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Alt 02.02.2017, 19:06   #16
Timo
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Zitat:
Zitat von kboe Beitrag anzeigen
Hallo Leute,
bin in mehreren Foren am Stöbern wegen der Aktivierung meiner Atlanten.
Für meine Bedürfnisse wären 3 Stk des minidsp 2*4 nötig und die billigste Lösung.
Aber in mehreren Foren gibts posts, die das Auflösungsvermögen der 2*4 bemängeln.

Das verunsichert doch ein wenig....

@Timo:
wie hast du bei deinen versuchen die lautstärke geregelt?

Über den Vorverstärker vorm minidsp?
oder digital im minidsp?
Laut datenblatt hat auch der minidsp 2*4 eine steckerleiste für den anschluss eines lautstärkepotis, der auch zu mehreren minidsps durchgeschleift werden kann.

Ein anruf bei bpa hat ergeben, dass die garantie nicht erlöschen würde durch öffnen des gerätes und anschluss eines potis. ( 10 k lin wenn ich mich recht erinnere )

Magst du da was versuchen und dann mal was posten?

Gruß
kboe
ich habe das miniDSP4x10 HD, da ist die lautstärkeregelung meines wissens mit eingebaut, ... habs noch nicht getestet.
ich benötige in meinem setup in jedem falle einen vorverstärker, denn ich muss wenn ich nach dem testen hoch ins wohnzimmer gehe vom relativ alten LCD per scart-analog in den vorverstärker und ich benötige den DAC am NAD für meine musik, ... 50/50 prozent zwischen musik und TV

ich habe auch zwei NAD, einen kleinen und den mittleren mit eingebautem DAC, mit dem ich mehr als zufrieden bin, mit einer tollen auflösung. beide sind wie es bei NAD üblich ist, zwischen vor- und endverstärker getrennt sodass ich schön einen DSP dazwischen schalten kann, ... somit ist bei mir die lautstärkeregelung vor dem DSP, ich schrieb ja schon, die behringers machen da keine probleme
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Alt 02.02.2017, 19:18   #17
tabw
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Wahrscheinlich sind meine Ansprüche nicht so hoch, aber ich habe hier 3 Mini DSP 2x4 laufen und bin sehr zufrieden. Der eine hängt hinter dem AVR und teilt meine Subwoofer auf und die anderen beiden verwalten jeweils ein Brandband Subwoofer System.

Ja, der Output ist etwas leiser als ohne den DSP dazwischen. Rauschen kann ich nicht feststellen. Schön finde ich die Möglichkeit die REW Messungen einzubinden und direkt die Ergebnisse sehen zu können.

