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Projekt: Infinitas KE25SCWG - AL130 - TIW200XS

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  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 26312

    #76
    Da hast du schon viel gemacht und die NHZ ist gut. Aber an den 40 Hz wirst du dir die Zähne ausbeißen. Kannst ja mal probieren, was hilft. Am einfachsten ist es, bei 40 Hz den Peak gut zur Hälfte mit dem DSP zu kappen, wenn das nicht schon geschehen ist.
    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

    Alan Parsons

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    • walwal
      Registrierter Benutzer
      • 08.01.2003
      • 26312

      #77
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 40 hz.jpg Ansichten: 0 Größe: 71,1 KB ID: 697641
      Am besten wirkt ein Absorber mit Schwabbelmembran, also 40 cm dicke (so groß wie möglich) lockere Wolle in der Ecke mit Schwerfolie.
      „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

      Alan Parsons

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      • Samy
        Registrierter Benutzer
        • 06.03.2015
        • 123

        #78
        @Laguna Danke

        walwal, also bei der Experience z.B. habe ich per DSP geschaut das ich am Hörplatz meinen Pegel erreiche das es kein Peak gibt. Vom Frequenzverlauf her ist es gut. Ich meine klar ich kann den Pegel an der Stelle auch niedriger stellen und die Nachhallzeiten werden dann immer weniger weil die Anregung ja auch immer kleiner wird. Aber ich möchte ja gut Pegel untenrum haben passend zum Rest. Also bleibt nur die Option mit dem Absorbieren. Aber ja mit Schaumstoff oder Mineralwolle ist das halt in dem sinne schwer das ich den Raum schon noch irgendwie optisch schön behalten will und die Materialstärken und Flächen die man da braucht machen das schwer. Deswegen der Gedanke an den Helmholtz abgestimmt auf die Mode. Dafür würde ich eine Tür Opfern. Das Zimmer hat zwei Türen die eine Tür zum Bad liegt genau in der Raumecke würd ich wegschlossern und in der Zarge mein 215-235 Liter Volumen haben um zumindest schonmal einen größeren Resonator zu haben ohne was an der Optik vom Raum zu verändern. Wenn das nicht hilft würd ich in der zweiten Ecke noch einen bauen da ist es dann zwar auf der Wand aufbauend aber zumindest auch wiederrum hinter der anderen Tür.


        Die eingepackte Mineralwollenabsorber könnte ich auch in die Zarge bzw. Ecken setzen meinst du diese hätten ein höheren Absorptionsgrad als der Helmholtz? Der Faktor wäre bei beiden Varianten ja 1.00 in dem Bereich dann nur wer schluckt am Ende mehr bei gegebenem Volumen. Und zweiter Faktor den Helmholtz kann man einfach justieren anhand der Rohrlänge und Messung. Den Sack mit Membran schwieriger.

        Ist halt auch blöd das die 40hz Mode zwischen den Längswänden ist. An der Decke könnte ich 40cm über die ganze Fläche abhängen Aber bei der Decke hab ich nur Moden bei ~65hz und höher da reicht das 15cm Schaumstoff aus.

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        https://trikustik.at/raummoden-rechner/

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        • walwal
          Registrierter Benutzer
          • 08.01.2003
          • 26312

          #79
          HHAbsorber sind tückische Dinger, man weiß nie, ob sie die NHZ verbessern. Aber da geht probieren über studieren. Ich bin skeptisch, ob sie die gleiche Wirkung haben, denn da "muss der Schall in eine kleine Öffnung" während der Schwabbelabsorber eine große Fläche hat.

          Du kannst ja auch die Tür füllen mit Steinwolle, davor eine Platte (8-10 kg/m²) das hilft auch.
          Zuletzt geändert von walwal; 14.01.2022, 12:09.
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          Alan Parsons

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          • Samy
            Registrierter Benutzer
            • 06.03.2015
            • 123

            #80
            Ja ich hätte noch Glaswolle und Rigips liegen die haben 8,5 kg/m² laut Liste. Das könnte ich testen ohne was zu kaufen.

