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NausNamR 28.08.2018 13:58

Solo15 mit Petit Orgue Sub
 
Hallo zusammen,
die vielen positiven Kritiken der Solo15 hatten mich, Breitbandfan, neugierig gemacht, und da ich aktuell keinen Breitbandlautsprecher habe, bin ich eben in Haan gewesen, mal hören, ob der B100 was für mich ist. Ich habe seit geraumer Zeit hier 4 Chassis für die Petit Orgue als Sub rum liegen und mein Gedanke war, die beiden Projekte miteinander zu verbinden. Dank der wie immer hervorragenden Unterstützung von VISATON war es möglich, von gestern auf heute einen Hörtermin zu bekommen und die beiden Lautsprecher in der Kombination zur Probe zu hören.
Um es kurz zu machen: nicht heute und nicht morgen, aber sicher über den Winter werde ich mir die Kombi bauen! Die Solo15 klingt phantastisch, macht das, was man sich von einer Punktschallquelle wünscht. Das was unten rum fehlt kann die Petit Orgue perfekt beisteuern. ( und ich hab eben nur einen Sub gehört, es werden bei mir aber 2 werden )
Das Projekt ist gedacht für meinen ,Ausweichraum´ wenn ich mal wieder nicht schlafen kann, ich möchte Bass hören, aber das Haus nicht aufwecken. Insofern ist es für mich auch nicht wichtig, dass diese Kombi keinen allzuhohen Maximalegel kann. Wobei wir bei unserem Probehören (Yoogie ist dazu gekommen) eben durchaus auch im VISATON Hörraum mit der zu erzielenden Lautstärke sehr zufrieden waren. So laut würd ich zu Hause nur sehr selten hören,
Was ich mich gefragt habe eben ist, ob man die Petit Orgue, wenn man sie nur als Subwoofer baut, kürzer (sprich: quadratisch) bauen kann. Ich spekuliere drauf, dass hier jemand mitliest, der das aus dem Stand beantworten kann.
Ich werde berichten, wenn ich das Projekt umgesetzt habe, aber wie gesagt, das dauert jetzt erstmal...

Freundliche Grüße aus Neuss, Norbert

VISATON 28.08.2018 16:13

Nachdem Jörg und Norbert gegangen waren, habe ich schnell die Gunst der Stunde genutzt und auch mal in diese Kombination gehört. Der Ripol mit unseren WS 25 E ergänzt die Solo 15 in meinen Ohren hervorragend. Vor allem der saubere Bass des Ripols passt perfekt zur Präzision der B 100. Ich selbst wäre gar nicht auf die Idee gekommen, die beiden zu vereinen :D. Aber sie passen tatsächlich prima zusammen.

Bei höheren Pegeln und einer entsprechenden Hochpassfilterung der Solo 15, würde ich aber zwei Ripole empfehlen

squeeze 28.08.2018 16:50

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Hier schonmal eine Designidee:-) Weil mir die Idee auch gut gefällt



http://www.visaton.de/vb/attachment....1&d=1535467786

NausNamR 28.08.2018 16:52

Hallo Sebastian,
freut mich, dass es auch dir gefällt!
2 Ripole ist auch mein Plan! Was bedeutet dann ,entsprechende Hochpassfilterung‘?
Bekommt die Solo15 eine geänderte Weiche oder geht es da um das Subwoofer-Modul?
Und müssen sich die Bass-Chassis gar nicht gegenüber sein??

NausNamR 28.08.2018 16:56

Die Subwoofer aber als Petit Orgue zu bauen hätte den Vorteil, dass man sie im Raum platzieren kann wo sie am besten funktionieren, unabhängig von den Solo15...

Cpt. Jack Sparrow 28.08.2018 17:02

Gefällt mir.

Zitat:

Zitat von squeeze (Beitrag 437438)
Hier schonmal eine Designidee:-) Weil mir die Idee auch gut gefällt



http://www.visaton.de/vb/attachment....1&d=1535467786


BananaJoe 28.08.2018 23:15

Ich bin wirklich gespannt, was mit dem B80 oder B100 noch alles kommt. Am besten für mich in einer Größe das ins Regal oder auf einen Schreibtisch passt. Hier (bzw. im Nachbarthread) gab es ja schon ein paar Andeutungen, dass hier einiges in der Mache ist.

