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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von LineArray
    Leider muss ich mich erst einloggen, bevor die
    Forensoftware weiß, wem ich antworte und wem nicht.

    Nur zur Erinnerung, damit hier auch künftig keinerlei
    Missverständnisse auftreten:
    respekt, wirklich hochqualitativer Beitrag zur Sache......

    Gruß
    Peter Krips

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Leider muss ich mich erst einloggen, bevor die
    Forensoftware weiß, wem ich antworte und wem nicht.

    Nur zur Erinnerung, damit hier auch künftig keinerlei
    Missverständnisse auftreten:
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Gast; 18.11.2013, 09:03.

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,
    [QUOTE=LineArray;370607]

    Wenn das stimmt, dann ist der verminderte Pegel der Ports
    Hmm, hornresponse simuliert mir aber keine nennenswerte Pegeländerung bei z.B. Volumenverdoppelung bei unverändertem Port.


    Antriebskraft für die Ports sinkt bei gleichem Membranhub,
    Äh: Gleicher Membranhub ?
    Die Portfrequenz ist doch nun gesunken mit dem größeren Volumen und dort macht der Treiber aber mehr Hub als bei der vorigen höheren Portfrequenz im kleineren Volumen..
    Und: für gleichen Pegel macht die Luft im Port nun aber bei der niedrigeren Frequenz deutlich mehr Hub. Dann wirkt aber ähnlich an- oder eingebrachtes Bedämpfungsmaterial auch anders...

    Gruß
    Peter Krips

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  • lanime
    antwortet
    Zitat von LineArray
    Das höre ich gern, wird sicher eine Kunst, das Bündelungsmaß kontinuierlich zu gestalten.
    hab ja auch nur gesagt dass der MT ab da funktioniert....

    Danke inzwischen, werde berichten wenn es Neuigkeiten gibt.

    Grüße Bernd

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Zitat von lanime
    ...

    Gegen eine Trennung ab 400Hz zum MT/HT spricht auch nix
    Das höre ich gern, wird sicher eine Kunst, das Bündelungsmaß
    kontinuierlich zu gestalten.

    Vielleicht nicht zu tief trennen und möglicherweise sogar
    mit etwas Überlappung auslegen. Wenn möglich, also eher
    Filter mit sanfterem Übergang vom Durchlass in den Sperrbereich.

    Aber du kannst auch den 100er "verkardioiden", einen gewissen
    Wandabstand nach hinten brauchst Du ja ohnehin und Erfahrung hast
    Du schon in dem Metier ...

    Viel Erfolg und bitte berichte weiter, wenn Du Zeit hast.

    ___________________

    P.S.

    Als du ein tieferes Gehäuse und Schlitze weiter hinten probiert hast,
    sagtest Du, die Richtcharakteristik habe sich nicht wesentlich geändert.

    Wenn das stimmt, dann ist der verminderte Pegel der Ports
    (größeres Gehäusevolumen hat mehr Nachgiebigkeit, Antriebskraft für
    die Ports sinkt bei gleichem Membranhub, Tiefpasswirkung des Gehäuses
    für die Ports verschiebt sich zu tieferen Frequenzen ...) durch
    effizientere Abstrahlung der Dipol-Komponente aufgefangen worden:

    Der Schluss "Pfadlänge spielt keine Rolle für Richtcharakeristik"
    kann aus diesem Experiment nicht gezogen werden, denn es wurden
    zwei Parameter gleichzeitig geändert, welche sich z.T. kompensieren
    können.


    Grüße
    Zuletzt geändert von Gast; 17.11.2013, 18:41.

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  • lanime
    antwortet
    OK.kann Dir soweit folgen. Ich bin auch bei einer höheren Abstimmung der
    Ports gelandet.
    Gegen eine Trennung ab 400Hz zum MT/HT spricht auch nix, meine Lösung dafür funktioniert bereits ganz zufriedenstellend (100er Konus + 20er Kalotte, beide im WG)
    Testweise läuft diese Kombi z.Zt. ab 50Hz mit (fast)ausreichend Pegel, darunter ergänzt dann ein normaler Sub.
    Das gefällt mir ausgesprochen gut, also möchte ich eigentlich nur mehr den
    möglichen Pegel des TT in diesem Bereich etwas erhöhen.
    Ich muss mir Deine Gedanken zu dem Thema noch etwas durch den Kopf gehen
    lassen.

