Alt 31.05.2017, 22:42   #31
UweG
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Falls doch noch jemand eine pir-Datei aus einem 2-Kanal-Messung mit vollständig eingerichtetem Arta hat, nehme ich sie immer noch gerne.
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Alt 03.06.2017, 21:31   #32
groeni78
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Zitat:
Zitat von UweG Beitrag anzeigen
Falls doch noch jemand eine pir-Datei aus einem 2-Kanal-Messung mit vollständig eingerichtetem Arta hat, nehme ich sie immer noch gerne.
Hast du meine PN eigentlich bekommen?
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Alt 04.06.2017, 00:38   #33
UweG
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Sorry, ja habe ich bekommen. Vielen herzlichen Dank.

Anscheinend ist das immer so, dass im Header unsinnige Werte für "peak left" und "peak right" drin stehen.

Interessant ist auch, sich mal damit zu beschäftigen, wie Arta den Frequenzgang aus der Impulsantwort berechnet, wie geglättet wird etc.

Der DFT-Frequenzgang in Arta ist jedenfalls nicht ungeglättet.
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Alt 04.06.2017, 00:49   #34
ente
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... war meine pir-Datei nicht richtig?

Gruß
Heinrich
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Alt 04.06.2017, 01:10   #35
UweG
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Uuups. Doch, war sie. Ebenfalls vielen Dank.

Ich hielt es für praktisch, die pir-Dateien direkt verarbeiten zu können. Im Moment bin ich aber tatsächlich unsicher ob nicht die frd-Dateien der bessere Weg wären. Ich muss noch mal prüfen, ob Mikrofonkalibrierung, Soundkartenkalibrierung etc. in der pir-Datei berücksichtigt werden.
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Alt 04.06.2017, 08:08   #36
groeni78
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Die Mikrofonkalibrierung glaube ich nicht, denn wenn man die nicht hat, stimmt der angezeigte Frequenzgang nicht.
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Alt 04.06.2017, 09:43   #37
Peter K
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Hallo,
Zitat:
Zitat von groeni78 Beitrag anzeigen
Die Mikrofonkalibrierung glaube ich nicht, denn wenn man die nicht hat, stimmt der angezeigte Frequenzgang nicht.
korrekt, zur richtigen Anzeige des Frequenzgangs in ARTA muss man nach Öffnung einer .pir immer die Mikrofonkorrektur einspielen und aktivieren.
Dazu benötigt man aber immer die individuelle Korrekturdatei Desjenigen, der die Messung gemacht hat !
Dann kann man auch Fensterung und Glättung neu einstellen, das Ergebnis muss man dann aber immer als .frd speichern....

Gruß
Peter Krips
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Alt 04.06.2017, 10:31   #38
ente
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ARTA & BoxSim

@Peter
Das ist nicht mehr ganz richtig. Ab Release 1.9 kann man im Menü "Export Spatial Frequency Response" u. A. auch die Mic-Kompensation mit berücksichtigen.

@Uwe
Sofern das System kalibriert wurde, stimmt der Pegel. Und bei der zweikanaligen Messung ist die Korrektur von Soundkarte und Verstärker immer gegeben.

Gruß
Heinrich
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Alt 04.06.2017, 11:02   #39
F.H.
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Zitat:
Zitat von ente Beitrag anzeigen
@Uwe
Sofern das System kalibriert wurde, stimmt der Pegel. Und bei der zweikanaligen Messung ist die Korrektur von Soundkarte und Verstärker immer gegeben.
Das kann ich bestätigen. Wenn ich die Messungen (.pir), die ich im Messraum bei Visaton gemacht habe, in mein Arta zu Hause importiere, erhalte ich exakt den gleichen Frequenzgang wie bei Visaton - ganz egal wie bei mir die Kalibrierung ist. Das Gute dabei ist, dass meine Kalibrierungs-Einstellungen nicht verändert werden.
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Friedemann
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Alt 04.06.2017, 11:45   #40
ente
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... zur Ergänzung hier das Menü:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg ARTA Spatial Menü.jpg (24,0 KB, 145x aufgerufen)
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Alt 04.06.2017, 20:51   #41
UweG
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Erstmal an alle vielen Dank für die sehr konstruktiven Beiträge.
Nachdem ich oben gemeckert hatte, muss das jetzt auch mal sein.

Mir dämmert so langsam, dass es wohl zwei verschiedene Vorgehensweisen geben sollte. Die eine für den Endbenutzer, der nachträglich den vielleicht im Wohnzimmer gemessenen Frequenzgang in Boxsim einlesen will und die andere für Visaton, wenn Chassisdateien erstellt werden.

Meine Vorstellung für die jeweils beste Lösung sieht im Moment so aus:

Der Endbenutzer braucht nur frd-Dateien einlesen zu können. Wer eigene Messungen importieren will, muss auch wissen wie er fenstern will und wie er mit Arta den "richtigen" Frequenzgang exportiert, den Boxsim dann verwendet.