Der B80, verbaut in der Björn, ist der 1. Breitbänder, wo ich zum ersten mal die angeblichen Vorteile von Breitbändern hören konnte. Ok, ich kenne nur die CT 242 und Cyburg Sticks (wobei ich die echt gut finde, insbesondere der Bassbereich, aber in Sachen Auflösung fehlt hier doch etwas).

Konnte schon jemand B80 und B100 im Vergleich hören? Wo sind die Unterschiede, fehlt dem B100 viel in Sachen Hochton?

Im Prinzip finde ich die Björn perfekt, es fehlt halt etwas Bass. Es muss nicht extrem viel mehr sein, aber ein gewisses Bassfundament macht einen Lautsprecher einfach "rund".

Gruß

yoogie 29.08.2018 07:36

Moin,

Nachdem mich Norbert vorgestern angerufen hat und mich zu dem Termin eingeladen hat, haben wir die Solo 15 noch mal im kleinen Kreis angehört.
Nach Empfehlung noch mal penibel auf den Hörplatz ausgerichtet und die Petit Orgue deutlich auf der linken Seite.
Eine wirklich ausgesprochen schöne Kombi, da hat Norbert die richtige Idee gehabt (auch mich anzurufen :) )
Nachdem einige Lieder gespielt waren und auch ein paar Mal die Sitzplätze getauscht, kamen dann die nächsten Fragen auf.
Die Solo auf die Sub stellen, quasi als Ständer? Petit Orgue lieber auf Rollen, um flexibel zu sein mit der Aufstellung um den bei Nicht-Betrieb Wandnah parken zu können?
Oder gar den Ständer der Solo 15 so gestalten das der Sub drunter gerollt werden kann und nach hinten durchblasen kann (2 Vierkantrohre oder so?)
Das wird noch zu klären sein, aber gebaut wird es auf jeden Fall. So ein begeisterter Norbert.
Bei entspannungs gemäß leiser Spielweise haben sich die Sub Membranen nur 1-2 mm bewegt, da ist also noch deutlich Reserve nach oben beim Pegel und es werden ja 2 Subs.

Fosti 29.08.2018 09:39

Moin,

ich würde den Sub wie im Original impulskompensiert bauen.

Viele Grüße,
Christoph

VISATON 29.08.2018 10:07

Zitat:

Zitat von NausNamR (Beitrag 437439)
...
2 Ripole ist auch mein Plan! Was bedeutet dann ,entsprechende Hochpassfilterung‘?
Bekommt die Solo15 eine geänderte Weiche oder geht es da um das Subwoofer-Modul?
Und müssen sich die Bass-Chassis gar nicht gegenüber sein??

Persönlich würde ich bei Benutzung eines AV-Receivers die Solo 15 auf "Small" stellen und irgendwo unterhalb von 80 Hz trennen. Das sollte den B 100 noch etwas entlasten und die Pegelreserve steigern. Eine passive Filterung ist allerdings etwas schwierig, da hier der zweite Impedanzpeak aus der Bassreflexabstimmung Probleme machen wird. Da laut hören eh nicht wichtig ist, ist das aber eher eine optionale Sache, die nicht unbedingt nötig ist. Erst recht nicht, wenn man keinen AV-Receiver nutzt, sondern z.B. nur einen normalen Stereo Verstärker.

Bezüglich der Bass-Chassis im Ripol:
Eigentlich handelt es sich bei einem Ripol ja um einen Dipol mit mehrfach gefalteter Schallwand. Der Trick ist also die Frontseite von der Rückseite der Membran irgendwie zu trennen (+ noch ein paar Kleinigkeiten). Daher ist es theoretisch egal, ob die Bass Chassis gegenüber sitzen. Allerdings ist beim Ripol mit W-Profil die Abstrahlcharakteristik symmetrisch zum Aufbau. Bei einem mit N-Profil, wie in squeeze's Skizze, leicht gekippt. Ob man das wirklich hört, sei mal dahingestellt. Die angesprochene Impulskompensation finde ich jedoch recht interessant (das Gehäuse bleibt also extrem ruhig) und außerdem gefallen meist symmetrische Lautsprecher besser ;)

„Q“ 29.08.2018 10:50

Hallo,

eine Frage dazu. Ripol Dipol... in der Beschreibung der Orgue steht Dipol. Jetzt hier schreibt ihr Ripol :confused: sorry ich hab da wirklich keine Ahnung von. :)
Und was hat es mit dieser ominösen patentierten Geheimschaltung auf sich? Ich hab wo gelesen das diese nötig sei um bei 300hz irgendwo etwas zu verbessern. Braucht man das auch wenn man so einen Ripol aktiv betreibt und auch die Trennung eh bei 80-150Hz liegt?

