nur eine kleine Frage -> wie hoch ist die Dehngrenze bei BETON also nicht Stahlbeton sondern von ganz normalem vergossenen Beton. Wer mir noch die Dehngrenze in der Verbindung also Haftstelle Beton/Beton nennen kann, "darf" das natürlich auch.
Ich würde mich freuen, denn es ist wichtig...den Thread lösche ich dann nach relativ eindeutiger Antwort, da er ja nicht gerade zu Lautsprechern gehört (außer man baut so ein Gehäuse).
mhh hast recht bei so spröden stoffen liegt Rm bei Re bzw kurz darüber!!! Über den Begriff Dehngrenze findet man nur bei Stahlbeton etwas -> 500MPa (was schon ganz ordentlich ist und hauptsächlich dem Stahl zu verdanken ist).
Bei uns wurde für ein Stahltor ein Fundament für den Pfosten mit Moniereisen vergossen, bloß haben die Idioten die Moniereisen nicht mit dem Sicherungsende (dem gebogenen) eingegossen und nun kann man die Eisen mit der Hand rausziehen, was in der Einspannung nicht gerade die Dehngrenze erhöht!!!
Ich will nun schauen ob die Spannungen erträglich bleiben.
dann brauchst aber nicht die DEHNUNG, die der beton ertragen kann, sondern die Belastung in N/mm², die der beton aushält (das ist die Zug- bzw. Druckfestigkeit)
in dem fall interessiert es doch nicht, ob der Beton bei 0,05 oder erst bei 0,08 % relativer dehnung bricht, sondern ob er 200 oder vielleicht 250 N/mm² aushält.....
(die werte sind beliebig, habe jetzt keine realen da)
p.s. mach doch erst mal eine FE-simulation, damit du weißt, wo die größten kräfte auftreten....
p.p.s. bei bau-mängeln ist der ausführende betrieb in der pflicht, diese zu beseitigen.
Im zweifelsfalle hilft ein bau-sachverständiger
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Ähmja aber die DehnGRENZE !!! und die wird in N/mm² angegeben
da brauche ich auch keine große Simulation, dass kann ich dir aufm Papier vorrechnen .
Die größte bzw die interessante Belastung des Pfostens bleibt nunmal an der Einspannung, also dort wo er ein/angegossen wurde.
P.S.: die Zugfestigkeit wird ja auch in N/mm² angegeben, ich weiß das Dehngranze verwirrend klingt
Warum lässt Du nicht die Falsche Arbeit nachbessern, wenn eine Firma das vermasselt hat??
Wenn Du nach der Dehngrenze fragst, solltest Du auch angeben, welcher Beton verwendet wurde... nur so ein Gedanke.
Viele Grüße
GallileoMK2
Mein nickname hat nichts mit Galileo Galilei zutun.
die Angabe von Rp02 als Dehngrenze ist bei spröden Werkstoffen nicht sehr sinnvoll. Einfacher ist direkt die Zugfestigkeit/Druckfestigkeit anzugeben, da die Duktilität gering ist.
Die Zugfestigkeit reines Betons ist etwa um Faktor 10..15 geringer als die Druckfestigkeit. Da Baustahl praktisch nichts zur Druckfestigkeit beiträgt, kann man im Fall ohne Bewehrung als grobe Hausnummer die Druckfestigkeit durch zehn teilen, will man konservativ schätzen, durch fünfzehn.
Beton wird in Festigkeitsklassen eingeteilt, die sehr unterschiedliche Druckfestigkeiten haben. Geprüft wird nach etwa einem Monat. (Genauen Wert nicht im Kopf)
Du solltest also in etwa wissen, welche Festigkeitsklasse der eingesetzte Beton hat. Wenn er ohne große Verdichtung von Hand (3:1) gegossen wurde, würde ich mal von C16/20 ...C25/30 ausgehen. Die Druckfestigkeit liegt also irgendwo im Bereich von 16...25Mpa, die Zugfestigkeit folglich etwa bei 1..2Mpa.
-> grobe Schätzung, kann problemlos um Faktor 2 oder mehr falsch sein. Dafür isses der erste Beitrag der die Frage beantwortet...
Ja solche Werte habe ich auch in der Norm gelesen und konnte meinen Augen nicht trauen...2 N/mm² da lacht der Stahl und der Beton bricht...
nun es wurde "bestätigt"
ergo der Beton wird es wohl nicht aushalten...ich habe zuerst nur mit dem gegossenen Kern gerechnet und da hält es auf keinen fall...wenn man noch die Kalksander drum herrum berücksichtigt und die gleiche Zugfestigkeit annimmt ist es immer noch zu knapp. Natürlich wird die Reibkraft zwischen Moniereisen und Beton auch was ausmachen....aber doch zu wenig.
Ob die Firma das nachbessert, anscheinend nicht.
Biegespannung liegt bei > 3N/mm² ....Thread könnte gelösht werden
Original geschrieben von walwal Es gibt sehr unterschiedliche Betonarten. Zement, Mischung, Zuschläge, Additive.....
Ja aber nur die teureren halten wirklich mehr aus und fasrigen Beton werden wir wohl nicht vergossen haben.
Ich habe nichts bezahlt, mir ist der Pfusch nur bei meinen Eltern aufgefallen und da wurde mir gesagt, dass das Risiko der Monierung auf Seiten meiner Eltern liegt...warum auch immer, denn sie haben die da net reingesteckt. Aber anscheinend haben sie die Moniereisen besorgt und nicht umgebogen...
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