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Alt 11.12.2018, 11:51   #1
„Q“
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Projekt X 3-Wege mit 2xTIW200XS 2x TI100 und HT 1x AM25 Vollaktiv

Hi,

möchte hier nun so langsam mit meinem neusten Vorhaben starten, einem Vollaktivem 3-Wege Lautsprecher Codename Projekt X.

Zur Bestückung:

  • Tiefton 2x TIW200XS
  • Mittelton 2x TI100
  • Hochton 1x AM25 AMT
Das ganze komplett Vollaktiv mit Hypex FA 253

Die Box wird aufgeteilt in zwei Teile, das heißt die beiden TIW´s bekommen ein separates Gehäuse sowie MT/HT auch. Das erleichtert zum einen Handling/Transport und zum anderen kann ich so die MT/HT Einheit falls erforderlich auf den Hörplatz besser ausrichten.

Das Hypex Modul möchte ich in die MT/HT Einheit einbauen. Von dort aus wird das TT-Kabel herausgeleitet und vermutlich mit Speakon Steckern zur TT-Einheit verbunden werden.

Das war´s fürs erste weiteres folgt dann später

Edit:

alte 1.99er Boxsimdatei wurde entfernt und hier die neue für Version 2.0:
Angehängte Dateien
Dateityp: bpj Project-X_Q_1_2.BPJ (113,1 KB, 86x aufgerufen)

Geändert von „Q“ (20.12.2018 um 19:10 Uhr)
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Alt 11.12.2018, 12:28   #2
JAL
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Hallo,

wird Projekt X als Pyramide ausgeführt?

Was hast Du denn als HT vorgesehen?
Bist Du Dir da noch nicht sicher?
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Alt 11.12.2018, 18:19   #3
„Q“
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Wird eher in Richtung Rechteckig, bzw. es werden gebogene Seitenwände.
Als Hochtöner gibt es keine Ke oder sowas, sondern es ist ein AMT vorgesehen.


Anbei mal ein erster Entwurf wie es wahrscheinlich werden soll:

Geändert von „Q“ (20.12.2018 um 19:08 Uhr) Grund: Boxsimdatei 1.99 entfernt
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Alt 13.12.2018, 08:24   #4
JAL
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"Edel geht die Welt zugrunde...."

AMT, ok.
Jetzt im Ernst: respektable Box, die Du da vorhast. Hoch, schwarz (vermute ich einfach mal ), stark
An den Qualitäten der Treiber wird es wohl nicht scheitern.
Das verspricht HighEnd-igen Sound.
Bin gespannt.

Noch eine Laienfrage: sind AMTs kritisch in punkto Einbaulage/Abstrahlung
(sprich hoch- oder seitenkantig)?

Gruß
Jürgen
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Alt 13.12.2018, 10:47   #5
UweG
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Grundsätzlich o.k.. 3-wegig, vollaktiv, da kann man einiges mit machen.
Die Trennung TT-MT finde ich unglücklich. Ich kann in den Abstrahldiagrammen keinen Vorteil der hohen Filter-Ordnung erkennen. 8ter Ordnung könnte bei der Trennfrequenz hörbare Laufzeitverzerrungen verursachen. Bei der oberen Trennung ist das wohl unkritisch.
__________________
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
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Alt 13.12.2018, 11:46   #6
walwal
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sind AMTs kritisch in punkto Einbaulage/Abstrahlung
(sprich hoch- oder seitenkantig)?


Ja, abhängig von den Maßen, wobei das vorteilhaft sein kann.
.............
Filter: LR 4 ist optimal.