    Grüße Bernd
    (Bin schon gespannt wann krabat uns aus seinem Thread schmeisst)

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Hallo Bernd,

    um nicht mißverstanden zu werden:

    Ich halte Deine Auslegung der Pfadlänge für durchaus
    "bedingt brauchbar".

    Sie hat mit dem aktuellen Chassis sogar ihre spezifische Vorteile
    gegenüber denjenigen mit größerer Pfadlänge:

    Denn bei hoher Trennfrequenz (z.B. zu einer 25mm Kalotte ?) und
    einem 20cm "Tief-Mitteltöner" müsste man sich fragen, ob "Constant
    Directivity" von ca. 100Hz. bis 500Hz wirklich die beste Lösung ist:

    Ein kontinuierlich ansteigendes Bündelungsmaß könnte dann eine Alternative
    sein, um Diskontinuitäten der Richtcharakteristik oberhalb 300Hz abzumildern,
    wenn man ohnehin einen im oberen Mittelton stark bündelnden
    "Riesen Mitteltöner" einsetzt.

    Der stark bündelnde Tief-Mitteltöner oberhalb 500Hz und noch mehr
    oberhalb 1000Hz ist für diesen LS m.E. das größte Risiko für Verfärbungen.

    Dennoch: Bei tiefen Frequenzen verhält sich Deine bisherige Auslegung alles
    andere als optimal.

    Ich würde für meine "Constant Directivity" Abstimmung (Bündelungsmaß
    ca. 4dB von 100 ... 500Hz) aber eine tiefere Übernahmefrequenz zu einem
    Mitteltöner/Mittelhochtöner vorschlagen: Nicht wesentlich über 500-600Hz.

    Ansonsten würden wir ein kleineres Tief-Mittelton Chassis benötigen
    und müssen trotzdem das Verschiebevolumen irgendwoher bekommen
    (unmöglich) ... :

    Alternativ könnte ein "1.5 Wege" Ansatz gefahren werden:
    2 kleinere Langhub Tief-/Mitteltöner mit r = 1/2^0.5 aber eines davon
    wird tiefer getrennt:

    Das erlaubt dann auch stark bedämpfte Abstimmungen weil zur
    unteren Grenzfrequenz des "Satelliten" hin bis zu 6dB
    nachgeschoben werden können.

    Gleichzeitig hätte man nach oben "mehr Luft" bezüglich Bündelung
    und Partialschwingungen:

    Das Einzelchassis mit 0,7 fachem Radius kann auch eine um Faktor
    1,4 höhere Übernahmefrequenz vertragen bei gleichem Bündelungsmaß
    wie das aktuelle Chassis.

    Aber diese Alternative will auch sorgältig ausgelegt und mit
    geeigneten Chassis bestückt werden. Ich habe hier auch nur Zeit, um
    einige Anregungen zu geben.

    Die Sache hier ist auch aus anderen Gründen noch nicht ausdiskutiert,
    denn ich hätte auch noch Fragen bezüglich Boxsim welche wohl
    bevorzugt der Entwickler beantworten müsste.

    Ein Problemchen sehe ich aber schon jetzt:

    So wie ich meine "CD Abstimmung" angedacht habe, habe ich zwischen Chassis
    und Port wenig Füllung. Das Gehäuse ist aber dahinter stärker "gestopft" und
    der Port selbst ist ebenfalls recht stark bedämpft.

    Das ist bei Deiner derzeitigen räumlichen Anordnung kein Problem.

    Verlegt man die Ports weiter nach hinten und macht das Gehäuse schmaler,
    dann verschwindet aber dieser "locker gefüllte Raum" zwischen Chassis und
    Port:

    Die Antriebskraft für den Port muss dann in der Realität
    "durch das gefüllte Gehäuse hindurch", dies schränkt den Bereich
    möglicher Abstimmungen u.U. merklich ein (!).

    Ich gehe davon aus, das Boxsim sich dafür nicht interessiert, es wird
    einfach weiter so getan, als ob die Innenseite des Ports weiter im locker
    gefüllten Teil in der Nähe des Chassis wäre, auch wenn man die
    Abstrahlöffnung nach hinten wandern lässt ... Du verstehst was ich meine ?

    Bei einem langen Reflexkanal könnte das ja auch durchaus so sein ...

