ganz klassisch - die Classical Sonja + Vorgeschichte

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  • walwal
    antwortet
    Als die Couplets bei meiner Tochter standen, klagte sie über fehlende Mitten. Daher hatte meine Version da eine leichte Betonung. Die 100 Hz-Anhebung bei mir kommen von der fehlenden Impedanzlinearisierung.

    Wieder einmal zeigt sich, wie schwierig es ist, Boxen auf den Raum abzustimmen, da sind so viele Einflüsse vorhanden, bei mir war z.B. die lineare Abstimmung der Concordes nicht auszuhalten.

    Man muss wirklich Zeit und Geduld investieren, bis es passt. LS und Raum bilden eine Einheit. Daher sind Aktivboxen, die an den Raum anpassbar sind, die bessere Lösung...

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  • Pansen
    antwortet
    Wobei es ja einen leichten Höhenanstieg ist, damit alle Details zum Vorschein kommen.

    Aber der Präsenzbereich musste unbedingt abgesenkt werden. Die 100 Hz auch. DAs beides zusammen war super anstrengend zu hören. 1-2 dB in den richtigen Bereichen machen die Box dann perfekt. Interessanterweise war ich Anfangs etwas enttäuscht, aber nach Thomas Reimanns optimierung 100 % zufrieden. Ich habe danach noch mit Widerständen rumgefummelt, aber auf Dauer wurde es nur schlechter. So wie es ist, schätze ich, habe ich für mich alles aus den Chassis rausgeholt.

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  • walwal
    antwortet
    Ja, die Simu sieht gut aus. Leichte Absenkung zu den Höhen hin kommt in harten Räumen gut. Oft sind es Kleinigkeiten, die zufrieden machen. Was habe ich bei meiner Concorde getüftelt, bis es passte!

    Die BR-abstimmung hängt sehr vom Raum ab, deswegen predige ich ja immer für das Messen!
    In dem Fall passt 35 Hz besser als 40.

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  • Pansen
    antwortet
    So jetzt mal im Eingangspost geupdatet.

    Die Box ist so wirklich klasse. In einem stark bedämpften Raum sowie hier im halligen Raum.

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  • walwal
    antwortet
    Dann stell mal die Weiche hier rein.

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  • Pansen
    antwortet
    So ähnlich

    Also ich habe folgendes noch geändert!

    Mithilfe von Thomas Reimann noch an der FQW gearbeitet. Dabei etwas mehr Grundton und dafür den Präsenzbereich abgesenkt, damit es nicht mehr so hart klingt. Außerdem 100 Hz abgesenkt und mehr Bass, also einen längeren BR Kanal eingebaut. So bin ich jetzt trotz extrem halligen Raum sehr zufrieden damit!

    Was mir fehlt ist bei normalen Stücken noch ein bisschen Pegel untenrum. Daher baue ich mir noch einen Sub dazu. Ist auch besser für die Aufstellung, den mein Raum ist fast quadratisch.

    Ich höre gerade ein Konzert und da ist das Schlagzeug gut abgemischt und der Bass ist so genau richtig. Vielleicht noch 1 dB mehr. Aber bei einem Konzert darf der TIW auch ruhig mal drücken.

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  • walwal
    antwortet
    Hier geht es weiter.


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  • HolgerH
    antwortet
    Hallo,

    Was ist draus geworden?


    Viele Grüße
    Holger

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  • Pansen
    antwortet
    Der harte Klang kann am Raum liegen, wenn nicht, musst du mit der Weiche spielen.
    Es ist ein hin und her. Ich habe nun einen Teil mit Steinwolle und einen Teil mit Vlies bedämpft. Sonst klingt es zu flach, oder zu grell. Das ist die goldene Mitte

    Das harte, jetzt kommts, kommt allein vom Verstärker. Ich habe eben nochmal einen Direktvergleich gemacht, und mein Marantz hat viel mehr feeling, er bringt es rüber. Er konturiert den Bass und hat angenehme Detailreiche höhen. Er baut eine sehr breite Bühne auf. Der Akai dagegen klingt technisch und analytisch mit sehr großer Präzision. Die Bühne baut sich hierbei nur in die Tiefe auf. Er stellt die Musik einfach klar da. Ist nichts besonderes. Mal sehen, was das Probehören ergibt.

    Werde morgen einen Termin machen, und dann NAD, Rotel, Yamaha und wie sie alle heißen anhören. Für mich gibt es sehr große Unterschiede zwischen Verstärkern. Ich habe hier relativ neutrale Boxen und kann mit dem Verstärker die Klangfarbe bestimmen.

    Ein erster Test mit Spachtelmasse hat nur Mist ergeben. Im Moment stehen sie wieder hier Mein Vater hat mir so ne Art Fugenmasse besorgt, ich werde es damit mal probieren. Ich packe die Chassis in Plastiktüten ein und Spachtel außenrum. Bin gespannt, obs rund wird.
    Aber: Es gibt Aufnahmen, die sind miserabel! Damit muss man leben.
    Da hast du recht. Ich habe von einem guten Freund ein paar gute Aufnahmen bekommen: John Lee Hooker - The Healer, etwas von Eric Clapton und von John Scofield. Damit kann ich das, denke ich, ganz gut beurteilen. Wie man meinem Wattmeter im Akai entnehmen kann, weisen diese Aufnahmen eine hohe Dynamik auf

    Mit dem Marantz habe ich eine sehr schöne Bühne. Er klingt, als hätte er halt Spaß dabei ^^

    DAnke für die Tipps. Ich arbeite weiterhin an der Aufstellung und den Reflexionen.

