Ich will gar nichr fragen, was einzelne Teilnehmer von diesem Konzept halten ;-), aber mich würde interessieren doch, wer schon mal in "dieser Richtung" eigene Experimente im Bereich Lautsprecher gemacht hat.
Was ist die Frage?
Ob jemand schon große Breitbänder in eckige Gehäuse getan hat?
Was passiert wenn man mehrere Pappen mit im gleichen Frequenzbereich "reinfunkenden" Hochtonkegeln gleichzeitig betreibt?
Welche Interferenzen bei zwei nebeneinander hochkant eingebauten Ovalis auftreten?
Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen; aber ich glaube jeder hier, der Baujahr vor sagen wir 1980 ist, auch bei Visaton, wird in seiner Schulzeit mal verschiedenste Breitbänder vom Schrott geschlachtet und zuhause eine "tolle" Box daraus gebaut haben:-)." Experimente in die Richtung" gewissermaßen.
Im Ernst: Konzepte von "Musikern", die die fehlerhafte Analogie "Lautsprecher->Musikinstrument" mit künstlicher Oberton-, speziell K2-Anreicherung, buckeligen und daher gefärbten Frequenzgängen und abenteuerlichen Bündelungsverläufen als Konstruktionsziel verfolgen, gibt es wie Sand am Meer. Wie immer gibt die Seite aber keinen Hinweis auf konkrete Technik oder Messwerte, obwohl behauptet wird, daß (was und womit?) gemessen wurde.
Ich möchte die Erkenntnisse und gemachten Erfahrungen dieses mal nicht preisgeben. Ich möchte, dass diese Art Lautsprecher ihren Mythos, welchen sie meiner Meinung zu Recht tragen, weiterhin behalten.
Ein paar publizierte Messungen können so manchen Mythos zunichte machen.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Hallo,
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im audiomap gab es zum Thema Rhedeko einen ausufernden
Thread, wo sehr sichbar wurde, dass hier (zumindest) zwei Welten
aufeinander prallen. Ich selber bin ja auch Techniker und habe
das Motto 'Music is Art - Audio is Engineering' - Also technische
Dinge sind technisch zu lösen.
Es gibt aber auch eine Fraktion, die versucht Lautsprecher mit einem
künstlerischen oder gar esotherischen Ansatz zu lösen. Diese
gilt es zu akzeptieren, denn: Erlaubt ist, was gefällt.
Ich selber habe schon vor vielen Jahren Rhedekos gehört und war
nie wirklich begeistert. Eine CT230 oder 231 schätze ich mal
als deutlich überlegen ein.
@ Klaus:
Genau diesen Mythos gilt es zu erhalten.
Und noch was: Der Zauber dieses Mythos wirkt (gottseidank) nicht
auf jeden!
Wer Messwerte als Basis für eine Korrekte Lautsprecherauslegung
sieht, und einen halbwegs linearen Frequenzgang anstrebt hat
dagegen ein ausreichend gewappnetes Immunsystem.
Gruß,
Der_Axel
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Music is Art -- Audio is Engineering
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