    Das Ersatzschaltbild müsste für diesen Zweck verfeinert und geändert werden,
    um zu sehen wie groß die Diskrepanzen sind. Ich werde für diesen Effekt
    Vergleichsrechnungen mit einem modifizierten Ersatzschaltbild anstellen,
    das ist kein Problem.

    Es könnte aber notwendig werden, für die weiter hinten liegenden Schlitze
    "Feiräume" in Richtung Chassis zu schaffen, wo das Dämmaterial lockerer
    bleiben kann.

    Die "gestopfteren Zonen" im Gehäuse (das muss das deutlich überwiegende
    Gehäusevolumen sein) könnten dann mit einem steifen Vlies oder einem
    perforierten gekrümmten Blech "abgegrenzt" werden.

    Dann würde das System dem Ersatzschaltbild vermutlich näher kommen.

    Eine räumlich rigide Fixierung des widerstandsbehafteten Materials
    auch im Gehäuse dürfte auch den Klirr noch weiter reduzieren:

    Denn die Antriebskraft für die Ports wirkt auch auf diesen
    mechanischen Widerstand, das ist auch bei Deiner jetzigen Anordnung schon
    so: Wenn das Material räumlich "flattert", dann ist die Kraft am Port nicht
    mehr proportional zur Auslenkung des Chassis:

    Alle wirksamen Fließwiderstände müssen fixiert werden, nicht nur die in den
    Ports.


    Und: Ich habe an der Dimensionierung der Ports drehen müssen
    (Abstimmung "höher"), ich kann Dir meine Boxsim Files gerne
    als Anregung zur Verfügung stellen.

    Grüße
    Zuletzt geändert von Gast; 17.11.2013, 18:01.

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  • lanime
    antwortet
    Wow Oliver, Du treibst ja einen ganz schönen Aufwand.

    Soweit ist mir ja schon verständlich was Du damit sagen willst.

    Mein Prototyp ist aus reiner Neugierde, angestossen durch krabats Versuche, welches Abstrahlverhalten mit so einem Konzept machbar ist entstanden.
    Seit einiger Zeit bin ich bekennender Abstrahlungsfetischist, weil ich einfach nicht bereit bin aus meinem Wohnraum auf Kosten der Optik einen Hörraum zu machen - also sollen die Boxen (gefälligst) möglichst wenig mit
    dem Raum interagieren.
    Das funktioniert schon ausgesprochen gut, allerdings je tiefer ein sauberes
    Abstrahlen der Boxen gelingt, desto besser wird das "Hörgefühl" - möchte mich dazu aber gar nicht weiter auslassen, weil da gehen bekanntlich die Geschmäcker weit auseinander.
    Also wurde bei mir erstmal alles was nicht mit Abstrahlverhalten zu tun hat
    außer Acht gelassen, nur um einmal zu hören ob mir sowas gefallen könnte.
    Ergebnis: Es gefällt. Es gefällt sogar so gut dass ich das Konzept weiterverfolgen möchte.

    Wenn Du jetzt (evtl.) zu dem Schluss kommst das Teil wäre komplett falsch
    Konstruiert bin ich auch nicht beleidigt - egal ob man es jetzt KU, Dipol
    oder sonstwie nennt. Ganz im Gegenteil, jeder Verbesserungsvorschlag wird gerne angenommen und vermutlich auch umgesetzt und gemessen.

    Grüße Bernd

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Zitat von lanime
    ...
    Ich denke daher dass ein Vergleich mit einem KU-Gehäuse viel eher den
    realen Verhältnissen entspricht. ...

    Hallo Bernd,

    zu Deinem Vergleich mit KU-Gehäuse ("Kontrollierte Undichtigkeit"):
    Klar, von der mechanischen Impedanz, welche das Chassis "sieht", ist das eng
    verwandt !

    Rein von der Abstimmung und der Form der Impedanzkurve erinnern mich die
    hier angesprochenen Abstimmungen übrigens sehr an die von E.J. Jordan 1956
    vorgeschlagenen Gehäuse. Am Schluss des Artikels werden auch exemplarische
    Impedanzkurven gezeigt:



    E.J. Jordan hat auf diesem Gebiet m.E. sehr früh herausragende Artikel
    geschrieben. Er hat die im Artikel angesprochenen
    "Acoustic Resistance Units" damals für Goodmans entwickelt.