"....Die absolut besten Filter für phasenlineare Mehrwege-Lautsprechersysteme sind aktive
Linkwitz-Riley-Tief- und Hochpässe 4. Ordnung (abgekürzt: LR4) mit 24dB/Oktave
Flankensteilheit. Frequenzweichen höherer Ordnung erhöhen nur noch den
schaltungstechnischen Aufwand und können bestenfalls im PA-Bereich, wo es auf höchsten
Wirkungsgrad ankommt, zu graduellen Verbesserungen führen...."


https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...klUvHUC-GILZuJ
walwal ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2018, 12:24   #7
„Q“
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Hi,

bin gerade auf dem Sprung daher erstmal nur ganz schnell danke euch

hab eben Uwe´s Post gelesen und es gleich abgeändert. Keine Ahnung wieso ich 48dB Filter eingestellt hatte. Für den AMT würde sogar schon 6dB ausreichen, das muß ich dann aber später noch ausprobieren. Der AMT ist eh erst mit vorsicht zu genießen, das muß wenn die Test Schallwand fertig ist noch alles gemessen werden.

Danke Dir Walwal für den Artikel, das lese ich mir später in Ruhe durch wenn ich wieder da bin.

Farbe der Box wird schwarze Hochglanzfront, die Seiten etwas anders. Da bin ich noch dran.

Geändert von „Q“ (20.12.2018 um 19:08 Uhr)
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Alt 13.12.2018, 12:51   #8
walwal
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Schwarze Hochglanzfront:



Acrylglas schwarz...besser als jeder Lack. Lässt sich fräsen, schleifen und polieren. Wie wäre ein WG für den AMT?

Geändert von walwal (13.12.2018 um 13:14 Uhr)
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Alt 13.12.2018, 13:35   #9
UweG
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Beiträge: 5.309
Zitat:
"....Die absolut besten Filter für phasenlineare Mehrwege-Lautsprechersysteme sind aktive Linkwitz-Riley-Tief- und Hochpässe 4. Ordnung (abgekürzt: LR4) mit 24dB/Oktave Flankensteilheit. Frequenzweichen höherer Ordnung erhöhen nur noch den schaltungstechnischen Aufwand und können bestenfalls im PA-Bereich, wo es auf höchsten Wirkungsgrad ankommt, zu graduellen Verbesserungen führen...."
Da muss ich doch mal widersprechen. Das ist viel zu pauschal.
  • Der schaltungstechnische Aufwand zur Realisierung von Filtern mit mehr als 4. Ordnung ist bei einem System mit Signalprozessor ca. 1 Minute zusätzliche Arbeit und sonst nichts.
  • Die Aussage, welche Filterordnung "optimal" ist, ist ganz sicher abhängig von der Trennfrequenz und vom jeweiligen System.
  • Für hohe Ordnung spricht: Geringere Belastung des nach unten getrennten Anteils und kleiner Übergangsbereich, falls das Abstrahlverhalten im Übergangsbereich nicht optimal hin zu bekommen ist.
  • Für niedrige Filterordnung spricht: Vergleichmäßigung des horizontalen Abstrahlverhaltens, falls die zu trennenden Chassis das nicht von vorn herein so bieten (bekannte historische 2-Wege-Konstruktionen haben das intensiv genutzt (Dynaudio, Harbeth, KEF, ... ) und bei niedrigen Trennfrequenzen ein geringeres Risiko von hörbaren Gruppenlaufzeiten. Bei hohen Trennfrequenzen gibt es das Risiko nicht.
Ansonsten beim Lesen des Artikel bitte nicht vergessen, dass das eine Werbeschrift voll von blumigen Aussagen ohne Beleg ist.
Beispiele:
Zitat:
Eine "phasenlineare" oder "zeitrichtige"
akustische Addition der einzelnen Frequenzbereiche ist mit passiven Frequenzweichen aber nicht möglich. Anderslautende Behauptungen sind nur dreiste Werbesprüche – die sich solange verbreiten, wie sie geglaubt werden.
Das stimmt soweit. Mit allen anderen Lösungen ist es aber genauso unmöglich, bis auf eine digitale FIR-Filterung. Da geht es an einem ganz bestimmten eng lokalisierten Abhörpunkt.
Zitat:
Frequenzweichen 3. Ordnung sind aufgrund ihrer "ungeraden" Phasenverschiebung von 270° ungeeignet;
Viel zu pauschal. Joe D'Appolito hat genau das an der Trennfrequenz vorgeschlagen und hatte für mich absolut nachvollziehbare Gründe (Abstrahlverhalten vertikal).
Zitat:
... und Frequenzweichen 2. Ordnung haben nicht genügend Sperrwirkung, sodass ein Hochtöner schon verzerrt oder im schlimmsten Fall zerstört wird, bevor er auch nur einen Bruchteil seiner eigentlichen Leistungsfähigkeit erreicht hat.
Woher will der Kerl wissen, wann mein Hochtöner verzerrt oder zerstört wird?
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Alt 13.12.2018, 13:48   #10
mechanic
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Zitat:
Zitat von UweG Beitrag anzeigen
[*]Der schaltungstechnische Aufwand zur Realisierung von Filtern mit mehr als 4. Ordnung ist bei einem System mit Signalprozessor ca. 1 Minute zusätzliche Arbeit und sonst nichts.
Uwe, der meint IC´s, Widerstände, Kondensatoren u.ä. antiquiertes Zeugs
__________________
Gruß Klaus
__________________________________________________
Ein Standpunkt ist ein geistiger Horizont mit dem Radius null
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Alt 13.12.2018, 14:03   #11
UweG
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Schon klar. Aber der Artikel ist aus 2014 und da ist das schon lange nicht mehr so allgemeingültig gewesen.
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Alt 13.12.2018, 15:09   #12
walwal
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Ja, ok, man sollte nicht alles glauben. Aber dass LR4 bei meiner teilaktiven C. besser klingt als LR2 kann ich bestätigen. Aktive Trennung bei 300 Hz.