Für das Geld denke ich bekommt man ein schönes Spielzeug und kann eine Menge lernen.
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Alt 02.02.2017, 20:41   #18
aurelian
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Außer der verstaubten Behringer gibts ja schon noch andere vernünftige Geräte, etwa die DSM260LAN von Monacor oder die günstigere DSM26LAN von Monacor (500Euro) (in Wirklichkeit von ALLDSP hergestellt und auch dort erwerbbar, schaut etwas anders aus, sonst völlig gleich). Mit der DSM 26 LAN habe ich weder Knacksen noch sonstige Störungen noch Rauschen (-118dB) und kann auch keinen Unterschied hören, ob ich digital oder analog reingehe (gehe aber nur mehr digital rein via AES EBU id3). Einen Makel gibts, ungefähr jedes 20. mal rauscht sie etwas, weil irgendwas von der Software nicht korrekt geladen wird und man muss sie nochmals einschalten - soll angeblich mit einem FW-Update mal behoben werden
Wenn man noch eine Stufe höher will, muss man Xilica nehmen, leider hat die Version mit Digitaleingang einen gigantischen Aufpreis.
Über dbx-Weichen habe ich soviel Negatives gelesen, dass man besser die Finger davon lassen sollte, allein schon 30sek booten ist ein Unding
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Alt 02.02.2017, 22:12   #19
-mannimmond
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Ich bin mit dem Helix DSP (geht mit 12V Netzteil auch für Home Hifi) bisher sehr zufrieden. Ich kann nichts negatives höhren, auch wenn Filter ausserhalb des Bandes bzw. keine Filter parametriert sind, kann ich nicht raushören ob er in der Kette eingeschleift ist oder nicht. Rauschen etc... nie gehört. 8 Chinch Kanäle, 1 Optischer Digitaleingang, Hochpegeleingänge -> ca. 500€
-mannimmond ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2017, 23:57   #20
Samm
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Zitat:
Zitat von Timo Beitrag anzeigen
Die immer wieder im Netz beschimpfte Behringer DCX macht für mich den besten Klang.
Ich hatte die DCX auch über 2 Jahre zur Teilaktivierung meiner CWG im Betrieb und habe sehr gemischte Erfahrungen gemacht. Digital eingespeist klingt sie blitzsauber und ist für den Preis absolut überragend, wenn sie doch bloß kein reines PA Gerät und deshalb bei den Eingängen so zickig wäre. Mit einer digitalen Einspeisung über eine PC Soundkarte geriet sie besonders bei minderwertigen Aufnahmen schnell ins Clippen, welches auch nur über eine aufwendige Softwarelösung in den Griff zu bekommen war (Ausgangslautstärke um ca. -3dB am PC runterregeln). Dadurch ging aber für mich hörbar Auflösung und Dynamik verloren auch wenn viele der Meinung sind, dass man das eigentlich nicht hören dürfte. Ich denke die DCX läuft am besten und problemlos wenn man sie mit einem AES/EBU Signal füttert und ist dann für den Preis kaum zu schlagen. Ein Gerät welches aber AES/EBU ausgibt, ist aber in der Regel auch nicht kostengünstig zu haben und nicht immer leicht im System zu integrieren (z.B. in Kombination mit einem AVR mit Einmessung).

Analog ist die DCX aber die reinste Katastrophe und hat mir schon viel Kopfzerbrechen gebracht. Das lag aber weniger an der Wandlerqualität sondern vielmehr an der Eingangsempfindlichkeit. Um dieses Problem klanglich adäquat zu lösen, wird man nicht um eine kostenintensive Lösung herum kommen und selbst dann wird sie vermutlich nie so gut wie bei einer digitalen Zuspielung klingen. Letztendlich geht in beiden Fällen, digital wie analog, wenn man keine klanglichen Kompromisse eingehen möchte, der Preisvorteil der DCX verloren, was ja für viele der Hauptgrund für den Kauf der DCX ist. Dann lieber gleich zu einer passenden und teureren aber vernünftigen Lösung greifen. Wer billig kauft, kauft halt immer noch zweimal


Zitat:
Zitat von ropf Beitrag anzeigen
Die minidsp-plugins haben doch RMS-Meter in den Input- und Output-Blocks. Mich würde mal intersssieren, was die sagen, bei "normaler" Wiedergabelautstärke am VV-Ausgang
..jetzt wo du es gerade sagst, bei der Audyssey 75dB Pegeleinmessung des AVR wurde ich mit eingeschleiftem MiniDSP immer dazu aufgefordert, die Lautstärke des Subs um 4-5 dB lauter zu stellen….

Zitat:
Zitat von outbid Beitrag anzeigen
Würde mich auch interessieren.
Habe von vielen hier im Forum gelesen das die den miniDSP verwenden, daher dachte ich das dieses Gerät doch nicht so schlecht wäre!

