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Kabelesoterik

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  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 25680

    #61
    Zitat von Lebrichon Beitrag anzeigen
    Beim Kabel Hersteller Cordial gibt es ein interessantes Lexikon:
    https://www.cordial-cables.com/de/skineffekt
    Ich denke, dies genügt als Aussage dazu.
    Ich bin nun wirklich kein Kabelklanghörer, aber wenn Cordial schreibt, dass der Skineffekt bei einen 0,5 mm² Kabel erst ab 50 kHz bemerkbar ist, wird ignoriert, dass übliche Kabel 2,5 mm² oder mehr haben. Diese Effekte wurden in dem Artikel von Low Beats auch gemessen.

    Allerdings ist das so gering, dass es wohl nicht hörbar ist, und wenn, kann es ja durch die Weiche oder aktiv korrigiert werden.
    Bleibt nur noch die Behauptung des "verschmierten Impulses" bei dicken Kabeln. Das könnte man ja mal per Gehör testen, damit es deutlich wird, mit langen Kabeln. Also 5-10 m Kabel mit 4 mm² gegen 1-10 m 0,5 mm².

    Natürlich wird auch viel Unsinn verkauft, weil die meisten keine Ahnung haben, leichtgläubig sind und ihre Anlage "verbessern" wollen. Das Hi-Fi oder Hi End-Marketing nutzt das aus. Man kann das amüsiert oder verzweifelt zur Kenntnis nehmen

    Ich behaupte: Wer zufrieden mit dem Klang ist, sucht nicht nach Verbesserungen.
    Zuletzt geändert von walwal; 31.07.2020, 08:18.

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    • IFF
      IFF
      Registrierter Benutzer
      • 05.09.2007
      • 375

      #62
      Ich meine, es war von Volker Pispers - sinngemäß:

      "Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist seine Intelligenz, seine Fähigkeit zu rationalem Denken und zu kritischer Selbstreflexion.
      Was den Menschen aber wirklich auszeichnet, ist dass er dessen ungeachtet ständig völlig irrationale und blödsinnige Entscheidungen trifft..."

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      • walwal
        Registrierter Benutzer
        • 08.01.2003
        • 25680

        #63
        Zitat von walwal Beitrag anzeigen
        .....
        Bleibt nur noch die Behauptung des "verschmierten Impulses" bei dicken Kabeln. Das könnte man ja mal per Gehör testen, damit es deutlich wird, mit langen Kabeln. Also 5-10 m Kabel mit 4 mm² gegen 1-10 m 0,5 mm²...... [/COLOR][/B]
        Das habe ich jetzt gemacht: dünnes Kabel, 0,5 m lang zum LS getrennt und etwa 10 m Kabel mit 4 mm² zwischengeschaltet, das Signal geht jetzt dünn- dick - dünn zum LS ebenso zurück. Musik laufen lassen und das dicke Kabel überbrückt (so habe ich keine Umschaltpausen). Mehrmals wiederholt und keine Unterschiede gehört.

        War nix mit dem Goldohrdiplom.

        .....................

        "......Gute Kabel sind teuer, richtig gute Kabel sind richtig teuer. Noch nicht restlos fundamentalistische Audiophile sprechen von "Kabelvergnügungskosten". Und dann gibt es noch die richtig richtig richtig guten Kabel, und eins davon möchte ich heute gerne verreißen. Es heißt Inca Red, ist einen Meter lang (Cinch-Kabel, Stecker "massiv vergoldet"), kostet 1.799 Euro und möchte bei der Suche nach der Wahrheit behilflich sein: "Die Verbindung vom CD-Player zum Verstärker ist wohl die sensibelste der gesamten Musikkette. ... So ist es auch nicht verwunderlich, dass es so viele verschiedene Kabelarten und Hersteller gibt; alle mit dem Ziel, der musikalischen Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen."

        Dazu werden nicht nur keine Mühen und Aufwände gescheut, sondern auch seltenste Seltenheiten zum Einsatz gebracht. Während die einen viel Zeit und Geld in die Erforschung neuer Materialkombinationen stecken, um den Gral unter den High-End-Kabeln zu finden, geht Herr Toya Hatano, Inhaber der japanischen Manufaktur TMD, einen radikal auf Altbewährung ausgerichteten Weg und "kombiniert nur zwei sehr alte Kupferdrähte in seinen Kabeln. Diese Drähte stammen aus dem 19. Jahrhundert bzw. von 1954! Die Qualität des verwendeten Kupfers kann leider heutzutage so nicht mehr hergestellt werden". Die ausgewählten Drähte würden dann in mühevoller Handarbeit mit einem Baumwollfaden umwickelt, mit den massiven vergoldeten Cinchsteckern verlötet und danach in feinste japanische Seide von Hand eingenäht.

