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Alt 02.02.2017, 09:22   #16
outbid
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Viele kaufen die t.amp weil sie günstig sind und viel Leistung "versprechen"!!!
Einige Leute finden die auch gut, hat aber mit dem zu tun das diese Leute noch nie richtige gute Verstärker Endstufen hatten.

Da ich elektroniker bin und ich im PA/CarHiFi und home Bereich viel Erfahrung habe, Kann ich schon etwas Einschätzen was etwas taugt und was logischerweise garnicht möglich sein kann.
Wie zB bei t.amp Endstufen mit 2x300w anscheinend sogar RMS und dann bringen die Transistoren nicht mal 150W richtig zusammen!
Nur unter clipping bringen die dann etwas höhere Leistung mit nur mehr ein Drittel des Frequenzspektrums.
Da die Treiberstufen Frequenzen abschneidet im hohen Pegel da die Verzerrung so stark wird.

Im PA Bereich wurden hauptsächlich Die Bässe damit betrieben da man den schlechten "Klang" da nicht so wahr nahm. Meist sau teure Lautsprecher und dann solche Endstufen.
Leider Beklagten sich dann viele über defekte Lautsprecher, na warum wohl..

Das meinte ich vorher mal, viele nehmen sich X-Stunden Zeit um ihre Boxen "perfekt"
Abzustimmen und dann werden t,amp angeschossen!

Es muß ja nicht unbedingt ein Verstärker oder Endstufe für Tausende Euro sein.
Man sollte die älteren Geräte nicht unterschätzen.
Man bekommt die eigentlich sehr günstig und mit viel Qualität.
Nur die siebkondensatoren sind da ev. zu tauschen, einganskondis sind bei den guten Verstärker schon Folien die ewig halten.
Die sind früher klanglich nicht schlechter als heutige Geräte.
Viele Geräte von den 90igern würden heute als high End Verstärker verkauft.
Es wird in der heutigen Zeit viel gespart bei den Herstellern von solchen Geräten da auch die Nachfrage eher zu AVR's geht, wo wir beim nächsten Thema wären was die Qualität der internen Endstufen angeht aber das ist unendlich über das zu schreiben..
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Mit freundlichen Grüßen
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Alt 14.02.2017, 20:20   #17
-mannimmond
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Update: Ich suche einen sinnvollen bezahlbaren Pegelwandler / Vorverstärker von 0,77V (0dbu) auf 1,27V (3dbu). Darf zur Not in Rackform sein.

Und hier die ausführliche Geschichte:
Soo... nach einigem probieren und für nicht gut befinden hängt hier doch ein Yamaha P2500S am Main Out des AVR. Das wird jetzt schon deutlich lauter und bleibt dabei sauberer als alles andere das ich bisher ausprobiert habe.

Trotzdem signalisiert der Verstärker viel zu früh Clipping. Das dürfte wohl am clippenden Main Out des AVR und nicht am clippenden Verstärker liegen. Ich brauche also noch einen zusätzlichen Vorverstärker oder gleich einen Wandler von 0dbu symetrisch auf +3dbu (oder mehr) asymetrisch. Kann mir hier jemand ein bezahlbares sinnvolles Gerät empfehlen? -> Danke.

Einen Yamaha A-S701 habe ich auch testen können, leider hat er es nicht überlebt. Klanglich beeindruckend klar, sauber und ordentlicher Pegel, allerdings hat er nach rund 20 Minuten ziemlich am Anschlag ausgeschaltet und wollte ab da den Protect Mode nicht mehr verlassen. Da hat wohl der Thermoschutz zu spät zugeschlagen. Wer einen guten leistungsfähigen bezahlbaren neuen schönen und mit DAC (optischem und Coax Eingang, leider kein HDMI) ausgestattetem Vollverstärker sucht ist genau richtig. Würde ich heute aufgrund der Alterung den ganzen bekannten 30 Jahre alten "Boliden" vorziehen (der 717 Mark II geht jetzt weg, obwohl er einwandfrei funktioniert).
-mannimmond ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2017, 15:56   #18
outbid
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Habe den Denon X4200W als vorverstärker und einen Yamaha AX-1050 dran.
Kann meine Concorde WG volles Rohr ansteuern ohne das man schwächen des AX bemerkt.
Kann einige Zeit auf voller Lautstärke spielen ohne Probleme.
Preislich zwischen 200-300euro (Kanalwalschalter egal da als reine Endstufe)
Auch Optisch Zeitlos..
Würde mit den Gedanken mit Wandlern nicht machen, ist wieder eine Störquelle, meistens auch Klanglich.
__________________
Mit freundlichen Grüßen
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Alt 20.02.2017, 19:50   #19
-mannimmond
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Momentan hängt mein Helix DSP als Pegelwandler dazwischen, der kann 4V, lässt sich bis auf +15db regeln. Ich höre keine negative Verschlechterung, dafür geht schonmal deutlich mehr Pegel bis es anfängt zu clippen.

Ich würde gerne als Alternative einmal einen Verstärker der HiFi Akademie testen - hauptsächlich um zu sehen ob der noch mehr kann. Alleine die Preise sind mir für den Test etwas heftig und ich möchte die Jungs nicht mit geplanter Rücklieferung quälen. Testgeräte bieten sie nicht mehr an.