…habe ich zuerst auch gedacht aber ich finde man hört es sofort und ziemlich deutlich. Woran es auch immer genau liegt, mit eingeschleiftem MiniDSP ohne irgendwelche Einstellungen, klingt der Bass des LFE Ausgangs einfach komplett anders und wesentlich schlechter, es fehlt richtig was. Da die AVR Einmessung eigentlich zuverlässig alle Phasen und Pegelunterschiede ausbügelt, bleibt eigentlich als Hauptursache nur die Wandlerqualität. Eine fehlerhaften Integration des MiniDSP in das System, ist eigentlich somit ausgeschlossen.
Samm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2017, 00:43   #21
aurelian
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Zitat:
Mit einer digitalen Einspeisung über eine PC Soundkarte geriet sie besonders bei minderwertigen Aufnahmen schnell ins Clippen, welches auch nur über eine aufwendige Softwarelösung in den Griff zu bekommen war (Ausgangslautstärke um ca. -3dB am PC runterregeln).
Je nach gesetztem Filter ist es unausweichlich, dass bei Eingangsignal 0 dBFS übersteuert wird. Das geht dann gar nicht. Das hat mit Behringer gar nichts zu tun, sondern mit Filterung. Dass bei -3dB die Dynamik merklich leidet, halte ich für Einbildung.
Ich regle digital mit 24 Bit vor der Weiche und in einem weiten Regelbereich ändert sich gar nichts, weil die CD nur 16 Bit hat

Ich kann wirklich nur raten, als Mehrweg-Frequenzweichen-DSPs professionelle Lösungen zu verwenden wie Xilica (leider sehr teuer), AllDSP, Dynacord/Electrovoice, Nova usw. und auch digital reinzugehen. Wozu hat man lauter digitale Quellen, wenn man dann dauernd hin- und her wandelt, was nur Verschlechterungen bringt.

Geändert von aurelian (03.02.2017 um 03:27 Uhr)
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Alt 03.02.2017, 07:08   #22
mechanic
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Zitat:
Zitat von Samm Beitrag anzeigen
... sondern vielmehr an der Eingangsempfindlichkeit. Um dieses Problem klanglich adäquat zu lösen, wird man nicht um eine kostenintensive Lösung herum kommen und selbst dann wird sie vermutlich nie so gut wie bei einer digitalen Zuspielung klingen.
Eine günstige Lösung für analoge Pegel-Anpassprobleme ist ein altes Elektor-Projekt. Der "Shifter" kann mit einer Kombination von Widerstandsdekade und Trimmern ein Stereosignal rauf- und runterpegeln und ist recht einfach herzustellen. Ich habe mir gerade vier Stück aufgebaut; funktioniert mit Steckernetzteil und ist daher im Gefährdungspotential auch für Halbwissende verantwortbar . Wer sich sowas zutraut und Interesse hat, ich kann mit Layout und Details per PN dienen.
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Alt 03.02.2017, 08:36   #23
Timo
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Hallo,

Meine sonst übliche Kette im Keller zum Testen ist:
Zuspieler:
https://www.thomann.de/de/apart_pc_1...dmp3player.htm

oder ein EeePC mit foobar und analog in den Vorverstärker von Apart,

https://www.thomann.de/de/apart_pm_7400_preamp.htm

vom Preamp in die Behringer, in diesem Falle in die LE:
https://www.thomann.de/de/behringer_...adrive_pro.htm

und die Verstärkerlein sind so universell ausgelegt dass man sie brücken kann also als 4x Multi-Endstufen läuft oder im gebrückten Zustand als Stereoendstufe, oder die gebrückte Stereoendstufe in Mono:
Bass:
https://www.thomann.de/de/apart_champ2.htm
Mittel-Hochton
https://www.thomann.de/de/apart_champ4.htm

Zumindest in dieser Kette bin ich nahezu komplett in PA. Hier gibt es von Klangeindruck überhaupt keine Probleme mit der Behringer, auch wenn man sie Analog reinhängt.


