Taub durch Kopfhörer

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  • Verrückter
    antwortet
    Zitat von doctrin
    Joa und dann, darf ich mir trotzdem die über 75dB Dauerpegel in den günstigeren Autos antun?
    Das ist doch an der Sache vorbei. Es geht darum, das man sich daran gewöhnen kann.

    Stefan

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  • We-Ha
    antwortet
    Nana, man kann es auch übertreiben, sonst müßen wir noch aufpassen, das wir beim Tippern nicht zu hart in die Tasten fingern !

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  • doctrin
    antwortet
    Zitat von Siegfried
    Musik nur so laut zu genießen, dass man keinen "Kater" davon trägt.
    Kann ich vollkommen zustimmen...
    Nehmen wir uns vor keine Lautsprecher zu bauen, sondern audiophile Schallwandler
    Kann ich nicht vollständig zustimmen, ein Lautsprecher der nicht laut kann, ist ne Gurke. Er muss auch mal mit dynamischer Musik klar kommen, die dann halt in den spitzen über 100db ist aber im Mittel <90dB .

    Zitat von Verrückter
    Genau. Ich denke, es hat auch was mit Gewohnheit zu tun. Genauso kann man sich ohne weiteres daran gewöhnen, im Auto das Radio aus zu lassen...

    Stefan
    Joa und dann, darf ich mir trotzdem die über 75dB Dauerpegel in den günstigeren Autos antun?

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  • Verrückter
    antwortet
    Zitat von MFB
    Man sollte sich aber mal ernsthaft fragen, ob es nötig ist, sich per walk-/disk-/mp3man dauer zu bedröhnen?!
    Gruß
    Jürgen
    Genau. Ich denke, es hat auch was mit Gewohnheit zu tun. Genauso kann man sich ohne weiteres daran gewöhnen, im Auto das Radio aus zu lassen...

    Stefan

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  • Siegfried
    antwortet
    Hallo,

    betrachten wir es mal wie mit dem Trinken.

    Man kann sich sehr oft mit einem billigen Fusel die Birne voll schütten, lallend in der Ecke liegen, und plärren "ehh, hick, ist das toll, ehh".

    Oder man kann sich einen sehr guten Tropfen gönnen und nur soviel trinken, dass man nicht betrunken ist.

    Wer kann mehr qualitativ und länger genießen ?

    So ist das auch mit dem Genuss mit der Musik.
    Musik nur so laut zu genießen, dass man keinen "Kater" davon trägt.

    Nehmen wir uns vor keine Lautsprecher zu bauen, sondern audiophile Schallwandler

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  • MFB
    antwortet
    ich erwische mich auch immer dabei, wie ich unterm Kopfhörer die Lautstärke zu laut stelle.
    Laut macht oft einfach mehr Spaß!
    Man sollte sich aber mal ernsthaft fragen, ob es nötig ist, sich per walk-/disk-/mp3man dauer zu bedröhnen?!
    Gruß
    Jürgen

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  • We-Ha
    antwortet
    Dass es egal ist,ob sich wer das Gehör zerschiesst oder nicht, ist leider nicht so ganz zu halten.
    Letzendlich fallen dann 'die Schwerhörigen' wieder der Allgemeinheit zur Last.

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  • walwal
    antwortet
    Gegen Tinnitus hilft: keine Stille, immer etwas Hintergrundbedudelung, bevorzugt in den Frequenzen, die du ständig hörst. Ich habe das manchmal als tiefes Brummen, kam im Schlaf, ich dachte, wieso ist der Aufzug (Hochhaus) heute so laut?

    Ignorieren, nicht darauf achten, bei mir ist es oft nach einem langen Flug weg. Ist aber zu teuer auf Dauer.

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  • MjoIIniR
    antwortet
    Zitat von walwal
    Auch viele Discos sind viel zu laut, über 100 dB. Da kann ein Besuch reichen für Dauerschäden.
    Kann ich ein Lied von singen...hab seit ca 4 Jahren das Pfeifen, von nem Konzert.

    Wie bitte schön soll denn so eine Lautstärke Begrenzung technisch umsetztbar sein?
    Beim Arbeiten, Fahradfahrn (im Wald wohlgemerkt) trag ich In-Ears, bei denen ich den Player grade mal halben aufdrehe ansonsten aber meine Schweinetröge, da besserer Klang. Die haben aber eine Impendanz von 32 Ohm somit ist der Player fast am Anschlag, bei selber "gefühlter" Lautstärke wie bei den Inears. => Wenn es eine Lautstärke-Begrenzung gäbe (bei meinem Cowon ist das ja sogar schon der Fall) wäre ja der Kopfhörer an einen bestimmten Player gebunden bzw ein wechsel schwierig(und über die Qualität von beipackkopfhörern brauchen wir uns ja ned zu unterhalten...).

