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Alt 09.10.2012, 14:19   #1
bilmes
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Vernünftige Lackierung mit Baumarktmitteln?

Moin,

bei mir steht demnächst eine Lackierung zweier Standboxen an.
Bin im Moment noch dabei die bereits mit Clou Schnellschleifgrund grundierten Boxen mit Feinspachtel zu bearbeiten.

Habe kürzlich mal spasseshalber einen Testlackauftrag mit einem OBI Kunstharzlack in schwarz hochglänzend gemacht. Das Ergebnis war katastrophal. Überall entstanden Bläschen, der Lack verlief nicht richtig sondern bildete eine Orangenhaut. Noch dazu ist er total weich. Verwendet hatte ich eine Schaumrolle mit abgerundeten Ecken.

Ich hatte mir Kunstharzlack ausgesucht, weil ich mit einem solchen, allerdings weiß seidenglänzend und von einem anderen Hersteller, mal gute Erfahrungen gemacht hatte. Der stank zwar abgöttisch, brauchte ewig zum trocknen, verlief aber sehr gut und wurde ziemlich hart und robust.

Von der Idee ein perfektes Ergebnis zu erreichen bin ich wieder abgekommen, da das ganze auch preislich nicht ausufern soll. Auch von der Idee Hochglanz-Lack bin ich wieder weg..

Da ich mir keinen Kompressor kaufen möchte, tendiere ich zum Rollen. Auch noch möglich wäre eine elektrische Sprühpistole, da hab ich allerdings keine Ahnung ob man damit was anfangen kann.

Jetzt hab ich hier schon viel rumgelesen und es gibt wohl einige Leute die mit einfachen Mitteln ganz gute Ergebnisse erreicht haben.

Am liebsten wäre mir, wenn hier die Leute die mit bestimmten, optimalerweise im Baumarkt erhältlichen Mitteln ein ansehliches Ergebnis erreicht haben, einfach mal ihr "Verfahren" hier mitteilen.

Folgende Fragen plagen mich zur Zeit:

Welche Grundierung taugt? Und lässt sich gut schleifen?
Das wichtigste: WELCHER LACK? Lässt er sich gut rollern und verläuft gut?
Hochglanz verwerfen und auf seidenmatt gehen?

Viele Grüße!

Ben
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Alt 09.10.2012, 14:50   #2
albondiga
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Schaumstoffrollen machen so Bläschen. Beflockte Rollen sind da besser. Hochglanz ist schwierig, weil sich immer Staubteilchen niederlassen, bevor der Lack trocken ist. Kriegt man eigentlich nur hin, wenn man harten Lack nimmt und poliert.
Schonmal drüber nachgedacht, die Folien zu nehmen, die man z.B. für Autos nutzt, ohne komplett umlackieren zu müssen (z.B. die Elfenbein-Farbe fürs Taxi oder die blauen Flächen auf den silbernen Autos der Rennleitung)?
__________________
Kerze: "Wasser soll gefährlich sein!?!". Andere Kerze: "Kannste von ausgehen!"
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Alt 09.10.2012, 15:53   #3
We-Ha
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Ort: NW 44579 Bastelkeller
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Grundsätzlich wird die Oberfläche so wie von dir beschrieben, weil zwei unterschiedliche Lackkomponenten verarbeitet wurden.
Man sollte immer entweder nur Lack-Komponenten auf gleicher Basis verarbeiten.
Also wenn Kunstharz, dann alles Kunstharz.
__________________
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
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Alt 09.10.2012, 20:54   #4
Dirk B.
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hallo,

ich habe bereits Hochglanz lackiert.
Dazu habe ich auch eine Arbeitsanweisung geschrieben.
Allerdings per Kompressor, da aber immer wieder geschliffen und poliert wird, werde ich diesmal probieren es mit der Rolle umzusetzen. Zumidest das Füllern und die ersten Schichten Hochglanz. Je nachdem wie sich es mit dem Rollen verhält, wird das "Finish-coating" auch per Rolle gemacht.

