Alt 10.07.2019, 07:15   #1
walwal
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Verstärkertechik

Fazit
Zusammenfassend sind wir also gezwungen, unsere langjährige Überzeugung, dass Transistorverstärker nichts für Perfektionisten sind, zu ändern. Dieser scheint nicht nur keinen eigenen Klang zu haben, sondern lässt die meisten Lautsprecher auch besser klingen als Röhrenverstärker. Diese Art von Leistung rechtfertigt schließlich das Umschalten von Röhren auf Transistoren. Es ist ein trauriger Kommentar zur Branche, dass die Rechtfertigung drei Jahre nach dem Wechsel kommen musste.


https://www.stereophile.com/content/...ower-amplifier

Veröffentlicht im Jahr 1966
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Alt 10.07.2019, 08:03   #2
jhohm
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Moin,

das ist aber immer noch nicht bei allen angekommen
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Gruß Jörn
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Alt 10.07.2019, 08:29   #3
walwal
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Ja, auch nicht bei dem Magazin, das dies veröffentlichte.
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Alt 10.07.2019, 08:36   #4
mechanic
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Die werden heute aber auch nicht mehr in der Qualität wie der Dynaco gebaut:

"We have no idea how the Stereo 120 will stand the test of time, but it is clear that Dynaco has gone to great pains to ensure that not even the most clod-headed user can damage the Stereo 120. We did our best to pop something, by running the unit continuously at full power and at overload levels, with shorted outputs, partially shorted outputs, open outputs, capacitive loads, and outputs in parallel. The amp made unhappy noises, and it warmed up quite a bit, but nothing got really hot, and nothing let go."

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Gruß Klaus
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Alt 10.07.2019, 10:49   #5
zymorg
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Zitat:
Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
Die werden heute aber auch nicht mehr in der Qualität wie der Dynaco gebaut:
Das sollte dein Chipamp aus dem Umschaltverstärker aber auch aushalten
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Alt 10.07.2019, 10:58   #6
jhohm
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Zitat:
Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
Die werden heute aber auch nicht mehr in der Qualität wie der Dynaco gebaut:
...
Naja, sooo überragend waren die 2N3055 nun auch nicht
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Gruß Jörn
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Alt 10.07.2019, 14:31   #7
zymorg
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Zitat:
Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
Naja, sooo überragend waren die 2N3055 nun auch nicht
So lange wie die sich gehalten haben (und immer noch zu haben sind, wenn auch im anderen Gehäuse) haben die schon Kultstatus. Wobei sich die Neuen wohl deutlich von den Kennwerten der Alten unterscheiden, habe ich mal gelesen. So ist der Austausch nicht so unproblematisch wie man denken könnte.
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Alt 12.07.2019, 01:08   #8
ubix
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Zitat:
Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
Naja, sooo überragend waren die 2N3055 nun auch nicht
Die 2N3055 waren so richtige Arbeitspferde

Ich habe hier noch zwei alte Bausatz-Endstufen mit Darlington Leistungstransistoren MJ 3001 und MJ 2501, die waren nicht schlecht, bzw, sind nicht schlecht. Liegen aber seit Jahren nur noch herum.
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Alt 12.07.2019, 02:35   #9
jama
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es gab auch die SA und SC serie (bipolar) (in Luxman zum beispiel)
oder die SJ und SK von hitachi waren (sind) auch gute elemente

der mini-crescendo
https://www.elektormagazine.de/magaz...or-200905/3233
http://jm.plantefeve.pagesperso-orange.fr/crescendo.pdf

oder der verstärker Hitachi 7500 mit den SJ50 und SK135 die Hitachi selber herstelte

wenn einer von euch auf ein Hitachi 7500 in gutem zustand stosst : kaufen !!
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Alt 12.07.2019, 16:04   #10
zymorg
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Zitat:
Zitat von jama Beitrag anzeigen
[COLOR="Purple"]es gab auch die SA und SC serie (bipolar) (in Luxman zum beispiel)
oder die SJ und SK von hitachi waren (sind) auch gute elemente
Leider werden die seit 20 Jahren zu Höchstpreisen verkauft. Aber es gibt glaube ich vergleichbare im Plastikgehäuse. Nur so einfach lassen sich die vielen Elektor und Elrad Vorschläge leider nicht mehr nachbauen.

Ich meinte die Hitachi SJ/SK

Geändert von zymorg (12.07.2019 um 17:23 Uhr)
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Alt 12.07.2019, 18:16   #11
Volker
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Hallo
Hier tummeln sich ja Verstärker Freaks ….....