    Die "Gehäuseimpedanz" und die resultierende Abstrahlung/Richtcharakteristik
    sind aber dennoch zwei paar Schuhe:

    Man kann so eine "Undichtigkeit" oder "Fließwiderstand" oder
    "Acoustic Resistance Unit" oder "Variovent", um mit den letzten beiden
    Begriffen auch mal kommerzielle Handelsbezeichnungen zu nennen,
    zur Erzeugung von Richtwirkung nutzen, man muss aber nicht.

    Die früheste Referenz zur Nutzung eines Fließwiderstands zur
    Erzeugung einer Nierencharakteristik (Cardioid) ist m.E. diese hier:

    H. Kalusche: "Eine Lautsprecheranordnung mit einseitiger Richtwirkung",
    Zeitschrift für angewandte Physik 1950, Bd. 2, Heft 10, S.111-114


    Die Anwendung des Prinzips ist also schon ein paar Jahre alt ...

    Trotzdem sind auch später noch Patente für vergleichbare Anordnungen erteilt
    worden: Offenbar reicht es z.B. der US Patenbehörde gelegentlich aus, wenn
    bekannte Technologie in den USA "nochmal" erfunden wird ...


    Grüße
    Zuletzt geändert von Gast; 17.11.2013, 16:35.

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Ergänzung Bilder


    4) Schalldruck Frequenzgänge unter Winkeln
    ------------------------------------------

    Beide Bilder:
    ...........Abstand "-24cm" : ?? geschätzte eff.Pfadlänge ca. 31cm (24cm + 07cm)

    Bild "20"
    ...........mittlere Dämpfung im Port

    Bild "22"
    ...........hohe Dämpfung im Port



    Grüße
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Gast; 17.11.2013, 14:19.

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Simulationen: Potentieller "Cardioid Satelliten Lautsprecher"

    Zitat von lanime
    ...
    Mein Teil (nur seitlich zwei Schlitze mit Fließwiderstand) ist z.B.
    völlig unbeeindruckt von jeder Änderung der Pfadlänge und zeigt einen
    sauberen 12dB Abfall wie eine geschlossene Box.
    ...

    Hallo Bernd,
    Hallo Alle,

    es wurde hier ja schon öfter der Verdacht geäußert, dass bei den
    gezeigten Konstruktionen mit "resistivem Port" die "Dipol Pfadlänge"
    eine untergeordnete Rolle spiele.

    Das ist jedoch nicht der Fall. Die Abstimmung der Gruppenlaufzeit
    zwischen vorderer und rückwärtiger (oder beidseitig nach hinten versetzter)
    Schallquelle auf die effektiv wirksame Pfadlänge ist bei tiefen Frequenzen
    entscheidend für

    - die Effizienz der Abstrahlung
    - das Zustandekommen einer bestimmten Richtcharakteristik sowie
    - die Konstanz der Richtcharakteristik über der Frequenz.

    @Bernd: Auf Deine Messung mit tieferer Box (Volumen größer) und den
    "Schlitzen" weiter hinten, muss ich in einem gesonderten Post
    später nochmal eingehen (!).

    Ich hatte eigentlich etwas ganz anderes vor, aber jetzt habe ich
    ausgehend von Bernd's (lanime) verwendetem Volumen und
    Schallwandabmessungen ein paar abweichende Demo- Abstimmungen in
    Boxsim gerechnet.

    Gleich vorweg: Ich halte Boxsim vom Ansatz und Konzept her für gut,
    teilweise sogar für vorbildlich, wenn man die angestrebte
    Nutzergruppe betrachtet. Man sollte wohl nur die eingetretenen Pfade
    nicht zu weit verlassen ...

    Es gibt noch größere und kleinere Schwachstellen sowie echte Fehler,
    das merkt man relativ schnell.

    Für meine eigenen Projekte entwickle ich benötigte Ersatzschaltbilder
    selbst, aber ich denke hier können wir Boxsim als Ausgangspunkt
    verwenden, weil es jedem zugänglich ist und Bernd auch schon
    Boxsim-Simus hier eingestellt hat.


    Zum Thema Dipol Pfadlänge

    Auch mit Boxsim lässt sich eindeutig demonstrieren, daß die Pfadlänge
    bei der Auslegung von Dipolen und Kardioiden eine entscheidende Rolle
    spielt.

    Man muss aber genauer hinschauen und darf nicht in Kategorien wie
    "wichtige und weniger wichtige Parameter" denken und z.B. Dämpfung
    und Pfadlänge gegeneinander in ihrer "Wichtigkeit" abwägen:

    Vielmehr hängen alle Parameter für eine angestrebte Abstimmung
    voneinander ab (wie immer ...).