NausNamR 29.08.2018 11:02

Also was der Unterschied ist zwischen Dipol und Ripol weiß ich auch nicht.
Was ich aber schon gelernt habe: die Schaltung braucht man nicht, wenn man ihn aktiv als Subwoofer braucht

„Q“ 29.08.2018 11:29

ok das ist gut :)
Dann ändert sich ja beim mir bisher bekanntem Vollaktiv nix. Das man keine extra Bauteile braucht, bleibt dann ja dabei. Sehr gut. :)

Fosti 29.08.2018 12:18

Ri kommt von den ersten zwei Buchstaben des Nachnamens vom Erfinder:
https://www.lautsprechershop.de/hifi/ridtahler.htm

„Q“ 29.08.2018 13:31

Danke Fosti :)

oh man, ist ja auch eigentlich logisch irgendwie. Dachte schon an Drei im Sinne von Tri, aber dann wäre ja Tripol richtiger gewesen :D
Das er der Erfinder ist, hatte ich gestern in der Nacht verstanden, aber nicht soweit gedacht das es deswegen Ripol heißt. Der Ri-dthaler Pol :)
Na vielleicht Bau ich mal son Teil. Wieder was auf der Wunschliste :)

FZZ 29.08.2018 13:33

Solo 15 / 3
 
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na ja, wenn die Solo 15 eh nicht FR laufen soll sondern einen Sub dazu gestellt bekommt, dann müsste doch ein 3 l CB reichen, so Boxsim

nlcarbon 29.08.2018 13:49

Ja ist die frage ob der Maximalpegel dann ausreicht, denn der fällt dann unter 200hz schon ab. Bei 100hz z.B. schafft der B100 dann noch max 85db. Ist die Frage wo man dann trennt zur Petit Orgue...

NausNamR 29.08.2018 13:49

Bei mir soll sie ja Fullrange laufen, die kommen an einen guten alten vorhandenen Stereoverstärker
und bekommen unten rum Unterstützung! So hab ich es gestern gehört und so hat es mir gefallen.
Ich kann ja eh‘ nur nachbauen, eine Veränderung könnte ich gar nicht vornehmen.
Die SOLO15 soll ggf. auch alleine spielen können, die Orgue‘s will ich ja möglicherweise auch später mal zu was anderem stellen!
Bei meinen bisherigen Lautsprechern bin ich ja auch immer gut damit gefahren, vorhandenes zu kombinieren!

VISATON 29.08.2018 14:13

Norbert, das funktioniert auch so prima! Keine Sorge!

Die Weiche der Petite Orgue ist nicht notwendig, wenn man sie als reinen Ripol-Subwoofer nutzen möchte.


Kurz zum Ripol:
Wie schon geschrieben, handelt es sich um einen Dipol in einer speziellen Faltung. Axel Ridtahler, hier im Forum als "Axel" unterwegs, hat ein Patent auf dieses Prinzip (deshalb RiPol).
Wir haben bei der Entwicklung mit ihm einen Vertrag in Form von Lizenzgebühren ausgemacht, um das Patent nutzen zu können. Da wir ja bei einer offen gelegten Weichenschaltung nicht genau wissen, wer die Petite oder Grand Orgue nachbaut, war das verschleiern der Grundschaltung die einzige Möglichkeit.

Mr.E 29.08.2018 14:57

Das heißt, wenn man noch zwei TIW400 rumliegen hat, dann braucht man nur ein paar Holzteile und ein Subwoofermodul, um sich mal einen Ripol anzuhören? Kein zusätzliche Schaltung? (Hab mich ja eh immer gefragt, wozu die bei einem Subwoofer nötig ist.)