Hier mal der Link dazu.
http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=23847

übringens ist mein Füller heute angekommen (wieder der Gleiche), ich habe diverse Rollen mitbestellt und werde meine aktuellen Projekte (Couplet light, Nac-DSM Center, Alto I) im Forum veröffentlichen. Später wird auch noch die Vib extra GF folgen. Ich denke das ich alle in RAL 9003 lackieren werde.

Nachtrag:
Wenn Du mal eben lackieren willst, dann ist Hochglanz wahrscheinlich nicht die richtige Entscheidung.
Meine Erfahrung, Baumarktzeug taugt nichts. Gute Farbe kostet nicht viel mehr. Das schlimmste sind die Eigenmarken, hab schon so einiges Probiert, Kunstharz von H.. , trocknet nicht und es bildet sich eine Haut, Arcryl ...alles in einem, eher alles was für den Eimer. Von den 2kPur Füllern/Lacken bin ich nicht entäuscht.
worden. Und relativ schnell trocken und recht hart.

We-Ha
hat im Grunde recht das man immer bei einem System bleiben sollte.
Das ist aber nicht zwingend erforderlich, bei den Farbsystemen eines Herstellers wird angegeben welche Kombinationen möglich sind.

Wegen dem Verlaufen, man sollte den passenden Verdünner benutzen. Es gibt Viskositätsbecher. Ich benutze aber eine Waage..

Geändert von Dirk B. (09.10.2012 um 21:08 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 09.10.2012, 21:04   #5
ALler
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blimbes schrieb:

Zitat:
(...) Überall entstanden Bläschen, der Lack verlief nicht richtig sondern bildete eine Orangenhaut.
We-Ha schrieb:

Zitat:
Grundsätzlich wird die Oberfläche so wie von dir beschrieben, weil zwei unterschiedliche Lackkomponenten verarbeitet wurden.
Das bedarf jetzt meiner geschätzten Intervention und Supervision!

Alllsooo:

Schnellschliff-Clou ist mit aller Sicherheit nitro-basiert.
Also kein Problem da mit Kunstharz drüber zu gehen (umgekehrt wäre es aber ganz schlecht ...)

Das beim Rollen Bläschen entstehen hat meist drei Gründe:

- Rolle hat nicht rundrum Farbe, bzw. noch zu viel Luft im äußeren Bereich.
- leider nicht die Schaumstoffrolle Typ "super-fein" gewählt (hat kleinere Zellen und meist eine abgerundete Seite).
- Lack nicht für das Rollverfahren verdünnt.

Die Lacke sind für Pinselverarbeitung eingestellt.

Beim Rollen muss der Lack aber dünner sein.

Dann ist die Oberflächenspannung geringer und die Luftfbläschen können platzen und es kann ein weiterer Verlauf eintreten. Auch ist es nicht so kritisch, wenn man nochmal über einen schon angezogenen Bereich drüber geht.

Richtig eingestellt roll(te) ich Wohnungstürblätter zweimal direkt hintereinander und der Verlauf ist echt super. Keine Ansätze zu erkennen.
Und logo: von Bläschen keine Spur (jaaah, ich bin schon ein Toller )
Eine gewisse Orangenhaut ist jedoch nicht zu vermeiden beim Rollverfahren.

Je nach Lack und Fläche muss die Menge von Verdünnung vorher experimentell ermittelt werden.

So 3 - 10% Verdünnung beigeben, in dem Bereich sollte sich die optimale Einstellung finden lassen.

Einige Bläschen werden sich vielleicht trotzdem zeigen.
Wenn die nicht freiwillig nach kurzer Zeit platzen, dann nochmal leicht und ohne jeden Drück drüber rollen, um ihnen beim Platzen zu helfen.

Wenn das nicht hilft und sich im weiteren kein glatter verlauf einstellt, dann mehr Verdünnen.

