Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 02.08.2019, 10:09   #15
jhohm
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.2003
Ort: Kissenbrück
Beiträge: 3.779
Zitat:
Zitat von Yves Beitrag anzeigen
Endlich wird es spannend

Ich stimme zu, dass es einen Impedanzsprung geben könnte oder sollte. Das müsste aber bei den erprobten und bestens funktionierenden Hörnern mit rechteckigen Kanalabschnitten auch innerhalb des Hornverlaufs so sein. Dort aber hilft es sogar gegen Welligkeit. Beispiel ist das Cobra Horn. Impedanz im Kanal als Widerstand gegen Resonanzen...

Mein Gedanke war, dass ein an sich ideales Horn vom Raum unterstützt wird und die lokale Verengung nicht vom Tiefton gesehen wird, sondern nur von etwas höheren Frequenzen. Das "Brett" vor der Mündung, was diese um vielleicht 20 % verkleinert, könnte somit wirken wie eine lokale Dämpfung mittels Wolle. Klar, wenn man 50 oder 75 % dicht macht, bringt es nichts und dann hat man kein Horn mehr, sondern eine Art BR.
Hallo,

spannend wird es IMHO weniger; eher unlogischer!
Warum? - Nun, scharfe Knicke innerhalb des Hornes helfen in der Tat, unerwünsche Artefakte daran zu hindern, aus der Hornmündung auszutreten, das stimmt.
Aber, wie man sieht, der besinden sich diese "Störzonen" NUR am Rand des Hornes, der innere Bereich ist immer völlig frei; auch Dämpfungsmaterial wird, wenn überhaupt, NUR auf die Wände aufgebracht.

Was Du jetzt machst, ist, diese Störzonen auch in den mittleren Teil des Horns einzubringen, und sorgst damit dafür, dass das eh schon nicht richtig an den Raum angepasste (weil idR zu kleine) Horn noch schlechter angepasst wird; heisst, ausser Wirkungsgradverlusten durch ziemlich chaotische Strömungen gibt es keinerlei Vorteile für irgendwelche Gitter vor den Boxen
__________________
Gruß Jörn
jhohm ist offline   Mit Zitat antworten