        ..... Jahrgangskabel. Besonders gutes Kupferwetter. Man muss sich das im Gehörgang zergehen lassen. Skeptiker bezeichnen das bemerkenswerte Stromtransportmittel wegen des schlabberigen Seidenschlauchs schnöde als "Pyjamakabel". Messtechnisch kommt am Ende eines Kabels praktisch genau das heraus, was man vorne hineinschickt. Die wichtigen Parameter, die man bei Kabeln messen kann, bewegen sich in Größenordnungen, die beim Zusammenschalten von gängigen HiFi-Komponenten im hörbaren Frequenzbereich nichts bewirken können. Blindtests, die von Kabelklanggegnern durchgeführt wurden, haben bisher keine Ergebnisse gebracht. "Zumindest keine", so der User hifiaktiv, "welche bestätigen konnten, dass es unterschiedlichen Klang mit unterschiedlichen Kabeln gibt".

        Aber es geht nicht um messbare Effekte bei der Hardware, sondern um unmessbare Effekte in der audiophilen Seele, die es ja übrigens auch nicht gibt. Während er lebt, verbringt der Mensch Zeit. Diese Zeit angenehm zu verbringen ist den meisten Menschen ein Ansinnen. Eine der Methoden, zu fühlen wie die Zeit vergeht und wie angenehm sich das anfühlen kann, ist, gute Musik zu hören. In den zum Teil kilometerlangen Kabelklangdiskussionen im Netz geht es im Grunde ums Musikhören, aber die Musik kommt nur in Gestalt abstrakter Klangeigenschaften und in quasarhafter Entfernung vor.

        Eine andere Methode, seine Zeit zu verbringen, ist, Musik hören zu wollen und ständig unter dem Versuch zu leiden, weil sich überall supergemeine Störungen einkoppeln wollen, die einem auch noch keiner so recht abkaufen mag. Als Kunstwerk mag das Edelkabel Inca Red sein Geld wert sein, wobei sich Kunstwerke, die etwas Nützliches leisten, ja schnell einen gewissen Kunstgewerbeverdacht einhandeln. Als religiöses Zeremonialgerät ist es eindeutig zu teuer, ebenfalls als homöopathische Form der Klangperfektionierung. Als "Gerät zur Gefühlserzeugung" würde ich es akzeptieren. Es vermittelt mir das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden...."


        https://www.heise.de/hintergrund/Ver...l-1288820.html
        Zuletzt geändert von walwal; 31.07.2020, 16:50.

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        • goofy_ac
          Registrierter Benutzer
          • 17.02.2018
          • 762

          #64
          Hast Du auch darauf geachtet, dass Du mit dem dicken Kabelstück exakt die Resonanzlänge triffst?

          Viele Grüße - Axel

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          • We-Ha
            Moderator
            • 26.09.2001
            • 12172

            #65
            Oh oh oh ... die Kontaktwiderstände der Überbrückung an den "Einschleifpunkten" ...
            Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
            Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....

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            • walwal
              Registrierter Benutzer
              • 08.01.2003
              • 25680

              #66
              So?

              "....Frage dich: Was müsste ich tun, um Resonanz zu entwickeln?

              Du kannst dich auch fragen:

              Was müsste ich tun, um Resonanz zu entwickeln?
              Wie könnte ich resonierend werden?
              Lieber Gott, bitte zeige mir den Weg zu mehr Resonanz.
              Angenommen, ich will resonierend sein, wie würde ich das tun?
              Angenommen, ich wäre resonierend, wie würde sich das bemerkbar machen?
              Angenommen, ein Wunder würde geschehen, und ich hätte morgen Resonanz kultiviert, was hätte sich geändert? Wie würde ich fühlen? Wie würde ich denken? Wie würde ich handeln? Als resonierender Mensch, wie würde ich reagieren, mit anderen kommunizieren?..."


              https://wiki.yoga-vidya.de/Resonanz

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              • Cossart
                Registrierter Benutzer
                • 09.08.2009
                • 176

                #67
                Na,

                dann aber immer fein aufpassen, nicht, daß es zur Resonanzkatastrophe kommt...
                Viele Grüße
                Robert

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                • GallileoMK2
                  Registrierter Benutzer
                  • 14.01.2001
                  • 581

                  #68
                  Das geilste ist ja, dass der Signalweg innerhalb des Geräts heilig ist und auch nicht hinterfragt wird. Denkt bloß nicht an die meterlangen hauchfeinen Leiterbahnen, sonst wird der Klang schlechter.
                  Und wehe, wenn die Leitungen dann aus dem Gerät rauskommen, da hift nur noch Silber und Gold als Kabel

                  Die Lösung wäre eine Platine als Steckbrücke zwischen den Geräten und 0,5mm Gehäuseblech drum, dann "glauben" die feinen Elektronen, sie seien noch in ihrem Zuhause und nicht in einem garstigen Kabel.
                  Mein nickname hat nichts mit Galileo Galilei zutun.

