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Leistungsverstärker - Spule auf Ferritkern - Magnetfeld

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  • PeterG
    Registrierter Benutzer
    • 12.06.2003
    • 1350

    Leistungsverstärker - Spule auf Ferritkern - Magnetfeld

    Guten Tag,


    Es soll ein magnetisches Wechselfeld in einem 28mm Luftspalt erzeugt werden. Generator, Hochleistungsverstärker und eine "Folienspule" auf einem entsprechendem Ferritkern 30x30mm² sind vorhanden und das funktioniert auch ganz gut.
    Der Verstärker arbeitet als Stromquelle, als Spannugsverstärker funktioniert das schlecht.
    Noch ein paar Daten: Feldstärke bis 300G Frequenz von praktisch DC bis 6kHz und auch DC-Feld-Offset-

    Nun tritt ein Effeckt auf, den ich mir nicht richtig erklären kann. Dazu hab ich ein paar Bildchen gemacht:

    Leider konnte ich nur fotographieren und der TFT blendete etwas ...

    1. 4.jpg zeigt Kanal A den eingeprägten Strom- sauberer Sinus und Kanal B den Spannungsverlauf am Verstärkerausgang ( über entsprechende Monitorausgänge abgenommen)



    5.jpg zeigt den Feldverlauf im Luftspalt über ne kleine Pickup-Spule aufgenommen, ist natürlich inakzeptabel.




    Die Endstufe ist dabei noch nicht an ihrer Leistungsgrenze angekommen! Sowohl Spannungshub wären möglich und auch Ausgangsstromreserven sind genügend vorhanden!

    2. Bild 6.jpg zeigt im Kanal A den Stromverlauf mit Offset über Null und Kanal B die Form der Ausgangsspannung. Der eingeprägte Strom zeigt einen sauberen Sinus über null! Der Gleichspannungsanteil des DC-Offsets ist natürlich kaum sichtbar.



    Bild 7.jpg den dazugehörigen Feldverlauf.



    Verständlich ist, wenn der Gradient des Stromes absinkt, dass die dazugehörige Spannung durch Null geht. Unverständlich ist das sich ausbildende Platou beim Nulldurchgang.

    Der Fall mit dem DC-Offset, wo sich im Strommaximum eine Verzerrung zeigt deutet wohl auf ungenügende Leistungsreserven hin? Obwohl der Verstärker sich sehr gut selbst schützt! Egal Überspannung, Strom, bzw Verlustleistung, so schnell wie der abschaltet hab ich noch nix gesehen!

    die Spule hat bei 100Hz L= 0,7735mH
    bei 1000Hz L= 0,737mH
    bei 10KHz L= 0,725mH

    und einen R-DC von 5,5 m Ohm.


    Ich hoffe dass daraus meine Fragestellung ersichtlich ist. Wenn noch Infos benötigt werden kann ich sie sicher geben.


    MfG
    Peter
    Meine Hornlautsprecher
  • GabbaGandalf
    Registrierter Benutzer
    • 22.10.2004
    • 1849

    #2
    sieht das mit einem anderen ferritmaterial genauso aus?
    wer rechtschreibefehler findet darf sie behalten!

    Kommentar

    • PeterG
      Registrierter Benutzer
      • 12.06.2003
      • 1350

      #3
      Guten Morgen,

      den Ferrit haben wir nicht getauscht, weil der dickste zu erwerbende Kern verwendet wird. Der sollte wesentlich größere Felder vertragen können, bevor er in die Sättigung kommt. Wie gesagt sollte.

      MfG
      Peter
      Meine Hornlautsprecher

      Kommentar

      • Nuggets
        Registrierter Benutzer
        • 12.04.2001
        • 572

        #4
        Ich würde mal sagen, dass [tex]µ_{r}[/tex] nicht linear ist. Das heißt, dass die Hystereseschleife eher dick ist und nicht einer Gerade im H-B-Diagramm gleicht.

        Ohne jetzt selbst weitergelesen zu haben, würde ich die Lektüre von "Widerstände, Kondensatoren, Spulen und ihre Werkstoffe"(zweite Ausgabe) empfehlen. (ISBN-13: 978-3540113348)

        Nuggets
        Visaton Vox 253 an Rotel RC und RB 990 (DAC: DIY PCM1794)
        Visaton DL18/2 & Sub T-40 an Teac A-H01 und Hypex DS4.0
        Stax SR Lambda Pro an SRM-T1 und ED-1

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