(Wie unterrührt man übrigens das bisschen Verdünnung gleichmäßig in die Farbe im Topf? Achja: Rührquirl und Akkuschrauber braucht mal glaube ich).

Man besorge sich auch eine weis kunstoffbeschichtet Spanplatte, kröpfe diese mit feinem Schleifpad an, benutze ein sog. Staubbindetuch, und mache zunächst mal ein paar Übungen mit dem Lack dran.

Nun ist Hochglanz-Schwarz natürlich der anfälligste Ton für optische Verarbeitungsmängel.
Wenn möglich würde ich zu einem anderen Farbon raten und den in der Variante Matt.

Wenn man einen wirklich schönen Farbstand haben will, dann sollte man zwei Schichten auftragen (erste Schicht etwas anziehen lassen) und nach Durchtrockung fein anschleifen. Dann nochmal das Ganze. Dann sieht das auch propper aus. Jedenfalls vom Verlauf. Wieviel Staub man drauf haben wird, ist dann vom Verarbeiter abhängig.

In Arbeitspausen die Rolle mit Frapan luftdicht press-umwickeln (Einkauftüte geht auch), dann kann man die Rolle (bei Kunstharzlack) meist nach Tagen noch weiter verwenden.

Alles Übungssache ansonsten. Lieber öfter an Musterplatten üben als gleich und erstmalig am realen Objekt.

Grüße von
ALler
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Alt 10.10.2012, 15:05   #6
bilmes
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Hallo Dirk, hallo ALIler,

danke für die ausführlichen Antworten... aber meine wichtigste Frage ist noch nicht beantwortet: Was soll ich denn nun kaufen?

Rolle ist geklärt, da such ich eine feine Filzrolle.
Sagen wir mal ich möchte nun schwarz seidenmatt rollern (andere Farbe kommt leider nicht in Frage).
Welche(n) Füller, Lack, (Klarlack) kaufe ich am Besten?
Welche Verdünnung ist am Besten geeignet (zur Zeit habe ich nur Silikonentferner)?

Grüße!

Ben
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Alt 12.10.2012, 10:31   #7
ALler
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Hallo blimbes
habe es eben erst geschafft mich wieder anzumelden aber nun gar keine Zeit. Heute Abend melde ich mich, Schnellgruß von ALler
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Alt 12.10.2012, 10:50   #8
walwal
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Kaufe im Fachhandel einen guten Alkydharzlack. Beispiel:
http://www.brillux.de/produkte/kat1/...s/de/pm880.pdf

Alternativ Auto K Auto-Lackspray, schwarz, seidengänzend Ral 9005 Art. 233061

Den habe ich bei meinen LS verwendet.
walwal ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2012, 11:41   #9
Dirk B.
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Zitat:
Zitat von bilmes Beitrag anzeigen
Hallo Dirk, hallo ALIler,

danke für die ausführlichen Antworten... aber meine wichtigste Frage ist noch nicht beantwortet: Was soll ich denn nun kaufen?

Rolle ist geklärt, da such ich eine feine Filzrolle.
Sagen wir mal ich möchte nun schwarz seidenmatt rollern (andere Farbe kommt leider nicht in Frage).
Welche(n) Füller, Lack, (Klarlack) kaufe ich am Besten?
Welche Verdünnung ist am Besten geeignet (zur Zeit habe ich nur Silikonentferner)?

Grüße!

Ben
Ich kann nur nochmal raten kein Baumarkt Krams zu kaufen.
Ich habe hiermit Gefüllert.

Hesse-Lignal MDF Füller, Spritzfüller, Pur-Isolierfüller DP 492 ... Preis je kg ab

Und als Lack
Hesse-Lignal 2K-PUR-Farblack zum Streichen und Rollen - DB 46125 - Farbton nach Wunsch, ..... zur Auswahl
Hesse-Lignal 2K-PUR-Farblack zum Streichen und Rollen

Wenn Du das beid google eingibst solltest DU klar kommen
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Alt 12.10.2012, 12:48   #10
Frank
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Für eine vernüftige Lackierung geht für mich kein Weg an der Spritzpistole vorbei. Bei lautsprecherüblichen Größen reicht ein 100€ Kompressor. Dem geht erst die Luft aus, wenn man eine Zimmertür lackieren will.

