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VIB 2000 GF mit WG
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Danke für Deine Antwort und die konstruktive Kritik. Die Überhöhung zwischen 300 u. 1000 Hz ist dem GF200 geschuldet. Das bekomme ich nicht weggebügelt. Wahrscheinlich muss man damit leben, wenn er in einem Zweiwegerich spielen soll. In der originalen Weichenschaltung mit 22uF u. 8,2 Ohm im Saugkreis und 33uF im Tiefpassfilter ist's in der Simulation und in der Messung noch viel gruseliger. Ich verstehe nicht, wie das so in einem Bauvorschlag gelandet ist.Zitat von walwal Beitrag anzeigenAlles richtig gemacht, das WG löst viele Probleme. Der F-Gang von 300 - 1000 ist etwas vorlaut in Simu und Messung, aber wenn es dich nicht stört, vergiss mein Gemecker. Der blauen/lila Kurve traue ich nicht, aber kann die Differenz nicht erklären.
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Alles richtig gemacht, das WG löst viele Probleme. Der F-Gang von 300 - 1000 ist etwas vorlaut in Simu und Messung, aber wenn es dich nicht stört, vergiss mein Gemecker. Der blauen/lila Kurve traue ich nicht, aber kann die Differenz nicht erklären.
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Mein Projekt VIB2000 GF mit Wavguide ist vorläufig beendet. Die Ergebnisse möchte ich Euch nicht vorenthalten. Akustisch gefällt mir die Version mit Waveguide um Längen besser. In der originalen Abstimmung war mir deutlich zu viel Hochtonenergie diffus im Raum. Durch die gebündelte Abstrahlung des Waveguide treten in meinem Abhörraum (offener Wohn-/Ess-/Kochbereich mit ca. 40 m²) mit vielen glatten Flächen die Reflektionen zu gunsten des Direktschalls in den Hintergrund. Zudem sorgt der Austausch gegen höherwertige Weichenbauteile (MKT-Kondensatoren im Tieftonzweig, Mundorf MCAP-EVO für den Hochtöner, MOX-Widerstände) für einen insgesamt luftigeren und klareren Klang und bessere Räumlichkeit. Die Weichenabstimmung habe ich im Hörtest gemacht, aus der Simulation hatten sich teils andere Werte ergeben. Das Gehäuse besteht aus 18mm MDF, die Schalllwand wurde zusätzlich mit 16mm MDF aufgedoppelt. Von innen wurden die Schallwand, Deckel und Seitenwände mit 4mm Alubutyl beklebt, die Rückwand mit 2mm. Das zusätzliche Aufkleben von 20 mm Weichfaserplatten hatte im Klopftest keine weitere Verbesserung gebracht. Daher habe ich darauf verzichtet. Der Frequnezschrieb wurd in meinem Wohnzimmer mir REW, Focusrite Scarlett Solo 3rd Gen und DaytonAudio EMM6 als gefensterte Messung mit 3ms aufgezeichnet. Der blaue und der pinkfarbene Graph sind die Frequnzschriebe, nachdem dass Messmikro ca. 30 Minuten eingeschaltet war. Hat jemand zufälligerweise eine Erklärung dafür?
Grüße
Hans
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Deine Simu mit WG ist ok, ev den HT etwas leiser machen.
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Die Simulation macht mit den aktualisierten Chassisdaten einen Pegelsprung von ca. 6dB zwischen 1 und 1.5 kHz, welcher in der Messung von Visaton nicht vorhanden ist.
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Ich finde schon, dass der Unterschied deutlich ist. Es ging ja darum, dass du behauptet hast, dass Simu und Messung große Unterschiede aufweisen.
Nochmal: Unterschiede Simu-Messung sind vorhanden, aber so gering, dass ein LS nur noch gering geändert werden muss (Messung/Gehör). Unterschiede durch Raumeinfluß und Serienstreuung sind größer.
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Otti, wenn ich deine Datei öffne, kommt ein Fenster, dass die Daten aktualisiert werden müssen.
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Es ist wichtig die Partialschwingungen einer Membran nich anzuregen und HT nicht unter ihrer Resonanz zu betreiben. Visaton hatte den Ht sogar bei 1700Hz akustisch getrennt in dem Monitor 1 glaube ich. Ich mache hier einen Vorschlag und schäme mich dafür.
VIB2000GF-WG SW 1.BPJ
Probiere erst mal aus, mit einer test WG. Schreibe wie es geworden ist
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Ich habe die Chassisdaten aus Boxsim 2.1 genommen. Gibt es noch etwas aktuelleres?
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Ihr verwendet alte Dateien. Mit den neuen sieht es besser aus. Trotzdem könnte man die Simu optimieren. Aber die Abweichungen zur Messung liegen im Unsicherheitsbereich. Bauen, anhören, oder messen, dann bei Bedarf Änderungen testen.
Der GF oder der Sperrkreis ist der Störenfried. Mit WG bei 1500 trennen.Zuletzt geändert von walwal; 27.02.2022, 22:05.
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Markus213
walwal genau den "Höcker" des Sperrkreises meine ich. Er soll den Anstieg im Mitteltonanstieg des GF200 kompensieren. In der Simulation müssten der Parallelschwingkreis und der Tiefpass für einen linearen Frequenzgang an dieser Stelle anders aussehen. Im Amplitudenfrequenzgang von Visaton ist davon aber nichts zu sehen. Durch den G25 im WG ließe sich zudem die Trennfrequenz in der Theorie etwas nach unten schieben und ein sauberer Übernahmebereich darstellen. Aber wie klingt es? Bevor ich die Schallwand unwiederbringlich mit dem Waveguide ruiniere, würde ich wenigstens annähernd per Simulation ein plausibles Ergebnis abschätzen wollen.
VIB2000GF.BPJ
VIB2000GFOptimiert.BPJ
VIB2000GF-WG.BPJ
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