Auch im zweiten Falle, Bild habe ich schonmal vor kurzem reingehängt,
NAD in Behringer, Behringer in NAD Endstufe habe ich noch nie Probleme gehabt mit den Klangbeschreibungen/Klangverfärbungen die man immer wieder lesen kann.
Dass sie beim Anschließen "zickig" sein soll habe ich in den letzten Jahren nicht einmal erlebt. Beim Treffen 2008 oder war es 2009 in Karlsruhe lief eine modifizierte Behringer von mario(svn), er sagte mir damals auf was man beim Anschließen achten sollte und so geht es dann ohne Probleme. Mario hat mir auch mehrerer Modifikationsmöglichkeiten genannt was möglich wäre, denn was mich wirklich stört ist das Blinkkonzert auf der Vorderseite. Ich versuche demnächst einen Umbau der Behringer mit neuer Frontblende und abnehmbarem Blinkkonzert. Ich werde hier berichten! ich traue mich noch nicht so richtig.

Ich habe prinzipiell was gegen dieses Image, "verstaubt", es mag bei der Steuerung/Software so sein, aber sie tut genau das was sie soll, die Behringer hat nur ein Problem, dass sie günstig ist und das Behringer draufsteht!

Gruß Timo
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Alt 04.02.2017, 00:40   #24
Samm
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Zitat:
Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
Je nach gesetztem Filter ist es unausweichlich, dass bei Eingangsignal 0 dBFS übersteuert wird. Das geht dann gar nicht. Das hat mit Behringer gar nichts zu tun, sondern mit Filterung. Dass bei -3dB die Dynamik merklich leidet, halte ich für Einbildung.
Ich regle digital mit 24 Bit vor der Weiche und in einem weiten Regelbereich ändert sich gar nichts, weil die CD nur 16 Bit hat
Ich weiß nicht ob es nur an der Reduzierung des Ausgangssignal um -3dB lag aber es war so deutlich hörbar, das ich damit bestimmt einen Blindtest bestanden hätte. Um mehrere Soundgeräte am PC gleichzeitig nutzen zu können, habe ich VB Audio mit Voicemeeter eingesetzt und dort das Ausgangssignal reduziert. Gleichzeitig musste ich auch noch das Ausgangssignal an der DCX um ca. -5 dB reduzieren, da diese ebenfalls anfingen zu clippen.
Womit regelst du den digital die Lautstärke vor der DCX? Ich denke auch das wenn man mit einem reinen CD oder DVD Player per SPDIF reingeht, die DCX ebenfalls nicht clippen würde. Allerdings ließe sich auf diese Weise das Ganze nicht in ein AVR System einschleifen bzw. nur mit den besagten Softwareprogrammen am PC, dadurch ergäben sich aber wieder neue Probleme wie z.B. die gemeinschaftliche Lautstärkeregelung. Wenn man die DCX nur für den reinen Stereobetrieb einsetzen möchte ist es durchaus alles gut machbar, nur analog gibt es einige Hürden.

Zitat:
Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
Eine günstige Lösung für analoge Pegel-Anpassprobleme ist ein altes Elektor-Projekt. Der "Shifter" kann mit einer Kombination von Widerstandsdekade und Trimmern ein Stereosignal rauf- und runterpegeln und ist recht einfach herzustellen. Ich habe mir gerade vier Stück aufgebaut; funktioniert mit Steckernetzteil und ist daher im Gefährdungspotential auch für Halbwissende verantwortbar [IMG]file:///C:\Users\HTPC\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\c lip_image001.gif[/IMG][IMG]file:///C:\Users\HTPC\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\c lip_image002.gif[/IMG]. Wer sich sowas zutraut und Interesse hat, ich kann mit Layout und Details per PN dienen.
Die Frage ist ob es auch klanglich eine gute Lösung ist, denn ein allgemein schon zu schwaches Ausgangssignal eines AVR läßt sich doch nicht so ohne weiteres ohne klangliche Einbußungen verstärken?! Wenn es auf diese Weise doch geht, hätte ich definitiv Interesse. Was wurde den so eine Lösung kosten bzw. wie hoch ist der Arbeitsaufwand? Auf dem freien Markt habe ich jedenfalls nichts Preisgünstiges gefunden, was nicht auch die Klangqualität erheblich in Mitleidenschaft gezogen hätte und dafür braucht man denke ich keinen Lautsprecher aktivieren.

