ich bin im allgemeinem ein recht zurückhalteder typ,der bgs 40 wird
mir mit der zeit immer aufdringlicher.
da dachte ich mir,gehst vielleicht mal fremd und nimmst den
alten psl320/400 samt titan-nachbaugehäuse her,sägst ein loch für
den b200 dazu,verdrahtest beide mit der nobox-weiche.
noch den alten visaton pegelregler slc100 vor den breitbänder geklemmt und wenn ich den genügend nach links drehe,
habe ich schnell und einfach eine prima box oder etwa nicht?
ich vermute mal dass du die frequenzweiche stark anpassen müssen wirst, da deine titan vermutlich eine ganz andere gehäusebreite wie die nobox hat. ich vermute auch dass sich der isophon-tieftöner anders verhalten wird als der bgs 40, also wird auch hier eine anpassung notwendig.
für einen allerersten versuchsaufbau kann man so vorgehen wie von dir geschildert, wenn man das ganze dann aber wirklich ausentwickeln will braucht man mindestens ein messsystem, wie z.b. arta.
die fragen sind: besitzt du ein messsystem und lohnt sich der aufwand für dich?
in diesem sinne: frohes nachdenken und schaffen!
genau! und da liegt der hase im pfeffer. ein messsystem hab ich nicht
und wenn ich ein's hätte könnte ich nicht mit umgehen.
wäre da auf hilfe angewiesen,möglichst noch in der nähe von
magdeburg.
aber eine punktschallquelle mit ordentlich bass,zu beiden seiten, das wär mein ding.
mit 42 cm ist die version des titan nachbaus,die mir vorschwebt,
auch nicht gerade schmal und die trennfrequenz liegt mit 300 hz
auch ziemlich nah an der nobox.
Was an dem BGS40 ist denn aufdringlich? Der Bass? Da wäre doch eine Manipulation der Frequenzweiche erstmal die einfachere Lösung. Vorschlag: Schalte mal 1 Ohm vor den TT-Zweig (nicht nur vor den TT!)
Vielleicht kann man auch mal mit einem kleineren C parallel zum TT (also z. B. 150µF statt 220 µF) experimentieren, falls der Bass zu aufdringlich erscheint, weil der Grundton zu dünn ist. Ich habe aber die Nobox noch nie gehört, ich weiß daher nicht, ob ich das Richtige in die VISATON-Messung hinein interpretiere.
Nachtrag: Da stimmt was nicht mit der Weiche ... muss mal checken.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
man muss natürlich sehen, dass die NOBOX ein waschechter dipol ist, aus dem aller wahrscheinlichkeit nach nicht arg viel bass rauskommt
wenn der bass doch zu viel ist, könnte man als aller erstes mal mit der aufstellung experimentieren,
die ja bei einem dipol nicht ganz zu unterschätzen ist
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
nein die nobox ist kein schlechter lautsprecher und der b200
ist klasse.
es ist nur eben so, wenn ich den ganzen tag über diesen
lautsprecher höre und das tu ich in meiner großen werkstadt
mit zumeißt auch entsprechendem pegel und dann geht mir der bass
doch ziemlich auf den senkel.
eine nicht ganz günstige auftellung kommt noch dazu ist aber schlecht zu ändern.ich hatte mir die nobox eigentlich auch nur deshalb
zugelegt weil ich wissen wollte wie ein dipol klingt.
da kam mir eben diese idee mit dem psl und die finde ich nun mal
sehr interessant.
kauf dir ne billige PA-endstufe für den bass, und eine noch billigere aktiv-weiche
dann kannst du aktiv trennen (wenn man die simulierten elektrischen trennfrequenzen analysiert, müsste man auch die trennfrequenzen für die aktiv-weiche gut treffen können)
vorteil: du kannst den bass soweit zurücknehmen, wie du willst
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Da die NoBox hinten offen und damit die Weiche sehr gut zugänglich ist, haben wir sie schnell mal in den Messraum gestellt und geguckt, wie man den Bass abschwächen kann. Den oberen Bereich kann man leicht reduzieren, indem man die Reihenspulen vergrößert (10 mH + 3,3 mH). Entweder man ersetzt die 3,3 mH durch eine Spule mit 4,7 mH (ziemlich teuer, wenn's nichts bringt) oder man schaltet eine zusätzliche Spule mit 1,5 mH in Reihe. Der Tiefbass ist dann noch da, aber der obere (eventuell dröhnige) Bass ist dann schwächer.
Den 1 Ohm-Widerstand würde ich auch mal probieren. Bei der NoBox ist ein Widerstand vor dem Tieftöner kein Problem, weil es sich um eine offene Schallwand handelt und der Q-Faktor des BGS 40 niedrig ist. Vielleicht ist auch die Kombination von Vorwiderstand und größerer Reihenspule sinnvoll.
noch was exotisches bei zuviel Bass in Schallwänden :
Chassis nicht direkt aufs Holz schrauben, sondern Filzwürfelchen als Abstandhalter zwischen Chassis und Holz-das funktioniert gut, wers nicht glaubt kanns ja ausprobieren.
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