VISATON 29.08.2018 16:26

richtig

Fosti 29.08.2018 16:38

Der Ripol hat immer ein böse Kammerresonanz, die unbedingt mit einem Filter (aktiv oder mit einem passiven Saugkreis) weggefiltert werden muss. Aber sonst funzt das schon super. Diesen Saugkreis "sieht" man in den Orgue'schen Bauplänen als weißen Kasten (ist Teil des Patents). Geht aber wie gesagt auch aktiv, nur nicht mit einem "einfachen" Subwoofermodul.

„Q“ 29.08.2018 16:50

Ok DSP sehe ich da eh als Vorraussetzung an.
Dann stellt sich mir die Frage wie man das dann richtig einmisst? Die Kurve muß ich ja in den DSP importieren (Bsp. Hypex). Reicht dann die Hörplatzmessung aus? Oder gibt es Fallstricke die zu beachten sind?

Fosti 29.08.2018 17:10

Mikrofon vor eine Kammer (20-30cm) ungefiltert messen. Kammerresonanz mit einem PEQ runterziehen. Dann obere Trennfrequenz setzen z.B. also 80 Hz als Sub oder beim Betrieb mit dem B100 dann pro Seite ~180Hz (bei einem Ripol mit 25cm Chassis geht das meist noch). Den restlichen Tiefton dann am Hörplatz entzerren.

zxlimited 29.08.2018 17:46

Zitat:

Zitat von Fosti (Beitrag 437477)
... Geht aber wie gesagt auch aktiv, nur nicht mit einem "einfachen" Subwoofermodul.

Das stimmt so nicht ganz. Bei der Orgue liegt diese böse Resonanz bei gut 300 Hz, bis ca. 100 oder 150 Hz ist der Frequenzgang (u.a. wegen der hohen Gesamtgüte) topfeben. Erst darüber steigt es dann deutlich an. Wenn Du mit einem normalen Submodul bei einer normalen Trennfrequenz (50-80 Hz) trennst, kriegst Du von der Resonanz überhaupt nix mehr mit. Bei einem Ripol mit TIW400 ist das ganze entsprechend tiefer (ca 200 Hz), geht aber bei halbwegs tiefer Trennung genauso völlig problemlos ohne Sperrkreis - mach ich seit vielen Jahren zur vollsten Zufriedenheit.
Die Resonanz glatt bügeln muss man bei so etwas wie einer Orgue, da die genau in dem Bereich erst trennt, da ist das unverzichtbar.

EDIT: der Schwingkreis ist auch nicht Teil des Patents, genausowenig wie der Rest der Weiche. Das war nur die einzige Möglichkeit, einen unlizensierten Nachbau der Orgues zu unterbinden. Das Patent schützt nur die spezielle Anordnung der Tieftöner. Aber damit Visaton für jede verkaufte Orgue die Lizenzgebühren abführen kann (und niemand sich einfach alle Teile einzeln kaufen kann), wurde dieser etwas unglückliche Weg mit der Weiche gewählt...

Mr.E 29.08.2018 19:24

Okay, dann also einfach nur ein Submodul. Ich habe im Moment null Marktüberblick, gibt es besonders empfehlenswerte Modelle? Danach stellt sich nur noch die Frage, wo man vernünftige Zuschnitte bekommt (vielleicht wenn man in den Baumarkt geht und selber sägt).

ubix 29.08.2018 19:44

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von FZZ (Beitrag 437459)
na ja, wenn die Solo 15 eh nicht FR laufen soll sondern einen Sub dazu gestellt bekommt, dann müsste doch ein 3 l CB reichen, so Boxsim

Ich habe die Weiche etwas wirkungsgradstärker simuliert.
Ich glaube , das 5 liter Boxenvolumen besser wären.

„Q“ 29.08.2018 20:34

Zitat:

Zitat von Fosti (Beitrag 437480)
Mikrofon vor eine Kammer (20-30cm) ungefiltert messen. Kammerresonanz mit einem PEQ runterziehen. Dann obere Trennfrequenz setzen z.B. also 80 Hz als Sub oder beim Betrieb mit dem B100 dann pro Seite ~180Hz (bei einem Ripol mit 25cm Chassis geht das meist noch). Den restlichen Tiefton dann am Hörplatz entzerren.