Zitat:
Zitat von Timo Beitrag anzeigen
Zumindest in dieser Kette bin ich nahezu komplett in PA. Hier gibt es von Klangeindruck überhaupt keine Probleme mit der Behringer, auch wenn man sie Analog reinhängt.

…Auch im zweiten Falle, Bild habe ich schonmal vor kurzem reingehängt,
NAD in Behringer, Behringer in NAD Endstufe habe ich noch nie Probleme gehabt mit den Klangbeschreibungen/Klangverfärbungen die man immer wieder lesen kann.
Dass sie beim Anschließen "zickig" sein soll habe ich in den letzten Jahren nicht einmal erlebt. Beim Treffen 2008 oder war es 2009 in Karlsruhe lief eine modifizierte Behringer von mario(svn), er sagte mir damals auf was man beim Anschließen achten sollte und so geht es dann ohne Probleme. Mario hat mir auch mehrerer Modifikationsmöglichkeiten genannt was möglich wäre….

Ich habe prinzipiell was gegen dieses Image, "verstaubt", es mag bei der Steuerung/Software so sein, aber sie tut genau das was sie soll, die Behringer hat nur ein Problem, dass sie günstig ist und das Behringer draufsteht!
Konsequent auf dem PA Level zu bleiben ist denke ich mal für den Einsatz der DCX definitiv die beste und einfachste Lösung und im digitalen Stereobetrieb ist es alles sowieso noch gut lösbar und klanglich auch meiner Meinung nach hervorragend und kann sich vermutlich auch problemlos mit wesentlich teureren Anlagen messen.
Ernsthafte Probleme treten erst bei einer analogen Zuspielung eines zu schwachen Eingangssignals auf, wie es z.B. bei den meisten AVRs an den Pre Outs der Fall ist. Dafür gibt es meines Wissens nach nur klangverschlechternde oder kostenintensive Lösungen, die aber das Preis Leistungsverhältnis der DCX wieder kaputt machen, dann kann man gleich zu einem fertigen Produkt greifen. Es sei den Mechanic hat endlich die ultimative Lösung mit seinem Shifter parat
Samm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2017, 02:25   #25
aurelian
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Womit du reingehst, spielt an sich keine Rolle, auch ein CDP liefert 0dBFS, wegen dem Lautheitswahn auf vielen CDs zusätzlich auch noch Intersample-Overs, was die Weichenrechnerei sicher auch stören kann.
Mein Lautstärkeregler bläst alles vorher auf 24 Bit auf und regelt danach, dadurch sind mal die ersten -20dB verlustlos (theoretisch mehr, aber das hängt ja von den DA-Wandlern der Weiche ab, die bei mir 118dB haben (118-96 (CD) = 22 dB verlustlos).
Hier der Regler, habe lange gesucht und gibt auch nichts Alternatives, was was taugt:

http://www.tcelectronic.com/de/bmc-2/ (bekommt man um wohlfeile 200 bis 250 Euro) und funktioniert tadellos. Hat ein echtes Poti als Regler, das aber natürlich nur die Rechenschritte der digitalen Lautstärkeregelung steuert, ist weit angenehmer als diese dämlichen JogDials, die immer undefiniert in der Drehstellung sind.....