Im Sommer habe ich mit dem PU-vergütetem Acryllack von Schöner Wohnen eine Gartenbank gespritzt. Dieser Lack verläuft gut und trocknet schnell. Die erreichbare Härte ist schon ziemlich erstaunlich, Sowas kenne ich eigentlich nur von 2K Lacken. Deutlich besser als diese ganzen Alkydharzlacke und lässt alle anderen wasserbasierten Acryllacke alt aussehen, die ich vorher verwendet habe.
__________________
Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."
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Alt 12.10.2012, 15:21   #11
bilmes
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Mooin,

@Dirk: DP-492 Isolierfüller... der ist laut Anleitung nur zum Spritzen geeignet. Ist auch 2K-Material. Was ist mit HP670 Hydro-Isolierfüller? Der ist rollbar.
Wie siehts aus mit weißem Füller und anschließendem schwarzen Farbauftrag?

Was haltet ihr davon alles auf Wasserbasis zu machen gemäß folgender Anleitung?

@Frank: Oder ich kaufe einen 100 Euro Kompressor... und was muss ich für eine vernünftige Pistole hinlegen? Wieviel kostet mich eine komplette Einsteiger Lackierausstattung? Spritzen macht mir Spaß, habe auch schon eine gewisse Erfahrung mit Spraydosen. Allerdings scheue ich mich vor den Kosten einer Kompressorausstattung.


Bin mittlerweile auch am überlegen das Lackieren bleiben zu lassen , und den gesamten Lautsprecher mit Lederfaserstoff oder Kunstleder zu bekleben. Das kann ich, das sieht gut aus, ist robust und artet kostenmäßig nicht aus. Bei mir zuhause fährt nämlich auch mal ein Puppenwagen oder andere Spielzeuge gegen den LS... Die Lackierung müsste dafür schon sehr gut sein.



PS: Wen's interessiert, so ähnlich würde der fertige LS mit einer hochwertigen Hochglanz-schwarz Lackierung aussehen:


Geändert von bilmes (12.10.2012 um 15:53 Uhr)
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Alt 12.10.2012, 22:05   #12
Dirk B.
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Also das der DP492 nur Spritzbar ist, glaube ich nicht. Aber wenn Du noch nen paar Tage warten kannst, dann kann ich Dir meine Erfahrungen mit der Rolle mitteilen.

So ne Lackierausrüstung kostet schon was.
Habe ne billig Puste von Ibäh mit 2mm Düse für ca 60,- (nür für den Füller)
Und eine von DevilBiss für ca 110,- Euro auch mit 2mm Düse. (Für finish)

Also Wasserbasis kann ich Dir keine Erfahrungen mitteilen, ausser das ich mal welches aus dem Baumarkt hatte und das dann wieder runtergeschiffen habe. Wie gesagt von dem 2kPur bin ich begeistert. Der wird auch sehr hart und ist widerstandsfähig. Und glänzen tut der auch sehr fein.

Wie gesagt die Tage versuche ich das mit dem Rollen, die Viskosität von dem Füller ist nämlich recht hoch, ohne Verdünner läßt der sich auch nicht spritzen, daher denke ich das rollen auch geht.
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Alt 13.10.2012, 12:18   #13
LANDO
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Zitat:
Zitat von We-Ha Beitrag anzeigen
Grundsätzlich wird die Oberfläche so wie von dir beschrieben, weil zwei unterschiedliche Lackkomponenten verarbeitet wurden.
Man sollte immer entweder nur Lack-Komponenten auf gleicher Basis verarbeiten.
Also wenn Kunstharz, dann alles Kunstharz.
Genau und am besten beachtet man die Aufbauempfehlungen des Herstellers. Der macht nämlich auch im Labor zig Versuche.
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Alt 13.10.2012, 12:33   #14
LANDO
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Mooin,