Ok danke hört sich gut und einfach an :) denke welche Kammer ist dann egal ok :)

Zitat:

Zitat von Mr.E (Beitrag 437486)
Okay, dann also einfach nur ein Submodul. Ich habe im Moment null Marktüberblick, gibt es besonders empfehlenswerte Modelle? Danach stellt sich nur noch die Frage, wo man vernünftige Zuschnitte bekommt (vielleicht wenn man in den Baumarkt geht und selber sägt).

Man könnte gleich ein z.B. Hypex FA122 nehmen. Dann hättest Du gleich den zweiten Weg für den B100 und brauchst noch nicht mal passive Bauteile für den B100.
Ansonsten z.B. Das FA 251 das hat nur einen Kanal.
Bei den Einbaumodulen muß man dann nur schauen wohin damit. Im Ripol ist da ja eigentlich kein Platz. Oder Sockel, anders größer bauen irgendwie.

Fosti 29.08.2018 21:36

Zitat:

Zitat von zxlimited (Beitrag 437483)
Das stimmt so nicht ganz. Bei der Orgue liegt diese böse Resonanz bei gut 300 Hz...

Hallo Martin,

ok, aber wenn ich jedem B100 einen Ripol gönne, würde ich bis 200Hz Trennfrequenz raufgehen wollen, um den B100 möglichst großzügig zu entlasten. Und dann muss man an die Kammerreso in jedem Fall ran.

Viele Grüße,
Christoph

zxlimited 29.08.2018 22:29

Hi Christoph,
kann man natürlich machen, und dann in der Tat mit EQ. Aber Norbert will es offenbar ganz simpel ohne HP für die Solo, und dann wird der Regler für die Trennfrequenz so ziemlich links stehen, da juckt die Kammerreso überhaupt nimmer.
Norbert, ich würde dann höchstens mal noch experimentieren, ob Du mit verschlossenem BR Kanal an der Solo einen besseren Übergang hinbekommst.
Pegel ist ja eh egal soweit ich das verstanden habe :)
Grüßle, Martin

NausNamR 30.08.2018 15:36

Hallo Martin, ja, ganz simpel ohne alles. Ohne die anderen Bewohner des Hauses zu stören so viel wie möglich Musik hören, da wir jetzt Waiseneltern sind ist der Platz dafür da!
Und ich hab mich auch schon entschieden: die Orgue‘s kommen auf Rollen, dann kann ich sie mir beim hören ins Nahfeld holen und ansonsten zum parken über den Fuß der SOLOs schieben.
Das mit dem verschlossenen Reflexkanal werde ich dann natürlich probieren!
( Hat vielleicht einer von euch 2 Orgue – Gehäuse abzugeben? :) )
Grüße aus Neuss, Norbert!

Mr.E 30.08.2018 16:03

Zitat:

Zitat von „Q“ (Beitrag 437490)
Ansonsten z.B. Das kleinere FA121 das hat nur einen Kanal.
Bei den Einbaumodulen muß man dann nur schauen wohin damit. Im Ripol ist da ja eigentlich kein Platz. Oder Sockel, anders größer bauen irgendwie.

Danke. Das kleinere sollte reichen, ich würde den Ripol zur Vox 200 stellen. Muß man sowas per USB konfigurieren, oder wird das nur nötig, wenn man den DSP benutzen will? Hat jemand Erfahrung mit den IMG-Modulen?

„Q“ 30.08.2018 16:32

USB und Windows brauchst Du.
Die Module werden frisch ohne was drauf geliefert. Software ist dabei bzw kann man runterladen.
Falls Du die IMG AKB 400 DSP Module meinst, das ist auch Hypex :)

Edit:
Hatte mich oben im post leicht vertan. Das FA 251 hat einen kanal. Das 121 gibt’s wohl garnicht :D sorry.

Mr.E 30.08.2018 18:29

Und ich hab schon überall gesucht. :D

Allerdings habe ich das Problem, daß ich nur einen alten Stereoverstärker habe (Yamaha AX-570). Bei dem kann ich immerhin die Vor- und Endstufen auftrennen. Ich müßte also mit Y-Adaptern aus der Vorstufe raus und dann sowohl in die Endstufe als auch in das Modul rein, oder ohne Y-Adapter aus der Vorstufe ins Modul und von dort wieder raus (»Through«) in die Endstufe.

