Was ich übersehen habe: Für eine Raummode braucht man nur die halbe Wellenlänge als Abstand zwischen zwei Wänden. Die eine Raumabmessung von 7m reicht also auch für eine Mode bei ~25Hz. Und siehe da:
Die linke Box schafft es aus irgendeinem Grund kaum die Grundmode anzuregen, da sieht man nur einen leichten Knick oder eine Abflachung bei ~25Hz.Dafür bekommt sie die bei 50Hz besser hin, außer wenn der TT zu weit rechts ist (Kurven 5 und 7 in der Legende). Aber bei der rechten Box sieht man es deutlich, eher bei 28Hz.
Da war der rechte KH 120 II um 90° nach innen gedreht, ausgehend von einer Ausrichtung auf den Hörplatz. Er war also nicht genau nach links gedreht (parallel zur Rückwand) sondern noch 30° weiter (etwas nach hinten). Ich weiß auch nicht, warum er da auf einmal so einen schönen Einbruch hinbekommt, deswegen habe ich dann geschrieben: Ja mein Gott nein, diese Raumakustik … (Ja mein Gott nein ist ein Valentin-Zitat, streng genommen ein Liesl-Karlstadt-Zitat.)
Ja, das hatte ich zuerst geschrieben, weil man da den Einbruch kaum sieht. Aber dann habe ich diesen leichten Knick oder Minieinbruch bei 50Hz anders interpretiert.
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Man müßte den Versuch mit dem Vertauschen und Verschieben von Boxen mit Seitenbaß und Messungen am Hörplatz mal in einem quaderförmigen Raum machen, der rundrum aus Massivbau besteht, d.h. Ziegel oder Beton, kein Gipskarton wie bei mir. Am besten nur eine Tür, keine Fenster. Sowas habe ich aber leider nicht.
Wobei, das kann man doch eigentlich mit REW simulieren …




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