    Ich denke wenn die Leute nicht merken das sie zu laut hören sind sie selbst schuld. Keiner zwingt sie dazu. Ich hab mein Lehrgeld bereits bezahlt. Meine Ohren sind schon Im A... Viel dringender finde ich allerdings den Pegel in den Discos schärfer zu kontrolieren. Viele Haben ja sogar am Dj-Bereich eine riesen DB-Anzeige=> der Bildschirm wird aber ab 105db einfach abgeschaltet das es keiner sieht...

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von harry_m
    ..........

    Ich würde auf die Aktien von Hörgeräte Herstellern setzen. Die haben genau wie die erneuerbare Energien glänzende Zukunft.
    Mist, die erste Sorte hab ich nicht im Depot.

    Momentan gibt es Versuche durch Gentechnik, die zerstörten Sinneshäarchen durch Wachtum von neuen zu ersetzen. Das wird aber für viele zu spät kommen. Auch viele Discos sind viel zu laut, über 100 dB. Da kann ein Besuch reichen für Dauerschäden.

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  • We-Ha
    antwortet
    Apropo ... Hörgerätehersteller ... sind's etwa die gleichen, die die 'Krachmaschinen' herstellen ?

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  • harry_m
    antwortet
    Das fatale am zu lauten Hören ist die Tatsache, dass es zwar langsam dafür aber praktisch unumkehrbar wirkt. Dabei merkt man es erst wenn es längst zu spät ist.

    Ich weiß, wie aussichtslos es ist einem 15-18-jährigen vom Tinitus zu erzählen. Aber es entwickelt sich inzwischen zu einer "Volkskrankheit" - es ist erschreckend, wie viele meiner Bekannten plötzlich zugeben, dass sie es auch haben. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es immer schon ein Problem war, nur sprach niemand darüber. Ist halt nicht "uncool"...

    Ich würde auf die Aktien von Hörgeräte Herstellern setzen. Die haben genau wie die erneuerbare Energien glänzende Zukunft.

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  • Verrückter
    antwortet
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich sagte, es ist naiv zu glauben, das der Jugendliche leiser hört, weil man ihm sagt, dass laut kacke ist.

    Ob ich eine gesetzliche Begrenzung für sinnvoll halte, spielt garkeine Rolle und habe ich auch garnicht befürwortet.

    Stefan

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von Verrückter
    Naiv ist daran, zu glauben, das die Jugendlichen darauf hören und deshalb leiser drehen. Mich hats als Jugendlicher auch nicht interessiert und es gab viele Leute, auch die Schule, die mich aufklärten.
    Was bringt da bitte eine Lautstärkebegrenzung im Portable? Die müßte ja dann bei 80dB(A) oder so liegen. Das ist Unsinn, und darum ging es doch. Ich hab den starken Verdacht, daß viele wissen, daß Lärm gehörschädigend sein kann, sich das bewußte Wissen aber mehr oder weniger auf irgendeine Formulierung dieser Tatsache beschränkt. Ich kenne kaum jemanden, der wirklich bewußt darüber nachdenkt, wieviel Lärm er sich aussetzt. Ich glaube schon, daß es an Aufklärung fehlt. Das hat nichts mit erhobenem Zeigefinger zu tun.

    Wer im Verkehr beim radln Musik hört, hat meiner Meinung nach deftig einen an der Klatsche. Nicht nur weil man etwas überhören könnte. Entweder man konzentriert sich auf das Eine oder auf das Andere (also auf die Musik oder den Verkehr, nicht das Radfahren). Da gibt es ein passendes Zitat von Einstein.

    Lärm an sich ist nicht nur schädlich für das Gehör, aber hier ging es ja eigentlich nur um die Lautstärkebegrenzung bei Portables. Und die ist Unsinn. Sowas ist einfach falsch, es kann nicht funktionieren.

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  • doctrin
    antwortet
    @ Chaomaniac: geht meinem Großvater genauso, stört Ihn auch das seine Naturaufnahmen immer wieder dadurch minderer Qualität sind
    haben wir eigentlich alles geklärt?


    @Kleinstweich

    Vollste Zustimmung .

    Mich regte es nur auf, dass wieder diese Amenmärchen weiter bestärkt werden "generell taub durch Kopfhörer" und genau das höre ich seit meiner Kindheit von jedem.
    Als Kind und Jugendlichen ging mir das aufn Nerv, besonders wenn man ohne Begründung so etwas behauptet...
    Dann lieber: "Hast gehört? Die können recht laut, also pass auf mit dem Lautstärkepoti"
    Denn das einfache, analoge, und meist ziemlich niedrig aufgelöste Lautstärkepoti (Auflösung in der Dynamik) ist auch so eine Gefahrenquelle...man vertut sich da mal schnell.

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