Ich möchte noch eine zweite Elektor Klasse- A- LFA aufbauen und suche zwei SK146 V (Toshiba) Doppel- FET Transistoren. Wenn jemand was rumliegen hat, oder weiß, wo ich die Transistoren noch bekomme, bitte melden.
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Gruß, Volker

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Alt 12.07.2019, 18:22   #12
jama
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ich hab den "the discret" von elektor mit den teuren MAT02 und MAT03 in der eingangsstufe
gebaut als monoblock mit 330VA trafo und SYCOREL-elkos von Siemens (30000uF pro block)

hier viele schemas: (the monster von hiraga sogar dabei)
https://sites.google.com/site/franci...ur/6-9-schemas

bei uns gab es das magazin LED der auch viele gute schema heraus brachte

under ander den Freddy 408 von jacovopoulos mit IRF
(er hasste die japanier...)
https://amplifredy.wordpress.com/category/fredy-408/
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Alt 14.07.2019, 19:33   #13
Frankynstone
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Allgemein kann ich sagen, dass für meine Ohren ein hervorragender Röhrenverstärker genau so "langweilig" ist wie ein hervorragender Transistorverstärker. Warum? Na, er verändert das Signal gar nicht, er verstärkt halt nur und genau das ist sein Job. Wenn die technischen Daten passen, ist die Technologie darin völlig egal. Ein langweiliger Verstärker ist also gut! Wenn der Verstärker anfängt, die Musik schönzufärben, mögen das manche Leute mögen. Und man wird auch unabhängig von der Technologie beliebig viel Klirr, Kompression, krummen Frequenzgang und niedrigen Dämpfungsfaktor finden, wenn der Entwickler die Schaltung entsprechend ausgelegt hat.

Ein großes Fragezeichen erschien über meinem Kopf mal, als ich das Rauschen eines Röhrenverstärkers kritisierte und der Typ auf der Messe mir ungefähr zu verstehen gab, rauschen sei doch kein Kriterium, weil eh Rauschen auf dem Tonträger sei und es deshalb auf ganz andere Eigenschaften ankomme. Naja, ich würde jedenfalls nicht (zig) tausend EUR für eine Rauschquelle ausgeben

@Volker: 2SK146V taucht noch selten in Auktionen auf. Muss es das Original sein? Wenn nicht, sollte man doch einen Ersatztypen finden, der in der Kennlinie und SNR laut Datenblatt ähnlich ist. FETs gibt es mit einer großen Vielfalt mit den verrücktesten technischen Daten. Schreib mir Mail, wenn du Hilfe bei der Suche oder sonstige Elektronikteile brauchst!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich andere Doppel-FETs liegen habe, die aber nicht ohne weitere Änderungen gehen. Lieber nimmt man zwei möglichst gut passende Einzel-FETs und koppelt sie thermisch (Metallhülse oder zusammenkleben).
__________________
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
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Alt 14.07.2019, 20:31   #14
jama
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Zitat:
Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
Lieber nimmt man zwei möglichst gut passende Einzel-FETs und koppelt sie thermisch (Metallhülse oder zusammenkleben).
machte Kaneda oder Elektor....
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Alt 15.07.2019, 19:33   #15
ubix
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Zitat:
Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
Allgemein kann ich sagen, dass für meine Ohren ein hervorragender Röhrenverstärker genau so "langweilig" ist wie ein hervorragender Transistorverstärker.

Ein großes Fragezeichen erschien über meinem Kopf mal, als ich das Rauschen eines Röhrenverstärkers kritisierte und der Typ auf der Messe mir ungefähr zu verstehen gab, rauschen sei doch kein Kriterium, weil eh Rauschen auf dem Tonträger sei und es deshalb auf ganz andere Eigenschaften ankomme. Naja, ich würde jedenfalls nicht (zig) tausend EUR für eine Rauschquelle ausgeben
In einem alten Bericht hatte ich einmal gelesen, das Menschen Musik, die quasy rauschfrei ist , nicht als so gut empfinden. Ein ganz leises Rauschen, was man kaum wahrnimmt, und auch breitbandig ist, ohne irgendwelche Peaks, wird in Verbindung mit der Musik gehörmäßig angenehmer empfunden. Aus dem Grund, weil absolute Stille im menschlichen Umfeld eigentlich nicht vorkommt. Hat wohl psychoakustische Ursachen.
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Mit Freundlichem Gruß,

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