supercardiod

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  • lanime
    antwortet
    Nix als Fragen
    Na dann:
    1. Ja
    2. Ja
    3. Ja
    4. locker
    5. das mit dem "oder"

    Die Impedanzmessung zeigt nur zwei verschiedene Füllmengen
    Dämmstoff, nicht die Impedanz nach dem Stopfen der Schlitze.
    Danach passt es auch quantitativ.
    Ansonsten entspricht alles der Simu, soweit das eben geht.

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    ... Danke für die Infos.

    ich möchte nur ein Ersatzschaltbild von dem Chassis in
    dem verlustbehafteten Gehäuse erstellen und sehen, wie gut
    es mit Deiner gemessenen Impedanzkurve zur Deckung zu
    bringen ist.

    - ich nehme an, bis auf die Schlitze war das Gehäuse
    luftdicht ?

    - ca. 6 l geometrisches Volumen (ohne Dämmstoffwirkung) ?

    - das Gehäusevolumen mit Dämmstoff gefüllt ?

    - Füllung fest ?

    - Füllung räumlich gleichmäßig verteilt ?
    Oder hast Du zwischen Chassis und Schlitzen im vorderen
    Bereich die Füllung lockerer gelassen ?


    Ich werde wohl erst am WOE dazu kommen das Gehäuse zu modellieren.

    Ich habe übrigens zwischen Boxsim und Deiner Impedanzmessung
    bestenfalls eine qualitative Übereinstimmung gesehen,
    keine quantitative >

    - Auch in der stärker bedämpften Version ist der untere Hügel in
    Boxsim flacher, in Deiner Messung hingegen ausgeprägter, oder
    verwechsle ich da was ?

    - Entspricht die Boxsim Simulation wirklich Deinem gemessenen Aufbau ?


    Grüße

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  • lanime
    antwortet
    Die Impedanzmessung stammt nur vom unbeschalteten TT
    (TIW200xs)

    Was hast Du vor?

    Grüße
    lanime

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Danke ...


    wegen Deiner Impedanzmessung mit LIMP:

    War der MT direkt am Verstärker angeschlossen
    oder war die Kardioid Box irgendwie beschaltet
    (z.B. Hochpass Kondensator) ?

    Kannst Du mir sicherheitshalber nochmal dass
    Basschassis nennen, welches Du verwendet hast
    (in der Kardioid Box) ?

    Ich möchte nämlich gerne die Eingangsimpedanz des
    Gesamtsystems modellieren.


    Grüße

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  • lanime
    antwortet
    Hallo LineArray,

    gerne:
    Messabstand 90cm,
    Raumgröße 7,5 x 6,4 x 2,8 m
    Position Box in Raummitte, MT auf Höhe 140cm
    Mikro auf Höhe MT, Drehpunkt Mitte Boxenfront.
    Gate ca. 6,7ms

    Grüße
    lanime

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Zitat von lanime
    Noch ein anderer (wahnwitziger) Ansatz zum Thema
    ...
    Hallo Lanime,

    kannst Du bei Deiner Messung

    mit Dateinamen "Winkel.png", Bildunterschrift in ARTA "BR/Baso 0-90 + 180"

    noch sagen

    - wie der Mikrofonabstand war ?
    - wo die Drehachse durch den LS gelaufen ist ? (oder wurde das Mikro bewegt ?)
    - wie die Umgebung ungefähr beschaffen war
    (z.B. nächste Wand, Abstand zum Boden, ungefähre Größe des Raums, ungefähre Pos. im Raum)


    - wurde ein Zeitfenster verwendet ?


    Vielen Dank und

    Grüße

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Peter K
    ... wandnah aufstellen, dann bricht aber die Funktion von Dipolen und Kardioiden zusammen. ... Lanimes Ansatz mit der treibernahen Abstrahlkeulenmodellierung zielführender.

