Alt 04.12.2016, 21:13   #1
prok4401
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Pentaton - Gehäseverkleinerung

Hallo zusammen

bin ein Anfänger im Lautsprecherbau mit einigem technischen Hintergrund, aber ohne Erfahrung im Gehäusebau.

Die Tiefe des Pentaton-Gehäuses von bis zu 63cm stellt für mich ein Platzproblem dar. Ich würde von daher gerne die vier zusammenhängenden BG20 in zwei getrennten Gehäusekästen von je ca. 50L zusammenfassen, d.h. die beiden Tiefton ausgerichteten BG20 in einem Gehäusekasten von 50L und die Mittelton ausgerichteten BG20 in einem zweiten 50L Gehäusekasten. Der B200 bleibt in 40L Gehäusekasten.

Es ist mir bewusst, dass die räumliche Ausrichtung der Einzellautsprecher dadurch verloren geht ... das wäre aber ein notwendiger Kompromiss.

Könnte sich jemand fachlich und konstruktiv mit der Idee auseinander setzen und mir eine fachliche Beurteilung geben?

Vielen Dank und schönen Gruss
Thomas
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Alt 04.12.2016, 21:35   #2
squeeze
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Dieser Kompromiss macht aber eine ziemlich Sinnlose Box aus der Pentaton, Eher würde ich die Konstellation der Treiber so lassen und die Gehäuse im Gesamten etwas verkleinern. Aber die Treiber zusammenfassen und dann die unter, bzw über den B200 anordnen ist keine gute Idee.

P.s. Hast du dir mal die TwoandOne von Hifi Selbstbau angeschaut, das ist vom Konzept der Entlastung des B200 mit hohem Wirkungsgrad recht ähnlich.
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Alt 06.12.2016, 18:20   #3
mechanic
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Bei der Pentaton müssen:

- die Schallwände jeweils unbedingt so bleiben, wie sie sind,

- die räumliche Anordnung der 5 Chassis muss erhalten bleiben,

- wenn das nicht geht, ist das Konzept kaputt und macht keinerlei Sinn,

- die Volumina der BG´s verkleinern reduziert die ohnehin schlanke Basswidergabe nochmal drastisch.

Mit passendem Subs, so ab 15" und 200 Litern oder Grand Orgues oder ... kann man das kompensieren, kleiner wird das dann alles zusammen aber nicht wirklich!

Squeeze hat recht, das Teil wäre eine mögliche Alternative !
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Gruß Klaus
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Alt 06.12.2016, 18:32   #4
walwal
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Mal provokativ gefragt: Hast du die P. schon angehört? Das ist eine sehr spezielle Box mit sehr unterschiedlichen Urteilen.
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Alt 07.12.2016, 18:58   #5
prok4401
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Hallo zusammen

vielen Dank für Eure Feedbacks.

Bezüglich der Schallwände, welche "unbedingt so bleiben" müssen, möchte ich Präzisierung bitten.

Ich habe nun folgende Idee:
1. das Volumen der Einzelkästen erhalten, die "Bass"-BGs sogar auf 50L erhöhen, indem die Box um ca. 5cm in die Breite gezogen wird und entsprechend an der Tiefe einspart wird, die restlichen Kästen bei ca. 40L belassen
2. die Anordnung der Lautsprecher beibehalten
3. die Winkel allerdings leicht verflachen
4. anstatt fünf Einzelkästen, alles aus einem Guss bauen
5. ... falls all das keine Erfolgsaussichten verspricht, wären Grand Orgues und OneandTwo in dieser Reihenfolge tatsächlich eine Alternative

Ich habe die Pentaton schon mal - in einer leicht modifizierten Selbstbau-Ausführung - gehört. Sie würde zu meinen Musikvorlieben (Jazz, Blues, Klassik) sehr gut passen.

Die Grand Orgues wäre natürlich eine ernsthafte Alternative, aber sie braucht wohl mehr Raum, um sich gut entfalten zu können. Die Boxen werden in meinem länglichen Wohnzimmer aufgestellt und entsprechend relativ dicht an der Wand stehen. Ich verspreche mir von der Pentaton besseres Ergebnis.

Für alle weiteren Anregungen bin ich sehr dankbar ... nochmals vielen Dank für Eure Antworten.

Schönen Gruss aus Winterthur
Thomas
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Alt 07.12.2016, 23:07   #6
mechanic
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Zunächst: Ich höre mit den Pentatons - und bin nach fast 5 Jahren immer noch begeistert !

Die Pentas sind viel komplexer als "normale" Mehrwege-Lautsprecher weil
- die räumliche Abbildung phänomenal ist und
- dazu alle 5 Lautsprecher über weite Bereiche überlappend arbeiten,
- und damit eine Änderung in einem Zweig alles ändert,
- und damit auch die Gehäuse- bzw- Schallwandgeometrie immens wichtig ist !
Ich habe sehr viele Lautsprecher-Eigenentwicklungen realisiert und schrecke eigentlich sonst vor nichts zurück , würde mich aber an eine Modifikation der Pentaton nicht herantrauen - das Ding ist mit sehr viel Aufwand entstanden und einfach so stimmig wie es ist. Praktisch jede Änderung hat massive Konsequenzen hinsichtlich Weiche und Performance.

Zu deinen Ideen:
1. mach es nur soviel breiter, wie es sein muss, um das Originalvolumen jeweils beizubehalten (wg. Zusammenspiel der Chassis ist mehr nicht unbedingt besser!). Ich würde sagen, 4 oder 5 cm breiter wären (akustisch) erträglich; der Entwickler der Pentaton ist im Forum aktiv (zxlimited) und könnte da vielleicht etwas dazu sagen.
2. Gut
3. Das heißt, die optimale Hörentfernung soll (wird!) größer. Ich habe auch einen eher länglichen Raum (4,4 x 7,5 m) und einen Sweetspot bei ca. 4m Abstand. Wenn also mehr gewollt ist - OK.
4. Einzelvolumina in einem gemeinsamen Gehäuse - OK.
5. Wenn die Tiefe der Pentas bereits ein Problem ist, die Orgues müssen im Gegensatz zur Pentaton frei im Raum stehen (so 1,0 besser 1,5 m Wandabstand); sollte also eher keine Alternative sein. Die Two and One habe ich noch nicht gehört; sollte aber dynamisch nicht in einer Liga mit der Pentaton spielen können ...
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Gruß Klaus
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Alt 08.12.2016, 08:28   #7
squeeze
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Ich wage aber zu bezweifeln, dass eine 5cm breitere Pentaton noch gut aussieht.
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Alt 08.12.2016, 08:32   #8
yoogie
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Ich auch, wenn Pentaton, dann Original. Vorzugsweise in der Plus Version.
Mir gefällt die, kann die aber nirgends stellen. Pech gehabt.
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Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg

Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
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Alt 08.12.2016, 09:44   #9
mechanic
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Zitat:
Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
... 4 oder 5 cm breiter wären (akustisch) erträglich ...
Deswegen Einschränkung "akustisch", optisch ist das ohne Frage ein Graus - aber über Geschmack braucht man nicht streiten.

BoxSim zeigt bei Verbreiterung der Pentaton um 5cm zumindest keine signifikante Änderung im Abstrahlverhalten.
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