@Dirk: DP-492 Isolierfüller... der ist laut Anleitung nur zum Spritzen geeignet. Ist auch 2K-Material. Was ist mit HP670 Hydro-Isolierfüller? Der ist rollbar. In der Regel sind alle 2 K Systeme schlechter zum Rollen geeignet als ein langöliger 1K-Kunstharz.
Wie siehts aus mit weißem Füller und anschließendem schwarzen Farbauftrag? Bescheiden! Füller sollte mindestens anthrazitgrau sein.

Was haltet ihr davon alles auf Wasserbasis zu machen gemäß folgender Anleitung?
Wie schon gesagt immer die Aufbauempfehlung im Technischen Merkblatt des Hersteller beachte. Der weiß mehr über seine Produkte als jeder hier Forum.

@Frank: Oder ich kaufe einen 100 Euro Kompressor... und was muss ich für eine vernünftige Pistole hinlegen? Wieviel kostet mich eine komplette Einsteiger Lackierausstattung? Spritzen macht mir Spaß, habe auch schon eine gewisse Erfahrung mit Spraydosen. Allerdings scheue ich mich vor den Kosten einer Kompressorausstattung.
Für ein einigermaßen Set wirst du min. 200 Euro ausgeben müssen. Wenn Du dann noch den Lack für ca. 150 Euro dazu rechnest und das Ergebnis wird garantiert schlechter sein als aus der Lackierei. ->keine staubfreier Raum. Du solltest Dir außerdem bewusst sein, das größzüges Füllern und Decklackieren eine riesen Sauerei sein kann.

Bin mittlerweile auch am überlegen das Lackieren bleiben zu lassen , und den gesamten Lautsprecher mit Lederfaserstoff oder Kunstleder zu bekleben. Das kann ich, das sieht gut aus, ist robust und artet kostenmäßig nicht aus. Bei mir zuhause fährt nämlich auch mal ein Puppenwagen oder andere Spielzeuge gegen den LS... Die Lackierung müsste dafür schon sehr gut sein. Ja, würde ich auch dann machen. Oder z.B. einen Strukturlack verwenden oder die Oberfläche sanden oder tapezieren oder mit Blechen verzieren oder mit Bildern oder Karten bekleben.... usw...



PS: Wen's interessiert, so ähnlich würde der fertige LS mit einer hochwertigen Hochglanz-schwarz Lackierung aussehen:

Du solltest bei hochglnaz schwarz auch schon mal Poliermaschine und Schleif-/ Polierpasten anschaffen... usw..
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Alt 13.10.2012, 13:01   #15
Sunder
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Sprühdose!!!!

Hi ,

ich will hier mal eine Lanze für die Spraydosen brechen.

Meiner Meinung nach bekommt man damit ziemlich gute Lackierungen hin. Es gibt Füller, Farbe und Klarlack meist aus einem System, das passt dann gut zusammen.

Wenn man den Untergrund gut gefüllert hat, ist alles recht einfach: Farbe (also das Schwarz) in dünnen Schichten aufbringen, nicht zu dick, sonst laufen Nasen. Wenn dann mal eine entstanden ist, halb so wild: einfach trocknen lassen und dann mit 400 oder 800er nass vorsichtig ausschleifen.

Dann Klarlack drauf, fertig. Wichtig ist, den Klarlack gut trocknen zu lassen, damit er voll ausdünstet. Wird dann auch hart genug zum polieren.

Sprühpistole und Kompressor geht natürlich viel besser, aber für das geld kann man sehr viele Spraydosen kaufen.....

Ich finde das Ergebnis mit Spraydose besser (und einfacher) als mit Rolle.

MfG Marko
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