                  Kommentar

                  • walwal
                    Registrierter Benutzer
                    • 08.01.2003
                    • 25680

                    #69
                    Ganz zu schweigen von Spulen in der passiven Weiche.

                    Und Signalweg ist Unsinn.
                    http://forum.visaton.de/showthread.p...%A4r+signalweg

                    Kommentar

                    • yoogie
                      Registrierter Benutzer
                      • 16.03.2009
                      • 5350

                      #70
                      Ich mag meine Spulen, weil ich nichts aktiv mache.
                      Aber da hängen auch wieder Kabel dran...
                      Viele Grüße aus dem Bergischen Land
                      Jörg

                      Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker

                      Kommentar

                      • walwal
                        Registrierter Benutzer
                        • 08.01.2003
                        • 25680

                        #71
                        Und die Spule selbst ist ja auch ein Kabel/Draht. Trotzdem klingt es gut.....

                        Kommentar

                        • walwal
                          Registrierter Benutzer
                          • 08.01.2003
                          • 25680

                          #72
                          http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

                          "....Optimal ist die Verwendung von Steuerkabel 8×0,75mm² oder 12×0,75mm² oder 16×0,75mm², besonders in Verbindung mit 4-poligen oder 8-poligen speakON-Steckern. Der Meterpreis beträgt etwa 2€ bis 4€. Es muß eine passende Anzahl von Litzen parallel geschaltet werden. Dabei sollten sich Litzen des Hin- und des Rückstromes nebeneinander liegend abwechseln. Direkt nebeneinander liegende Litzen sollten also nicht parallelisiert werden. Dünnere Litze hat auch dünnere Kupferseelen, so daß das Kabel geschmeidiger wird. Der Skin-Effekt kommt praktisch nicht zur Wirkung und nebenbei sinkt die Induktivität....."

                          Das klingt überzeugend, so wird auch der Proximity-Effekt (mehrere Litzen parallel reagieren wie ein dickes Kabel) vermieden.
                          Wer also das optimale und preiswerte Kabel will, kann das so machen.

                          Lesenswert. Besonders die links am Ende - ach du Sch.......
                          Zuletzt geändert von walwal; 01.08.2020, 12:03.

                          Kommentar

                          • hockulri
                            Registrierter Benutzer
                            • 13.10.2007
                            • 31

                            #73
                            Kreuzverschaltetes Beldenkabel

                            Das Rezept ist bekannt!
                            Stand vor langen Jahren mal in HH oder K&T. Und da ich ja alles mal ausprobieren muss, habe ich das auch getan: Kreuzverschaltetes Beldenkabel. In der Bauanleitung damals wurde jeweils abwechselnd eine Ader dem Plus- und Minuspol zugeordnet. Jürgen Heinzerling hatte aber wohl noch ein RC-Glied parallelgeschaltet. Zur Reduktion hochfrequenter Schwingneigung. Das sieht man links auf dem Kabel.
                            Die Idee dahinter ist dieselbe wie die der Reckhorn-Kabel. Dichte und/oder konzentrische Führung der Adern reduziert die induktive Komponente des Kabels und damit reduziert sie auch die (theoretische) Höhendämpfung. Die kapazitive Komponente wird dadurch zwar erhöht, das ist aber unerheblich. Im Tieftonbereich muss man halt mehr auf geringen ohmschen Widerstand achten. Also schön dicke Kabel!
                            Angehängte Dateien

                            Kommentar

                            • Markus213
                              Registrierter Benutzer
                              • 11.03.2017
                              • 339

                              #74
                              Zitat von walwal Beitrag anzeigen
                              Hier ein schöner Vorschlag aus www.westhost.com
                              :

                              ......

                              Wenn der Verkäufer behauptet, das Kabel müsse erst eingebrannt werden, damit man den Unterschied hört, lügt er! Einbrennen ist ein Mythos, um etwas zu verheimlichen. Das Einbrennen geschieht nur zwischen den Ohren.

                              Frei übersetzt

                              Diese Diskussionen sind endlos und führen nie zu einem Ergebnis, da es um Glauben geht.
                              Selbst Lautsprecher müssen, vor allem ihre mechanische Teile eingebrannt werden.

                              Hier eine der besten Methoden:

                              Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden

                              Kommentar

                              • walwal
                                Registrierter Benutzer
                                • 08.01.2003
                                • 25680

                                #75
                                Mich deucht, die journalistische Sorgfalt geht hier auf dem Zahnfleisch:


                                "....Der Keramikschaum ist so eine Art Wunderwaffe von Entkopplungs-Spezialist Diestertich. Andere Leute, andere Industrien nutzen diesen Werkstoff als Filter (beispielsweise in Auto-Katalysatoren), Diesterich hat dessen Vorzüge dagegen für die Stabilitätssteigerung des Gehäuses entdeckt. Der eigenwillige Metallschaum ...."

                                Quelle:
                                https://www.lowbeats.de/test-standbo...sic-avanti-35/

                                Was denn nun?

                                Kommentar

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