich, aber es juckt halt etwas.
Ich find`s schon wichtig. Ich habe den neuen Seas-DXT zu Hause. Da ist die Anbindung Kalotte-Schallführung entgegen den Messungen auf der Seas-Homepage auch nicht gelungen und der Bereich um und über 10kHz winkelabhängig total verunstaltet.
Das disqualifiziert den Hochtöner in meinen Ohren so stark, dass ich ihn einfach nicht weiterempfehlen kann, obwohl ich die Seas-Metallkalotte ansonsten schätze.
@ doctrin: Soweit ich mich erinnere, fällt der Frequenzgang ohne Ring gutmütig bis 20 kHz um ca. 6 dB ab. Dann folgt eine sehr schmalbandige Resonanz bei 25 kHz mit einer Höhe von vielleicht 10 dB.
Mit der Seas funkts eigentlich ganz gut. Problem ist nur dass sich eine Winkelreso unter 20Khz reinschiebt.
Gibt dann nen kleinen Buckel. Und wenn der weg wäre wäre es halt nicht schlecht.
Wobei das vielleicht gar nicht soo schlecht ist dass zu hohen Frequenzen hin etwas aufgemacht wird. Wird eh besser absorbiert und man erhält in der Regel wohl ne neutralere BSPK.
Schmalbandige Reso ist aber nicht gut.
Danke jedenfalls für die Infos.
mfg
P.S. gibts mal ne 19mm KE? Als TAF22 Ersatz wäre die ganz nett.
25kHz entspricht 13,8mm Wellenlänge.
Wenn dort eine Resonanz ist, dann schwingt wohl das Membraninnere um 90° versetzt zum Membranrand. Die Membranmitte strahlt also mit ca. 13,8mm/4 = 3,44mm Laufzeitversatz den Schall ab. Geht man davon aus, dass die Membranfläche, die eher konphas zur Mitte schwingt, ähnlich groß ist wie die, die eher zum Rand konphas schwingt, würde man vor der schmalbandigen Resoanz 3dB Abfall vermuten. Die Schallanteile addieren sich nicht mehr gleichphasig, sondern mit 90° Phasenversatz. Sieht man sich dann noch den Impedanzverlauf der KE an und lässt Boxsim mal ohne Frequenzgangmessdaten simulieren, d. h. mit partialschwingungsfreiem Kolbenstrahler, dann sieht man, dass die verminderte Stromaufnahme aufgrund der Schwingspuleninduktivität für weitere 3dB verantwortlich ist. Der 6dB-Abfall bis ca. 20kHz erscheint damit also plausibel.
Wenn ich mir nun die Membran einer KE nun mal real ansehe - im Moment allerdings durch das Gitter - dann habe ich den Eindruck, dass die Kalotte in der Mitte weit weniger als 3,4mm hervorsteht. Wenn das so wäre, dann müsste die abgestrahlte Schallwelle ohne Ring in Membrannähe konkav statt konvex sein. Das würde erklären, warum an der KE kein konventionelles Waveguide funktionieren will.
... und jetzt schraube ich mal die Frontplatte von der KE ab.
Nachtrag: Abschrauben ergab, dass die die Kalotte sehr wohl ca. 4mm hoch ist. Die Originalwelle müsste also ohne Ring ganz ungefähr eben sein.
Wieso wirkt der Ring jetzt schallverstärkend oberhalb 10 kHz? Resonator?
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