Boxsim kann die optimale Abstimmung berechnen im Menu "Extras"....
Es spuckt für den TIW200XS 80 Liter Volumen und eine Abstimmfrequenz von 24Hz aus....
Ob das jetzt speziell für dieses Chassis praktikabel iss, keine Ahnung
Für 70 Liter (kann man manuell ändern) sacht Boxsim 25,5Hz.....
Aber lad dir das Tool, wenn noch nicht geschehen und probier selber bisserl rum..... Du kannst wenn du das umsetzt dann auch gleich in der Simulation das Ergebniss (Frequenzgang etc.....) sehen.....
Ich meine mal gelesen zu haben das Boxsim den Bassbereich nicht im Halbraum (ist das jetzt richtig?) simuliert und somit etwas Bass unterschlägt der im Abhörraum vorhanden wäre. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Raumeinflüsse sondern einfach die Wirkung einer wandnahen Aufstellung.
WinISD simuliert z.b. einen deutlich höheren Pegel im BB.
ja, Boxsim simuliert im schalltoten Raum und zeigt beim Frequenzgang NUR die Abstrahlung direkt nach vorne. Ein Box mit linearem Frequenzgang wird daher in "normalen" Wiedergaberäumen in der Regel zu viel Bass haben.
Wenn man sich allerdings den Energiefrequenzgang anschaut spiegelt der die GESAMTE, in ALLE Raumrichtungen abgestrahlte Schallleistung wider. Unter der Annahme, dass der Raum alles reflektiert entspricht dies eher der empfundenen Lautstärke.
nach Hoge, erst fb und Qtc berechnen, wenn Qtc höher ist als 0,7, dann fb*0.65=f tun, wenn Qtc niedriger ist als 0,7, dann fb*0,75=f tun, wenn Qtc= 0,7, dann fb*0,7=f tun,
so hab ichs früher immer gemacht, in den guten alten Zeiten wo man noch nicht für alles einen Computer brauchte. Leider würde die Menschheit wohl binnen 1Woche aussterben wenns keine Computer mehr geben würde.
1. Die Simulation
Dort wird, wenn man entsprechende Gehäuseabmessungen korrekt eingibt in den Vollraum, im Tiefbass also näherungsweise Kugelabstrahlung, simuliert.
2. Das Baßreflexutility
Das ist ganz einfach die Umsetzung der aus Taschenrechnerzeiten stammenden Hoge-Formel. Die Hoge-Formel zielt auf einen möglichst lange linearen Frequenzgang, der darunter steil abfällt. SDie berücksichtigt weder Schallwandeinflüsse noch Einflüsse der Frequenzweiche, die besonders bei tiefer Trennung derbe zu Buche schlagen können. Wenn man bei der Hoge-Formel ein geringeresw als das vorgeschlagene Volumen eingibt, steigt die vorgeschlagene Abstimmfrequenz. Das führt zu einem Plateau auf hohem Niveau und relativ fühen Steilabfall. In solchen Fällen halte ich eine Absenkung der Abstimmfrequenz für praxisgerechter.
Im Falle des TIW200XS sieht man, dass er für extrem tiefe Abstimmungen tauglich ist. Eigentlich ist er kein klassischer BR-Treiber mehr sondern eher ein Mischtyp zwischen BR und CB. Für diese Treiber ist es typisch, dass sie Baßreflex bei großem Gehäuse extrem tief kommen. Ein Vergleich der T/S-Parameter ergibt auch erstaunlich Ähnlichkeit zum verblichenen TIW400, lediglich mit ca. 6 dB weniger Wirkungsgrad und nur 1/4 des Volumenbedarfs.
Ich würde das Gehäuse für den TIW200XS, wenn überhaupt Bassreflex, dann sehr tief abstimmen. So tief wie es mit vernünftiger Kanallänge und Querschnitt noch geht, gerne um 30 Hz herum.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
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