Vieleicht frag ich mal beim Nubert ob ich deren MOnster Verstärker mal ausprobieren kann - die sind hier um die Ecke.
-mannimmond ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 21:17   #20
DoXer
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Ich werfe mal diese Endstufe in den Raum. Die Pascal-Module sollen mit das beste ClassD sein, was momentan zu haben ist.

https://www.monacor.com/de-de/img/pr...ker/sta-1000d/

Eventuell auch diese hier:

https://www.monacor.com/de-de/img/pr...rker/sta-800d/

--
Gruß
Michael
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Alt 01.03.2017, 21:38   #21
aurelian
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Um den Preis bekomme ich aber einen Yamaha p2500s und der ist sicher nicht schlechter!
(bzw um 500 Euro geht sich sogar der p3500s aus und der hat dann dieselbe Leistung bzw an 8 Ohm sogar mehr: https://www.thomann.de/gb/yamaha_p3500s_endstufe.htm )

Da würde ich mir keinen Monacor kaufen, wenn ich einen Yamaha bekomme
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Alt 02.03.2017, 20:07   #22
-mannimmond
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Eigentlich lustig... die Yamaha P2500S und die Monacor STA-1000D habe ich gerade getestet.

Aktuelle Preise:

P2500S: 349€
P3500S: 399€
STA-1000D: 370€

Leider musste ich feststellen, daß die Monacor an der La Belle unnatürlich klingt. Stimmen sind irgendwie metallisch, platt und unnatürlich. Tiefe Männerstimmen sehr rauh, vibrieren leicht. Derartiger Klang ist mir bei allen Class D Verstärkern die ich bisher hören konnte aufgefallen, ich habe dem bisher keine Beachtung geschenkt. Die Yamaha klingt hier viel viel ausgewogener und natürlicher.

Vom Maximalpegel her schenkt sich die P2500S und die Monacor nicht wirklich etwas (beide schaffen Pegel die für mich nach ein paar Minuten anstrengend sind), die Monacor bringt aber im Tieftonbereich mehr Leistung - das ist deutlich zu hören. Vermutlich schafft die Monacor insgesamt an der Bell etwas mehr Pegel, im indirekten Hörvergleich ist der Unterschied für mich nicht zu hören. An der Clipping Grenze der P2500S bin ich gerade so in dem Pegelbereich wo ich hin wollte. Ich hab daher beschlossen den P3500S zu behalten. Der dürfte dann meinen Wunschpegel ohne zu clippen schaffen. Klanglich sind die Dinger sehr schön. Stimmen, Streichinstrumente sind natürlich und klar, Druck im Tieftonbereich kommt reichlich. Die Lüfter laufen unter Last irgendwann los, sind aber laufruhig und gehen relativ schnell wieder aus wenn die Last weg ist.

Die Endstufen brauchen alle genug Eingangspegel vom Vorverstärker. Der Ausgang des Yamaha AVR reicht dazu nicht aus, ich habe daher noch ein Yamaha MG06 als Mischpult dazwischen geschaltet (das kostet rund 100€ und macht qualitativ einen guten Eindruck). Es ist in der Lage die Verstärker auszusteuern und hat auch an der Clipping Grenze der Endstufe noch Reserven. Laut technischer Daten müsste das Ding die P3500S aussteuern können (+4dbu), für die P5000S und P7000S reicht es wohl nicht.

Bei den Leistungsangaben sollte die Bezugsgröße beachtet werden. Die 500W der Monacor sind laut Pascal "nur" 490W bei 1% THD und 1khz, entspricht vermutlich der Angabe "Output power; 1kHz" beim P2500S mit 390W. Der Unterschied ist nominal also nicht sooo riesig.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Monacor und Yamaha sind die Gainregler. Die der Yamaha haben saubere Rasten und lassen sich genau und paargleich einstellen. Bei der Monacor sind das nur zwei billige Plastikknöpfe die rausstehen und keine Rasten haben. Das bekommt man nicht paargleich eingestellt. Bei Yamaha liegt sogar eine Kunstoffabdeckung als Sicherung gegen Verstellen bei. Von der Anfassqualität ist die Yamaha eine andere Liga.
-mannimmond ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 23:44   #23
aurelian
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Das bestätigt meine Skepsis gegenüber Class D.
Außer für den Tieftöner oder die Schreibischlautsprecher möchte ich das nicht.
Mit einem CDP kann ich die Yamaha voll aussteuern (hatte ich anfänglich mal so, inzwischen alles XLR). Sie braucht 4dBu (1,22V), unsymmetrisch wohl das Doppelte, was genau die 2,5V eines CDPs sind.

Bei der Yamaha stimmen die rechnerischen Gain-Werte recht gut mit den gemessenen überein, auch die Kanalgleichheit ist gut. Wenn das alles nur vage und unreproduzierbar ist, dann ist es sehr mühsam, eine Aktivlösung einzupegeln (alles auf Max ist ja nicht die optimale Lösung) und man müßte immer nachmessen, ob die Einstellungen noch stimmen. Außerdem kann man bei Yamaha den Zugriff auf die Regler mit einer schraubbaren Blende verhindern.
aurelian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2017, 20:32   #24
-mannimmond
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Soo... und jetzt noch zum Vergleich P2500S / P3500S:

Der P3500S macht hör- und spürbar mehr Pegel an der La Belle. Da habe ich an der Clipping Grenze das Bedürfnis weiter Abstand zu nehmen und ertrage es in 1m vor dem Lautsprecher nicht.

Chapeau... die 50€ Aufpreis sind sehr gut angelegt, die rund 200W mehr machen Spaß. In einer Mietwohnung mit Nachbarn ist so etwas zwar heillos überdimensioniert, bei uns im freistehenden Haus ohne bzw. mit Nachbarn jenseits der 75 Lebensjahre geht das hingegen gut
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