            Bei den Helmholtz gibts anscheinend zwei Philosophien die einen machen über die gesamte Fläche kleine Löcher in passender größe. Die anderen nur ein großes mit passendem Rohr wie bei einem Bassreflexgehäuse. Die Einrohrvariante wäre bei mir ein 20er Rohr mit 6cm Länge.

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            • walwal
              Registrierter Benutzer
              • 08.01.2003
              • 26312

              #81
              Dann aber das Rigips elastisch lagern am Rand. Bei den Helmis kannst du die Einrohrvariante exakt abstimmen, die Viellochv. nicht.
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              Alan Parsons

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              • Samy
                Registrierter Benutzer
                • 06.03.2015
                • 123

                #82
                Ja hätte die Einrohrvariante deswegen im Auge. Die mit den vielloch bohren dann zum Feinjustieren wild drin rum das ist mir irgendwie zuviel heckmeck. Auch schon die ganzen Löcher da reinzubohren. Also wenn es mit einem großen Rohr geht würd ich ein Bassreflexrohr in 20cm holen das immer weiter einkürzen bis die Resonanz passt.

                Ich werd mal rumprobieren was am ende gut funktioniert.

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                • walwal
                  Registrierter Benutzer
                  • 08.01.2003
                  • 26312

                  #83
                  Oder zweites Rohr aufstecken und verschieben - einfacher.
                  „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                  Alan Parsons

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                  • Samy
                    Registrierter Benutzer
                    • 06.03.2015
                    • 123

                    #84
                    Ja stimmt. Vielleicht find ich noch so ein ausziehbares Bassreflexrohr. Aber in der größe gibts wenig auswahl. Oder müßte zwei nehmen anstatt ein großes. Müßte ja aufs selbe rauskommen wenn das Volumen der zwei Rohre gleich ist zum großen.

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                    • JAL
                      JAL
                      Registrierter Benutzer
                      • 26.03.2018
                      • 832

                      #85
                      Hallo Samy,

                      zuerstmal will ich sagen daß ich find, daß du da einen recht stattlichen Lautsprecher ersonnen hast
                      Die Weichen sind eine Augenweide (hoffentlich auch der Klang )

                      Ich möchte eigentlich nur anfügen, falls du dir dessen nicht gewahr sein solltest, daß beim experimentieren mit dem BR-Rohr man doch auch ausreichend stabile Pappe (nicht das klassische dicke Pappkarton-Ding mit Zwischenlagen, eher was dünnes, glattes und kompaktes/stabiles) hernehmen kann, einfach einen ausreichend breiten Streifen ausschneiden, zusammenrollen, in das vorhandene BR-Rohr stecken und so in der Länge flexibel bemaßen kann um zu schauen was am besten funktioniert...

                      Gruß

                      Jürgen

                      Kommentar

                      • Samy
                        Registrierter Benutzer
                        • 06.03.2015
                        • 123

                        #86
                        JAL Danke, ja der Klang scheint auch in Ordnung zu gehen aufjedenfall ein großer Step zu den vorrigen bin bis auf ein i Tüpfelchen sehr zufrieden. Bin auf den Weichenvergleich gespannt. Ja ich hab noch Abwasserrohr und Co mit Schiebmuffe das dürft auch gehen. Wobei Papprolle noch einfacher zu schneiden ginge.


                        Warte immer noch aufs Material unsere Baumärkte haben alle kein Sonorock mehr. Und das dicke Basotect auch noch nicht da. Hab alternativ noch 4 Kroll 40cm Bassfallen geordert. Mal sehen ob sich der Nachhal unter 80hz dann bessert.

                        Zum i Tüpfelchen, auch wenn der Frequenzschrieb der ersten Messungen sehr gut sind , klingt jetzt vielleicht blöd aber mir haben die Lautsprecher immer noch nicht genug Bass. Obwohl es laut Frequenzverlauf genug da sein müßte. Fehlt mir vielleicht mehr der Druckeffekt auf den Körper? Ich kanns mir halt nicht erklären. Ich vergleiche es immer mit meinen Autos da hat man ja nunmal komplett andere Grundbedingungen aber dort klingt es halt kompletter. Töne im sehr tiefen Bereich die im Auto 80% mancher Lieder ausmachen hört man im Raum halt gar nicht. Kann mir das mal einer erklären? Würde es obwohl der Frequenzverlauf der Infinitas bis 20hz runter geht trotzdem ein Gewinn sein sich ein 15" Sub hinzustellen? Irgendwie ist das doch unlogisch wenn ich nun 90db bei 20hz anliegen habe z.B. wieso sollte es mit einem Sub bei 90db 20hz anders klingen? Oder es liegt vielleicht daran das durch den Nachhall das ganze zu schwammig klingt und es deswegen "zuwenig" erscheint.