    Zu den Anhängen

    Hierzu habe ich als Anhang ein Daumenkino nach dem Motto
    "ein Bild sagt mehr als tausend Worte" eingestellt.

    Alle Abstimmumgen arbeiten mit einem geometrischen Volumen von 6l
    und einer Schallwand von 24cm x 42cm, um die eine gewisse Vergleichbarkeit
    mit Bernd's Simulationen herzustellen. Daher wurde auch der gleiche
    Treiber eingesetzt.

    Bernd's vorangegangene Simulationen:
    __________________________________________________ _________
    Zitat von lanime
    ...
    Bild 1: Abstrahlverhalten lt. Simu
    Bild 2: Vergleich: Mein Gehäuse (gestrichelt) vs. Geschlossene Box
    Bild 3: Vergleich w.o. max.Pegel
    ...
    Grüße Bernd

    Anm.: Bernd's Kardioid ist die gestrichelte Kurve in Bild 2 u. 3.
    Die durchgezogene Linie ist eine geschlossene Box zu
    Vergleichszwecken.

    __________________________________________________ _________


    Als bevorzugten Einsatzbereich habe ich bei meinen Simulationen
    ca. 100Hz ... 500Hz angesehen.
    Wie Bernd habe ich in der Darstellung die Frequenzachse auf 1000Hz
    beschränkt. Dadurch wird allerdings der Frequenzbereich unsichtbar,
    in dem der verwendete Treiber aufgrund seiner Größe sehr stark anfängt
    zu bündeln, dazu vielleicht später mehr ...



    Eigene Simulationen
    -------------------

    1) Frequenzgänge Schalldruck u. Energie
    ---------------------------------------

    Bild "02"
    ...........Abstand "-03cm" : ?? geschätzte eff. Pfadlänge ca. 10cm (3cm + 07cm)
    ...........gestrichelt : mittlere Dämpfung im Port
    ...........durchgezogen : hohe Dämpfung im Port

    Bild "06"
    ...........Abstand "-24cm" : ?? geschätzte eff. Pfadlänge ca. 31cm (24cm + 07cm)
    ...........gestrichelt : mittlere Dämpfung im Port
    ...........durchgezogen : hohe Dämpfung im Port

    Durch Hin- und Herschalten kann man sich den Effekt unterschiedlicher
    Dämpfung gegenüber dem Effekt unterschiedlicher Pfadlänge verdeutlichen.


    2) Bündelungsmaß über Frequenz
    ------------------------------

    Bild "08"
    ...........Abstand "-03cm" : ?? geschätzte eff. Pfadlänge ca. 10cm (3cm + 07cm)
    ...........gestrichelt : mittlere Dämpfung im Port
    ...........durchgezogen : hohe Dämpfung im Port

    Bild "12"
    ...........Abstand "-24cm" : ?? geschätzte eff. Pfadlänge ca. 31cm (24cm + 07cm)
    ...........gestrichelt : mittlere Dämpfung im Port
    ...........durchgezogen : hohe Dämpfung im Port

    Durch Hin- und Herschalten kann man sich den Effekt unterschiedlicher
    Dämpfung gegenüber dem Effekt unterschiedlicher Pfadlänge verdeutlichen.


    3) Max. Pegel
    -------------

    Bild "14"
    ...........Abstand "-03cm" : ?? geschätzte eff. Pfadlänge ca. 10cm (3cm + 07cm)
    ...........gestrichelt : mittlere Dämpfung im Port
    ...........durchgezogen : hohe Dämpfung im Port

    Bild "18"
    ...........Abstand "-24cm" : ?? geschätzte eff. Pfadlänge ca. 31cm (24cm + 07cm)
    ...........gestrichelt : mittlere Dämpfung im Port
    ...........durchgezogen : hohe Dämpfung im Port

    Durch Hin- und Herschalten kann man sich den Effekt unterschiedlicher
    Dämpfung gegenüber dem Effekt unterschiedlicher Pfadlänge verdeutlichen.


    4) Schalldruck Frequenzgänge unter Winkeln (Bilder siehe nächster Post)
    ------------------------------------------------------------------------


    _________________________

    Ich stelle die Simulationen zunächst unkommentiert(!) ein.

