Kann man einen Musik-Hörraum überdämmen?
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Mein Hörraum ist ca 30 m² groß bei 2,4 m Höhe.
Im Keller mit recht nackigen Betonwänden.
Ich bin günstig an 10 cm dicke Polyestervliesmatten gekommen und hab damit ca. die Hälfte des Raumes, in der ich beim Hören sitze, mit denen ausgekleidet. Insgesamt 10 m², davon 2 m² an der Decke am Spiegelpunkt zu den Boxen.
Ich war mir anfangs nicht sicher, ob das nicht zuviel des Guten ist, aber mittlerweile muss ich sagen, dass der Klang insgesamt besser geworden ist. Genauere Abbildung, tieferer Raum und das Ganze bei höheren Lautstärken. Der Raum macht später "zu"
Mein Eindruck jedenfalls.
Gruß
kboeMir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.

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Ich glaube Sven (SVNK) hat mir den Schinken empfohlen, ist wohl die Bibel.Ich habe bisher nur hier etwas gestöbert: Master Handbook of Acoustics (Everest). Ist auch sehr zu empfehlen.Bist du des Englischen Mächtig, dann les dir das Buch von Toole durch, danach sind 95% all deiner Fragen beantwortet.
https://we.riseup.net/assets/443799/...loyd+Toole.pdfKommentar
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Auch ich habe das Buch empfohlen. Ja, das ist lesenswert und geht auch ohne englisch perfekt zu beherrschen.
Wesentliche Aussage in dem Buch, ist, dass bei Stereo ein gewisser Grad an Reflektion und Diffusion sein sollte, damit man "im Geschehen ist", sonst klingt es steril. Wobei "Profis" es direkter mögen als "Laien".„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Eine detaillierte blumige Beschreibung des Höreindrucks kann ich leider nicht geben. Aber ich kann sagen, dass ich zu Hause nicht so extrem hören möchte. Das ist auch gar nicht möglich. Dazu müsste man einen Raum mit ca. 50 m² Fläche und 7 m Höhe haben! Die Keile sind rundherum über 1 m lang.
Wenn ihr einen Hörtest in Haan machen wollt, schreibt bitte dem Admin. Ich kann mir vorstellen, dass er das ermöglicht.
Dieser Hörtest fand vor vielen, vielen Jahren statt, weil es mich damals schon interessiert hat.
@ Friedemann: Sach mal, hast du extra den ganzen Kram zum Ausprobieren in den Messraum geschleppt, oder hatte dich das schon früher interessiert und du plauderst aus deinem Erfahrungsschatz? Wie dem auch sei: in beiden Fällen herzlichen Dank für deine Mühe!
Gruß
Wolfgang
PS: Wenn zymorg mal in Haan vorbeikommen kann, darf ich dann auch?
Ich kann auch sagen, dass der Klang für meinen Geschmack ein wenig zu steril war.FriedemannKommentar
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Ich habe vor vielen, vielen Jahren mal mitgeholfen, in verschiedenen Räumen einer Jugendherberge eine spezielle "Schallschlucktapete" zu verkleben, um den extremen Pegel von jungen Menschen in einer extrem schallharten Umgebung zu dämpfen. War ein textiler Belag irgendwo zwischen 5 und 10 mm Dicke.
Ich erinnere mich an zwei Dinge: In eine Raumecke zu schreien, ohne dass viel zurückkommt, gefühlt zugestopfte Ohren, war sehr, sehr beklemmend ...
Das andere war das Geräusch, als ca. 100 qm Decke sich schlagartig von dem Zeug befreiten, weil der federführende "Fachmann" das vorherige Abwaschen der 100 Schichten Kalkfarbe für überflüssig ansah
!
Gruß KlausKommentar
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Ich hoffe, es kam keiner zu Schaden. Decken sind immer so eine Sache, schon einfache Tapeten machen sich ja manchmal selbstständig.Mit Freundlichem Gruß,
Ubix
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Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.Kommentar

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