    Was ähnliches, ... verfolge ich auch gerade, erste Simus sind vielversprechend, ...
    wandabstand > 50cm => ab 200hz o/k (siehe thread)
    schlitze direkt neben treiber <= meins (siehe thread)
    simulationen vielversprechend? ... siehe threat, leider!

    wenn du mit wandnaher aufstellung hinter der box komplette ruhe bekommst, hut ab! 'türlemang könnte hinter der box eine zweite aufgestellt werden, die wie beim bass array den reflektiertschall wegsaugt, bevor er reflektiert wird (meins, siehe thread), aber den aufwand wollte ich selbst dann nicht ohne zwang betreiben. schließlich wäre wiederum eine globale anpassung wegen des gesamtampl.frq.ggs vonnöten, nachdem man am sauger beliebig viele phasen- und ampl.gg-verbiegungen durchgeführt hat - das richtstrahlen nicht zu vergessen.

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  • markus7
    antwortet
    ^
    Lautprecher in the Raumecken integrieren und schon hat man 9dB DI. Man muss sich dann nur noch entscheiden, ob die Musi aus dem Himmel oder der Hoelle kommen soll.

    Bzgl. Sinnhaftigkeit von Kardioiden: Es ist doch richtig und wichtig das Machbare auszuloten. Ob man das persoenlich brauchen kann ist eine andere Frage. Ich verfolge die Anstrengungen der Protagonisten jedenfalls mit Interesse.

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    mal eine kurze Zwischenfrage:
    Bin ich eigentlich der Einzige, der Lautsprecher nicht mitten in der Bude aufstellen kann und will ?
    Die Meisten wollen doch eher wandnah aufstellen, dann bricht aber die Funktion von Dipolen und Kardioiden zusammen.
    Wenn ich mir anderseits die Rückwärtsdämpfung von schnöden geschlossenen Boxen mit breiter Schallwand ansehe, mit denen wandnah geht, frage ich mich, ob sich der Aufwand mit Dipolen / Kardioiden im Bass überhaupt lohnt, wenn man den nötigen Aufwand für vergleichbaren Maxpegel und Klirrarmut noch mit berücksichtigt.

    Wenn nicht CB und große Schallwand, scheint mir Lanimes Ansatz mit der treibernahen Abstrahlkeulenmodellierung zielführender.

    Was ähnliches, aber anders realisiert verfolge ich auch gerade, erste Simus sind vielversprechend, da scheint es möglich zu sein, hinter der Box (und da meine ich komplett hinter der Schallwandebene) nahezu völliges Schweigen im Walde hinzubekommen.

    Gruß
    Peter Krips

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  • markus7
    antwortet
    ^
    "Ich habe einen B200 in eine Raumkante verpflanzt." = "unerforschte wildnis aus herumliegenden kablen und testgehäusen".

    Offensichtlich kam die eigentliche Nachricht nicht an. Die Bodenreflexion ist im Dickicht der Raumresonanzen so gut wie ueberhaupt nicht auszumachen. Desweiteren stellt sich die Frage, ob das "Entfernen" einzelner Reflexionen ueberhaupt die gewuenschte Wirkung, nämlich ein glatter(er) Frequenzgang, ueberhaupt unterstuetzt oder nicht sogar das Gegenteil bewirkt. Ich rede vom Bereich um die Schroederfrequenz.

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von markus7
    Man sollte wohl erst einmal eine systematische Untersuchung in mehreren Raeumen durchführen, bevor falsche Schluesse gezogen werden.
    die kurze zwischenfrage lasse ich zu, und beantworte sie wie folgt. wer ist "man" - etwa du selbst? die bodenreflektion ist ein faktum, genauso wie die ganz allgemein ungünstige kombination mit jedem (!) kardioid, der ca 50cm von der wand absteht. wer's nicht wahrhaben will, muss selbst in die unerforschte wildnis aus herumliegenden kablen und testgehäusen vordringen ... um sich anschließend von gentleman-bastlern verhöhnen zu lassen, die schon immer wussten, dass die erde eine scheibe ist.

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  • markus7
    antwortet
    ^
    Bzgl. "bemerkung letztens" bin ich mir nicht so sicher, ob die Vermeidung von Reflexion von der Rueckwand und vom Boden generell zu einem glatteren Frequenzverlauf fuehrt. Ich habe einen B200 in eine Raumkante verpflanzt. Die Veraenderungen gegenueber Nahfeld sind immer noch ganz erheblich - gerade im Bereich 100-300Hz.
    Man sollte wohl erst einmal eine systematische Untersuchung in mehreren Raeumen durchführen, bevor falsche Schluesse gezogen werden.

