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Multitonverzerrungen Demo

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  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 26528

    Multitonverzerrungen Demo

    https://youtu.be/i1sa50hzEcM

    Schöne Dokumentation (englisch) zum überschätzten Klirrfaktor und Multiton-Verzerrungen. Letzterer ist wesentlich aussagekräftiger. Man sieht auch was mit steigendem Pegel geschieht und wie positiv die Wiedergabe beeinflusst wird, wenn der Mittel/Hochton ohne Bassanteile geschieht.
    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

    Alan Parsons
  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 26528

    #2
    ARTA kann das

    Ab der Version 1.9.4 ist im SPA-Mode ein neues Multitone-Feature integriert. Möglich sind nun Multitone-Signale mit 3 bis 12 Linien per Oktave mit vorgegebener oder beliebiger Filterung.
    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

    Alan Parsons

    Kommentar

    • stoneeh
      Registrierter Benutzer
      • 07.07.2022
      • 2

      #3
      Video hab ich mir mal angesehen, wie auch die dazugehörigen Links auf Klippel und Purifi. Erin folge ich sporadisch schon länger. Er ist zweifelsfrei motiviert - das muss man ihm lassen. Vll. auch teils ein bischen zu motiviert, aufgrund nicht vollständiger Datenlage schnell Schlüsse zu ziehen. Aber man kann sich ja seine Daten / Dokumentation zunutze machen und selbst interpretieren.


      Ein paar Beispiele von Multitonmessungen (mit ARTA) von meiner einer:

      RCF ART-910A Review (Youtube)
      Wie viele nichtlineare Verzerrungen sind okay? (diy-hifi-forum.eu)


      Zur Signifikanz: man muss sich vor Augen halten dass die Basics noch immer gelten - SPL hängt noch immer vom Verschiebevolumen (schallabstrahlende Fläche x Auslenkung) ab, und (nichtlineare) Verzerrungen von der Auslenkung. D.h. die Verzerrungen bringt man ganz einfach runter - mehr Material stellen - oder halt einfach leiser hören

      Was Erin betont, und auch schön messtechnisch demonstriert, dass zB ein Breitbänder, wenn man ihm vom Bass befreit, im Rest des Frequenzspektrums sauberer spielt, schadet als Zusatzinfo sicher nicht, aber schlägt auch wieder in die selbe Schneise: weniger Auslenkung -> weniger Verzerrungen. Übrigens, Neumann zB predigt das schon ne Weile, als Pro von Mehrwegesystemen - siehe hier, Seite 13-15.


      Zur Hörbarkeit zitiere ich dieser Tage gerne aus dem Fazit von "Measurement and Perception of Nonlinear Distortion - Comparing Numbers and Sound Quality", Alex Voishvillo, JBL, da dies ziemlich exakt meine eigenen Praxiserfahrungen wiederspiegelt:


      The basic differences between nonlinear identification (e.g. the Klippel analyzer), traditional methods of objective distortion measurement (THD, harmonics, two-tone IM, multitone, coherence function, etc.) and perceptual methods (typically used for assessment of codecs’ sound quality) were examined. Nonlinear identification and “objective” methods do not strongly correlate with psychoacoustics.

      ...

      There is a “gray area” between “objective” methods and perceptual methods. This area is sparsely populated by methods that do not operate explicitly with the models of the human auditory system but use some commonly acknowledged psychoacoustical observations such as the critical role played by higher order nonlinearities, strong audibility of nonlinear distortion generated at low levels of input signal, and the dominating role played by the distortion products whose instantaneous spectrum falls below the spectrum of the initial “good’ signal.

      Kommentar

      • Kay*
        Registrierter Benutzer
        • 13.11.2002
        • 612

        #4
        ... zum überschätzten Klirrfaktor und Multiton-Verzerrungen
        seit den 80igern weiss kennt man (T)IM im Zusammenhang mit Verstärkern und deren Bandbreite
        (die man tunlichst eingangsseitig passiv begrenzen sollte).
        Unter Laborbedingungen gelten als Faustregel 0,1% Klirr und 0,01% (T)IM als Hörbarkeitsgrenze.
        Diese - damals - neuen Erkenntnisse standen im Zusammenhang mit Fortschritten der Messtechnik.

        Um so besser, dass mittlerweile jeder auch IM bei LS messen kann
        (wenn denn die Umgebung das her gibt )
        best regards
        Kay

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