Meine Weiche ist nicht die Behringer, sondern die DSM-26LAN (ALLDSP/MONACOR)
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Alt 04.02.2017, 08:13   #26
Timo
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Zitat:
Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
...Über dbx-Weichen habe ich soviel Negatives gelesen, dass man besser die Finger davon lassen sollte, allein schon 30sek booten ist ein Unding
ich weiß nicht wo du diese info her hast, mein NAD braucht mit der einschaltverzögerung länger als die dbx pa2
ich tippe mal auf 8-10 sec.,
vorteil der dbx gegenüber der behringer konnte ich gestern abend sehr schön austesten, und zwar ist bei der behringer in sehr leisen passagen ein minimales grundrauschen zu hören, und zwar bei maxpegel, vollausschlag am verstärker, die dbx ist vollkommen ruhig und zwar durch den masselift, der dort wirklich nochmals brumschleifen und grundrauschen verhindert, ... ich hatte bei der behringer ab und zu mal beim abspielen am EeePC eine brumscheife, die ist jetzt bei der dbx weg.
die behringer war rauschfrei in meinem setup bis drei viertel vollauschlag am verstärker, was etwas über 110dB am TI(W) Monitor war, die dbx schafft bis maxpegel rauschfreiheit, ... ein wirklich tolles gerät.
toll ist auch: man kann die empfindlichkeiten der ein- und ausgänge schrittweise angleichen, auch dies ist eine wirklich nützliche funktion, ...

ich weiß nur nicht ob man als anfänger mit diesem teil anfangen soll, denn die funktionen erschlagen. habe gestern noch das manual durchgelesen, 50 prozent brauch der endkunde im heimbereich wirklich nicht, aber eine funktion sollte ich noch beschreiben, man kann einen limiter setzen für jedes chassis einzeln, wenn man genau weiß wann ein chassis über den jordan geht kann man den limiter setzen. eine für mich ab und zu wichtige funktion, ...
gruß timo
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Alt 04.02.2017, 09:56   #27
ropf
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... eigentlich sollte es ja hier umdie minidsps gehen - aber da wir sowieso schon querbeet sind - hat von jemand hier schonmal das Najda-Board richtig im Einsatz gehabt?

Das Teil hat schon immer einen willhaben-Reflex bei mir ausgelöst, und seit es das als Komplettgerät gibt eher noch mehr
siehe www.wafaudio.com
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Alt 04.02.2017, 11:28   #28
mechanic
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Zitat:
Zitat von Samm Beitrag anzeigen
Die Frage ist ob es auch klanglich eine gute Lösung ist, denn ein allgemein schon zu schwaches Ausgangssignal eines AVR läßt sich doch nicht so ohne weiteres ohne klangliche Einbußungen verstärken?! Wenn es auf diese Weise doch geht, hätte ich definitiv Interesse. Was wurde den so eine Lösung kosten bzw. wie hoch ist der Arbeitsaufwand? Auf dem freien Markt habe ich jedenfalls nichts Preisgünstiges gefunden, was nicht auch die Klangqualität erheblich in Mitleidenschaft gezogen hätte und dafür braucht man denke ich keinen Lautsprecher aktivieren.
Das ist die Aufgabe eines Verstärkers, ein schwaches Signal zu verstärken. Wenn man einen gescheiten Verstärker dafür nimmt, gibt es auch keine klanglichen Einbußen. Der shifter verwendet einen brauchbaren OP-Amp (wie er auch z.B. in einer analogen Frequenzweiche Verwendung findet) und eine Handvoll einfache passive, Bauteile. Die Pegelanpassung erfolgt über zwei Trimmer, wobei die Balance am besten per Messung feineingestellt wird.

Für alle "Zahlengläubigen", Elektor gibt an:

- Bandbreite 80 kHz

- THD bei 0 dB Verstärkung an 50 kOhm Lastimpedanz unter 0,0004%

- THD bei 20 dB Verstärkung / Eingangsspannung 200 mV an 50 kOhm unter 0,0012%

- Kanaltrennung bei 1kHz > 100 dB / 20 kHz > 80 dB

Das Material sollte man bei Reichelt unter € 20 bekommen, man muss halt Platine belichten, ätzen, bohren, löten usw.

Ansonsten halt gleich richtig machen, wie offensichtlich beim dbx, Zitat Timo:
"toll ist auch: man kann die empfindlichkeiten der ein- und ausgänge schrittweise angleichen, auch dies ist eine wirklich nützliche funktion ..."
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