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von LineArray
    ... damit rechnen, daß z.B. die K2
    Komponente um 6dB gegenüber dem Nutzsignal im Pegel angehoben wird ...
    Meine Dipol Subwoofer verfügen über einen solchen akustisch wirksamen
    Tiefpass und eine Verbesserung der Klirrdämpfung ...
    dieses problem wurde schon zum thema. wie bei akabak zu sehen spielt neben dem pegelverlust auch die breitbandige überhöhung ab ca 500hz eine rolle. insgesamt kommt neben dem größeren notwendigen hub eine klirrverstärkung um 6db(k2) bis 9db(k3) in frage plus zusätzlich bis zu 6db (frequenzabhängig) aus der "dipol spitze". k3 bei 100..200hz ist das übelste mit ca 15db schlechteren klirrwerten als geschlossen aufgebaut, also allein aus dem aufbau zuzüglich dem vermehrten klirr wegen dem um 3..5-fach größerem hub bei gleichen pegel wie geschlossen. mithin realisiert der dipol oder kardioid einen 10-fach höheren klirr als geschlossen bei gleichem pegel ... wenn man das so geradeaus rechnen will.

    die experimentellen ergebnisse sind nicht ganz so arg. die simulation mit akabak brauchte zum beispiel ausdrücklich die angabe von reflektorflächen und auch die simulation der seitlichen schlitze als schallwand, um den messungen zu entsprechen. damit wird deutlich, die angelegenheit zeigt viele wechselwirkungen, die von mir noch nicht insgesamt verstanden sind. deshalb, Oliver, kann ich auch nicht ankreuzen, ob du nur genial bist, oder bei deiner einschätzung ein glücklicher zufall vorgelegen hat (die hand des höchsten wesens).

    wie geht es weiter? der lanime kommt mit dem tw200xl und einem anderen gehäuse, nämlich mit koppelvolumen offenbar zu günstigeren ergebnissen als ich. allerdings sind ausführlichere klirr- und intermodulationsmessungen abzuwarten. mir besonders wichtig sind zum teil erst seit neulich

    - wandabstand minimieren
    - bodenreflektion angehen

    weil die beiden raumeinflüsse gerade beim kardioid - über den dipol braucht man da gar nicht mehr zu reden (wandabstand), in sehr unangenehmer weise zusammenspielen (s. bemerkung letztens). das würde dann, weil wegen bodenreflektion eine größere zahl treiber auf der schallwand verteilt werden soll, respektive für den bass ein besonderer treiber mit eingebaut würde, die probleme mit der pegelfähigkeit in den schatten stellen. das "gehäuse" ist dann sicher nicht mehr "klein". im gegenzug erhielte man dennoch eine lösung für den nicht unüblichen konfliktherd zu hause: "wohin mit den boxen". das wäre zugunsten einer stolperfallenfreien aufstellung "per design" beantwortet. die "bündelung" nimmt man als schmankerl mit ...

    ... oder man will sie doch ausdrücklich mit optimieren: dann wäre nach meinen bisherigen fummeleien (so ist es!) ein wandabstand von 50cm nicht zu unterschreiten. darunter geht die bündelung doch zu stark zurück, respektive verkehrt sich sogar in eine un-bündelung. der (tief)bass käme nach hinten, liefe bis 200hz bei 6db/okt, zwei auf dem 105cm hohen brett verteilte kardioide machen mittelton, an den sich entweder der kleine koax oder ein waveguide anschließt. wegen der definierten aufstellung sehe ich durchaus chancen, das alles "passiv" ohne digitalentzerrer zu realisieren. tja, nun hat sich die addressatin des din-a3-brettchen schon fast in das schnuckelige ding verliebt gehabt, und laut genug soll es wohl sein. mal seh'n.
    Zuletzt geändert von Gast; 11.11.2013, 07:55.

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  • lanime
    antwortet
    ....befürchte aber dass die Erklärung nicht von mir kommen wird

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  • Rudolf
    antwortet
    ^
    war halt ein Versuch.
    Hoffentlich gibt's zum Schluss nicht nur einen funktionierenden Kardioid, sondern auch eine Erklärung, wieso er funktioniert.

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