Dann habe ich aber keinen Hochpaß für die Voces (aka Voxen). Da bin ich auf die Idee gekommen, ein FA 123 an den Pre-Out des Yamahas zu hängen und mit dem Modul auch die Voces zu treiben. Ich würde dann den Ripol an den Zweig für den Hochtöner hängen, damit die Voces identische Kanäle haben. Ich hab nur noch nicht rausgefunden, ob man dem Tweeterzweig des Moduls auch einen 80-Hz-Tiefpaß angedeihen lassen kann.

Das ist so ein Fall, in dem Analogtechnik viel einfacher wäre. Da muß man nur an einem Poti drehen, um den Pegel des Subwoofers zu ändern.

Das ist aber jetzt schon ziemliches Threadjacking …

„Q“ 30.08.2018 18:40

Was ich grade auf die Schnelle noch dazu schreiben kann,
Du kannst die Module völlig frei konfigurieren. Egal ob auf die pro Kanal Fullrange oder mit Trennung betreibst. Du kannst auch z.b. zwei Module hintereinander schalten. Deswegen auch die zusätzlichen Ausgänge da dran.

https://www.hypex.nl/img/upload/doc/...sionManual.pdf

https://www.hypex.nl/img/upload/doc/..._4.71_Help.pdf

Sonst müssen wir mal besser einen neuen extra Thread aufmachen :)

NausNamR 30.08.2018 18:58

Ich hab das aber alles mit Interesse mitgelesen.
Vor ca. 3 Jahren hab ich für einen Freund die Studio2 gebaut mit je einem T20/39 rechts und links.
Die werden befeuert von einem IMG SAM300D, das spielt zu seiner vollsten Zufriedenheit. Da man dieses Modul aktuell für 149.00€ bekommt hab ich im Moment vor, das auch für die beiden Orgue‘s zu nehmen!.
(An Mr.E: da geh ich dann vom Verstärker aus mit normalen Lautsprecherkabeln in den high Level in)

Norbert

„Q“ 30.08.2018 21:19

Ok high Level in ist da natürlich praktisch. :)

Mr.E 30.08.2018 21:54

Das SAM-300D hatte ich auch schon im Blick, aber ich bin mir nicht so sicher, ob da nicht zuviel Baß da ist, wenn die Vox 200 ungefiltert läuft, auch wenn ich dann den BR-Kanal verschließe. Laut Boxsim geht da nicht viel Baßpegel verloren. Mit SAM-2 kann man die Mains nur gefiltert betreiben, mit dem SAM-300D nur ungefiltert. Blöd.

Irgendwie mag ich Hochpegeleingänge nicht, irgendetwas stört mich daran.

„Q“ 30.08.2018 22:29

Zitat:

Zitat von Mr.E (Beitrag 437530)
Irgendwie mag ich Hochpegeleingänge nicht, irgendetwas stört mich daran.

Da bist Du nicht alleine. Um ehrlich zu sein mochte das noch nie. Ist wahrscheinlich nur wieder so ne Voodoo-Angst oder sonst was bei mir :D Was will man machen...Bzw. bisschen voreingenommen wegen damals Car-Audio schon. Fand ich net so doll. Ist aber laange her. Weiß ja nicht ob die Entwicklung da nun nicht auch weiter fortgeschritten ist.

Könntest ja auch die Vox in einem mit aktivieren. Wenn man schonmal dabei ist...Naja, kostet aber auch mehr.
Also nen DSP ist da dann schon flexibler. Muß man abwägen was nun wichtiger ist. :)

NausNamR 30.08.2018 22:31

Aber was???
Ich hab das nicht nur bei den Studio2 gemacht, sondern auch bei den anderen Bauprojekten:
Aria MHT ( mit einem TIW200 pro Seite und DT150 )
Solitude ( mit Solo20 Weiche und 2 GF200 pro Seite, DT80 )
Und natürlich auch bei meinen LaBelle CR mit je 2 TIW und DT80
Sind auch alle ständig im Einsatz, die jeweiligen Besitzer sind zufrieden!!


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