Alt 20.06.2020, 11:13   #1
Yves
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Stinkender Verstärker

Hallo Leute,

ich habe mir einen Yamaha A-760 zugelegt (etwas so alt wie ich) und ihn überholen lassen. Es gab nur wenig zu tun: ein paar Lötstellen, defekte Lämpchen und verdreckte Potis. Das Gehäuse werde ich noch neu lackieren und dann ist er schick wie vor 40 Jahren.

Was aber bleibt, ist der Geruch nach "alt" oder vielleicht auch nach "Vorbesitzerhaushalt". Das Ding riecht also nicht nach defekter oder alter Elektronik, sondern irgendwie anders komisch.

Was würdet ihr hier tun? Die Flächen mit Isopropanol abwischen oder draußen richtig abblasen und durchlüften?

Viele Grüße
Yves
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Alt 20.06.2020, 11:26   #2
LeahpaR
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Mit Isopropanol abwischen, ist sicher einen Versuch wert. Ich reinige meine CPUs auch immer mit Alkohol, bevor ich Leitpaste drauf mache.
Die Hauptsache bei Elektronik ist, dass du einen Reiniger verwendest, der sich ohne Rückstände verflüchtigt, falls das Zeug mal dahin kommt, wo es nicht hin soll.
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Alt 20.06.2020, 12:49   #3
walwal
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Vieleicht ist da eine tote Maus drin?

Ernsthaft: wenn der mal richtig warm gefahren wurde, sollte der Geruch weg sein.
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Alt 20.06.2020, 13:35   #4
kboe
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Wenn der aus einem Raucherhaushalt stammt, wünsch ich dir viel Glück....
__________________
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Viel besser geht nicht mehr - nur anders
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Alt 20.06.2020, 14:55   #5
walwal
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Dieses Yamaha Modell war von dem Problem des Platzens eines Rifa-Entstörkondensators im Netzteil betroffen und wurde in einer Rückrufaktion 2007 von Yamaha kostenlos modifiziert (nun Wima-Entstörkondensator)

https://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_A-760
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Alt 21.06.2020, 17:19   #6
Yves
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Zitat:
Zitat von walwal Beitrag anzeigen
Dieses Yamaha Modell war von dem Problem des Platzens eines Rifa-Entstörkondensators im Netzteil betroffen und wurde in einer Rückrufaktion 2007 von Yamaha kostenlos modifiziert (nun Wima-Entstörkondensator)

https://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_A-760
Ja genau, das Modell ist betroffen und bis heute erscheint der Sicherheitshinweis auf der Yamaha-Website, vor allem aus produktrechtlichen Gründen. Bei meinem Gerät wurde bereits ein entsprechender WIMA-Kondensator eingebaut (allerdings 0,33 statt der oft erwähnten 0,47 µF).

Was ich noch machen werde, ist, das Gerät noch einmal innen sorgfältig abwischen, denn so langjährig festgesetzter Dreck hat nunmal das Potenzial zu stinken Wenn ich dann neue Gerätefüße habe und das Gehäuseblech neu lackiert ist, wird er mal anständig in Betrieb genommen und dann schau ich weiter
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Alt 21.06.2020, 18:19   #7
walwal
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Nimm Isopropanol oder Spiritus.
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Alt 23.06.2020, 02:26   #8
ubix
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Kontakt 360, und dann alles großzügig behandeln. Dabei aber Fenster auf!

KONTAKT 360 Leiterplattenreiniger, Kontakt LR, 200 ml, Flussmittelentferner
Leiterplattenreiniger, Kontakt LR, 200 ml, Flussmittelentferner CRC-KONTAKTCHEMIE 840 09

https://www.reichelt.de/leiterplatte...IwjfD_BwE&&r=1

Oder ev. noch besser Kontakt LS
https://www.reichelt.de/leiterplatte...Krs_D_BwE&&r=1

Am allerbesten scheint Kontakt WL
https://www.reichelt.de/kontaktspray...ISzfD_BwE&&r=1

https://cdn-reichelt.de/documents/da...20012014SM.pdf
__________________
Mit Freundlichem Gruß,

Ubix
__________________________________________________ ____

Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.
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Alt 24.07.2020, 22:57   #9
Sync204
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Gerne verantworlich für müffelnden Geruch ist a) alter Staub oder b) Zigarettenrauch, der leider recht hartnäckig ist, insbesondere die Hartpapierplatinen geben den Geruch nicht so gern wieder ab, zusätzlich zum phenoligen Eigengeruch.

Die Radikalkur ist ein Spiritusbad oder noch besser Isopropanol. Nicht unproblematisch, wenn irgendwo offene Bauteile wie Relais und Signalschalter oder Potis verbaut sind...
Die Spirituskur wendet man am besten in Verbindung mit einem anschließenden Trockenvorgang im Backofen an, bei dem die gesamte Baugruppe über die spätere Betriebstemperatur geheizt wird, z.B. 85°. Dabei können sich nochmals Geruchsstoffe verflüchtigen.

Habe auf diese Weise mal einen Nikotinverstärker "erträglich" bekommen.
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