Visaton misst immer in der selben Umgebung, immer den selben Frequenzbereich, immer mit der gleichen Hardware etc., aber große Mengen an Chassis und in Zukunft sogar noch in verschiedenen Winkeln. Da macht direkter Import der pir-Dateien Sinn. Fenstern übernimmt dann das Programm zur Erstellung von Chassisdateien und das kann auf diesen Anwendungsfall optimiert werden. Z. B. kann es die Fensterbreite je nach Frequenz variieren oder die Impulsantwort gezielt vorfiltern.
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Alt 04.06.2017, 22:23   #42
F.H.
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So sehe ich das auch. Das wird wohl die beste Lösung sein.
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Alt 05.06.2017, 10:48   #43
peacok
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Aligments für BR Berechnung

Was in Boxsim fehlt sind klassiche Alignements.

Die Hodge Methode ist nicht immer die richtige Wahl.

Man sollte wählen können:

B4 (Butterworth), BB4 (Boombox), L4 (Linkwith), CH4 (Chebbycheff), IO4 (Inter-Order), BE4 (Bessel)

Und anhand der Chassis Werte ist klar das nicht alle erstellt werden können. Aber die erstellt werden können auf der s-Ebene soll es anzeigen.

Und gut wäre auch, wenn nicht nur 4te Ordnung, sondern auch bis zur 8ten Ordnung durchgerechnet würde für Aktive HP-Filter Bassrefelx Boxen.

Das wäre das, was mir am meisten fehlt. Solange rechnet man halt mit dem Rechenschieber


thx

Geändert von peacok (05.06.2017 um 11:04 Uhr)
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Alt 05.06.2017, 16:47   #44
UweG
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Baßreflexgehäuse mit zwei zusätzlichen aktiven Hochpassfiltern konnte schon Boxsim 1.00 im Jahr 2006.

Bezüglich der Alignments, also der vorgegebenen Auslegungen mit keinem oder nur einem freien Parameter, hat sich, meiner Meinung nach, die Welt inzwischen weiter gedreht. Die machen keinen Sinn mehr. Die bekanntesten Alignments kommen von Richard Small und sind aus Anfang der 1970er Jahre. Damals gab es weder PCs noch Taschenrechner und an die Simulation eines Lautsprechers, also der Vorhersage eines Ergebnisses anhand von (beliebigen) Konstruktionsparametern war nicht mal zu denken.
Um überhaupt irgendwie zu brauchbaren Auslegungung zu kommen, hat man zunächst mal ein paar Vereinfachungen vorgenommen. Die wesentlichen sind: Das Chassis sei in eine unendliche Schallwand eingebaut und die Frequenzweiche habe keinen Einfluss auf die Basswiedergabe. Danach hat man analytisch (also per Formeln) gut handhabbare mögliche Filterfunktionen ausgesucht und errechnet, wie ein Bassreflexsystem gestaltet sein müsste, um ein soches Übertragungsverhalten zu erzeugen. Aus dieser, in der damaligen Zeit unglaublich mühseligen Rechnerei, entstanden die Alignment-Tabellen. Der Konstrukteur eines Bassreflexlautsprechers konnte nun mit den Thiele-Small-Parametern seines Chassis in eine Tabelle gehen und sich das Volumen und die Abstimmfrequenz eines Gehäuses heraussuchen, mit der das Chassis ohne Frequenzweiche in eine unendliche Schallwand eingebaut, die anvisierte Übertragungsfunktion ergibt. Diese Auslegung ist in keiner Weise irgendwie "optimal", aber zumindest mal viel besser als rein auf Zufall und Empirie gestützte Auslegungen aus den 1950er oder 1960er Jahren.

Heute kann ein Lautsprecher inklusive der Schallwandbeugung und inklusive der Rückwirkungen der Weiche auf das Übertragungsverhalten mit fast keinem Aufwand (gemessen an der Erstellung der Alignments in den 1970ern) simuliert werden. Damit gibt man irgend eine halbwegs sinnvoll erscheinende Auslegung vor und errechnet, was passiert. Wenn das nicht gefällt, wird angepasst. Wer überhaupt keine Ahnung hat, ob das Chassis nun ein Gehäuse mit 0,5 Litern oder mit 500 Litern Volumen braucht, kann mal die Hooge-Formel bemühen. In der Regel macht es keinen Sinn, davon eine Zehnerpotenz abzuweichen.
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Alt 06.06.2017, 00:23   #45
ubix
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Ich kann mich noch erinnern, mittels dem Buch "Handbuch der Lautsprechertechnik" 4.überarbeitete Auflage, und noch einem Buch von H.H.Klinger, Bassreflexboxen berechnet zu haben. Ohne PC und ohne Taschenrechner, aus Genauigkeitsgründen mindestens 6 Stellen hinter dem Komma.
Der Tisch war voll mit Papier.

Ich glaube, ganz früher gab es viel Versuch und Irrtum. Es gab einige legendäre Konstruktionen, aber auch viel abenteuerliches.
__________________
Mit Freundlichem Gruß,

Ubix
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Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

Geändert von ubix (06.06.2017 um 00:28 Uhr) Grund: Korrigiert.
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