                        Grün gemessener Verlauf 1/12 Smoothing , Blau meine Wunschkurve die ich auch im Auto so nutze (dort nur ab 10khz weiter abgeflacht)
                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: infintas112.jpg Ansichten: 0 Größe: 66,4 KB ID: 697698

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                        • walwal
                          Registrierter Benutzer
                          • 08.01.2003
                          • 26312

                          #87
                          Die Messkurve ist etwas schöngefärbt mit der Skalierung. Bei 60 Hz fehlen locker 15 dB. Der Vergleich mit Auto taugt nicht, im Auto hast du einen kräftigen Druckkammereffekt.
                          „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                          Alan Parsons

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                          • Samy
                            Registrierter Benutzer
                            • 06.03.2015
                            • 123

                            #88
                            Stimmt skalierung ist blöd. Hab ich nicht drüber nachgedacht. Aber ja die Raummoden sind mir bewußt die einbrüche sind bei grob 60 und 115hz am schlimmsten. Aber so vom Bauchher meine ich es fehlt eher so im sub Bereich 20-50hz. Aber vielleicht irre ich mich auch und es fehlt mir wo die Raummoden sind. Da kann ich momentan nichts dran ändern da kann ich den DSP sonstwieweit hochziehen da kommt nix dazu verpufft alles im Raum. Dann warte ich mal ab bis die Absorber alle da sind bevor ich mir ein Subwoofer herstelle.

                            Der Druckkammereffekt verstärkt die Pegel oder? Das würde doch aber vom Klang aufs selbe kommen wenn ich sagen wir 40hz auf 90db im Auto und im Raum einpegel müßten doch beide Töne gleich klingen und den selben Effekt auf mich erzielen oder sehe ich es falsch?
                            Zwei Lieder die ich da zum Test ranziehe weil es einfach extrem ist wie unterschiedlich es im Auto zum Raum klingt ist "Felix da Housecat - Harlot" sowie "Mr Oizo - Flatbeat". Im Raum fehlt blöd gesagt gefühlt 80% des Songs.
                            Wenn es trotz gleichem Pegel was anderes ist zwischen Auto und Raum wie bekomme ich es in den Raum? Mehr Membranfläche also doch die 15er Subs aus dem Heimkino hochschleppen? Ach ich denk glaub wieder zuviel nach ich sollte erstmal die Raummoden weg machen ....
                            Zuletzt geändert von Samy; 15.01.2022, 23:11.

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                            • MEGB1262
                              Registrierter Benutzer
                              • 30.10.2021
                              • 180

                              #89
                              Gerade neuere Autos mit dichten Türen kann man mit einem Raum Zuhause nicht toppen, man sitzt vom Bass her gesehen mit im Gehäuse "drin".
                              Deswegen bauen sich die richtigen Freaks für Zuhause gestreckte Basshörner so lang wie eine Kegelbahn in den Garten und haben im Wohnzimmer Hornmund-Flächen von mehreren Quadratmetern, habe ich mal in einer alten Audio Zeitschrift mit Fotos aus Japan gesehen...
                              Ich denke Open Baffle Subs mit 8 bis 16 15 Zoll Chassis könnten auch schon richtig Luft verschieben...

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                              • walwal
                                Registrierter Benutzer
                                • 08.01.2003
                                • 26312

                                #90
                                Im DSP den Bass "einfach anheben" ist die falsche Vorgehensweise. Du musst die Peaks abschwächen und zwar mit 1 Hz Genauigkeit, die Senken (soweit schmalbandig) ignorieren. Danach kannst du den Bass breitbandig anheben.
                                „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                                Alan Parsons

                                Kommentar

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