    Es braucht allerdings zumindest von meiner Seite aus noch
    Anmerkungen bezüglich
    - Unsicherheiten, getroffene Annahmen, Fragen zu Softwarespezifika etc.
    - Ausführung und Realisierbarkeit von Abstimmungen
    - Adäquatheit des verwendeten Ersatzsschaltbildes, für die hier z.T. getriebene "Überdehnung" des Modells.
    - Abwägung der Nutzlichkeit von gezeigten Varianten und Priorisierung von Eigenschaften
    - Bevorzugtem Frequenzbereich für diese Anordnung und mögliche Varianten
    - Geeignete (Treiber-) Bestückung
    - ...

    Grüße
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Gast; 17.11.2013, 14:18.

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  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Zitat von lanime
    Hallo Oliver,

    wozu tust du dir den Stress an, wenn die Schallabstrahlung eh nur
    ein (gerne gehörter) Nebeneffekt ist?

    ... vermutlich weil ich nicht ganz dicht bin.

    (ähnlich wie eine "Resistance Box")

    Wenn ich dich richtig verstehe, steht dem Basschassis aber noch
    Volumen (innen) oberhalb der Schlitze zur Verfügung, d.h. der
    gesamte Kasten inkl. MHT ist umbaut ... ?

    Grüße

    Einen Kommentar schreiben:


  • lanime
    antwortet
    Hallo Oliver,

    wozu tust du dir den Stress an, wenn die Schallabstrahlung eh nur
    ein (gerne gehörter) Nebeneffekt ist?

    Da das Projekt ja streng geheim ist kann ich natürlich nix über die Abmessungen verraten.
    B 24cm, H 42cm(incl.MT/HT Abteilung,Schlitz nur bis H 24cm) T 1,9cm zufrieden?

    Grüße
    Bernd

    Einen Kommentar schreiben:


  • LineArray
    Ein Gast antwortete
    Zitat von lanime

    ...
    Die Impedanzmessung zeigt nur zwei verschiedene Füllmengen
    Dämmstoff, nicht die Impedanz nach dem Stopfen der Schlitze.

    ...

    ... und Du hast gedacht, ich merke das nicht

    vielen Dank für die Infos soweit.


    Zitat von lanime
    Hallo Jan,
    das meinte ich mit "soweit es eben geht".
    Also: BR auf gegenüberliegende Seite einstellen und mittels
    Gehäusetiefe den tatsächlichen Abstand Treiber - Schlitz definieren.
    Ist zwar nur eine Krücke - kommt vom Ergebnis her aber sehr nahe
    an die Realität.

    ... OK, ich hätte bisher angenommen von der Mitte des Treibers
    bis zum Schallwandrand wären es im Mittel 12cm stimmt das ?

    Ansonsten wäre ich interessiert am

    - kleinsten Abstand Membranzentrum - Schallwandkante auf Schlitzseite
    - größten Abstand Membranzentrum-Schallwandkante auf Schlitzseite
    - Fläche der Schallwand
    - "Dicke der Schallwand"

    ... natürlich nur wenn Du's preispgeben willst.
    Für die Mechanik, weiß ich ja erstmal genug.

    Bei den hier gefragten Sachen geht es mit eher um die
    Abstrahlung.

    Ich bin nicht der Auffassung, daß man die o.g. geometrischen
    Abstände (rein nach Maßband) bei dieser konkreten Anordnung
    voll als Pfadlänge rechnen kann.

    Aber egal, dazu kommen wir vielleicht später:

    Erstmal möchte ich die Mechanik simulieren, Schallabstrahlung
    ist bei einem Lautsprecher ja nur ein Nebeneffekt ...


    Grüße
    Zuletzt geändert von Gast; 14.11.2013, 15:43.

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  • lanime
    antwortet
    Hallo Jan,
    das meinte ich mit "soweit es eben geht".
    Also: BR auf gegenüberliegende Seite einstellen und mittels
    Gehäusetiefe den tatsächlichen Abstand Treiber - Schlitz definieren.
    Ist zwar nur eine Krücke - kommt vom Ergebnis her aber sehr nahe
    an die Realität.

    Grüße
    Bernd

    Eine Anmerkung noch zu den erhöhten K3-Werten:
    Es ist für das gewünschte Abstrahlverhalten nicht notwendig das gesamte
    Verschiebevolumen durch das Dämmmaterial zu "blasen"

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