    Um Mittelton zu absorbieren, kann ich mit dem Spiegel Absorber aufhängen, ok.

    Aber was ist mit dem Bass? Beim Akai klingt der sehr schwammig im Raum, ist kaum zu hören, so undefinierbares grummeln. Beim Marantz dagegen schon mehr, aber der ist auch kräftiger im Bass und da nimmt man das vielleicht nicht so wahr.

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  • walwal
    antwortet
    Im Mittelton habe ich bei Sonja etwa 2/2 mit den Steiwollematten gefuellt, davor kein Vlies. Bei loser Steinwolle sollte als Stauschutz etwas Vlies davor, aber locker muss das alles ein, stopfen ist uebertrieben.

    Im Tiefton reicht Vlies normalerweise aus. Locker fuellen. Steinwolle bei BR nur an die Waende, etwa 4 cm dick. Bie CB sollte es viel mehr sein.

    Der harte Klang kann am Raum liegen, wenn nicht, musst du mit der Weiche spielen. Aber: Es gibt Aufnahmen, die sind miserabel! Damit muss man leben.

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  • Pansen
    antwortet
    Ich nehme die relativ dichten Steinwollplatten und fülle den hinteren Teil der Kammer. So etwa solltest du es auch machen, davor locker das Visatonvlies.
    Ich probiere gerade wieder, konnte es nicht lassen ^^

    Jetzt nochmal zum Verständnis.


    Schauen wir uns mal den Mitteltonteil an. ich habe hier Visatonvlies und Steinwollmatten, die ich beliebig zuschneiden kann.

    Wie sollte ich das Ganze nun am Besten bedämpfen? Ich habe gemischt reingestopft. im Moment soviel reingestopft, das ich das Chassis unter Druck festschrauben muss. Das klingt angenehm, aber nicht gut. Nehme ich weniger Wolle, gewinnt die Box an Räumlichkeit und an Dynamik. Das tut aber bei gehobener Zimmerlautstärke zum Beispiel bei Fender Stratocaster-Gitarren ( elektrische Gitarren ) schon in den Ohren weh. Eine optimale Mitte scheint es nicht zu geben. Ist schon mein vierter Versuch.

    Also, Empfehlungen? Genauso der Bassteil des Gehäuses. walwal, ich habe in deiner Concorde gesehen, das du Steinwolle an den Innenwänden verbaut hast. Wie sollte ich ein GF 200 abteil mit 40 L BR vollstopfen? Habe genug von allem da.

    Vielen Dank für die Tipps, Markus

    EDIT: Gut, ich bedämpfe gerade so: hinter dem Hochtöner Steinwolle bis zum schallausschnitt des MT, und dann den rest mit Visaton. Mal sehen wies klingt.

    EDIT2: Erstaunlich: es klingt anders, klar. Aber was ich die ganze Zeit nicht geschafft hatte, war das grelle und scharfe beim AL wegzubekommen. Das habe ich aber scheinbar in den Griff bekommen. Es klingt sehr angenehm. Man merkt aber hier, das die G20SC da nicht so recht reinpasst. Die Box schafft eine große Distanz und Bühne, wie es auch in der KLangbeschreibung steht. Aber die Höhen kommen direkt. Naja mal sehen Müsste mal KE und MHT probehören. Das könnten durchaus über die Bau-Zukunft entscheiden
    Zuletzt geändert von Pansen; 03.06.2009, 15:46.

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  • Pansen
    antwortet
    Auf diese Idee bin ich nun auch gekommen, es war dann doch zuviel Wolle - es war zu flach. Die Tiefe hat gefehlt.

    Um das Chassis herum habe ich nun das Visatonmaterial, und weiter weg die Steinwolle ( die überwiegt! ). Jedenfalls werde ich noch probieren, bis es gut klingt

    Höre gerade John Scofield. Ist eine gute Aufnahme.

    Habe übrigens noch mit der Aufstellung experimentiert. War mir bei manchem Schlagzeug immer noch zu dröhnig. Sie stehen nun fast mitten im Raum. Auf jeden Fall vor dem Sideboard, zwischen Sideboard und Wand, zur Raummitte. Das dröhnen ist vollständig weg.

    Es ist schön ständige Verbesserungen zu haben. Als nächstes dann hoffentlich ca. nem Monat der Amp ( Rotel oder NAD. Weiß noch nicht, was genau... ).

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  • walwal
    antwortet
    Ich nehme die relativ dichten Steinwollplatten und fülle den hinteren Teil der Kammer. So etwa solltest du es auch machen, davor locker das Visatonvlies.

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  • Pansen
    antwortet
    Ok, ich habe doch noch ausreichend Steinwolle gefunden, und diese Mitteltonkammer gut gefüllt ( relativ fest. Also voll ists allemal ). Die Mitten sind deutlich präziser. Aber ich habe glaube ich ein bisschen viel reingetan. Die Box wirkt zwar sehr angenehm, aber das lebendige ist weg.

    Naja, jedenfalls ist sie jetzt gar nicht mehr grell, sondern sehr schön anzuhören.

    Ich komme den Ziel Stück für Stück näher!



    Danke für die hilfreichen Tipps!

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  • walwal
    antwortet
    Glaswolle ist akustisch genau so gut. Wie Steinwolle.

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