Un er bezieht sich ja auf aktiv und dessen Vorteile.
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Alt 16.12.2018, 18:46   #13
„Q“
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So nach einem mehr oder weniger kleinen Desaster geht’s weiter.

Also diese Acrylfront sieht wirklich richtig gut aus. Kann das bei meinem Vorhaben leider nicht umsetzen. Dazu komm ich noch später (wenn’s klappt) warum das so ist.
Waveguide‘s, bin ich nicht abgeneigt. Ich wüsste nur nicht wie ich das mit meinen Mitteln umsetzen könnte? 3-D Drucker hätte ich da leider nicht. Wenn es da ne Lösung gibt, von mir aus auch fertig, Vorschläge, immer gerne. Wichtig nur das es nicht zu hoch wird wegen der Höhe des Hochtöners vom Boden gemessen. Bin in meiner derzeitigen Planung da bei etwa 980mm. Wobei 2cm höher zur Not noch drin wären.
Eine kleine Schallführung hat der AMT bereits ab Werk:
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Alt 16.12.2018, 20:16   #14
walwal
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Was haben die Tüftler nur gemacht, bevor der 3D Druck kam? Für den Test reicht ein GipsWG oder Wachs oder Holzprofil auf Gehrung zugeschnitten.
walwal ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2018, 20:38   #15
goofy_ac
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Ort: Aachen
Beiträge: 293
Zitat:
Zitat von mechanic Beitrag anzeigen
...u.ä. antiquiertes Zeugs
Zitat:
Zitat von walwal Beitrag anzeigen
Was haben die Tüftler nur gemacht, bevor der 3D Druck kam? Für den Test reicht ein GipsWG oder Wachs oder Holzprofil auf Gehrung zugeschnitten.
DAS lieber Jürgen kommt, wenn die „Kids“ von heute nur noch hyper supra ultra lernen und verbauen

Manchmal haben antiquierte Lehrweisen und die damit erworbenen Fähigkeiten durchaus noch ihre Daseins-Berechtigung Ich stehe dazu, ich mag auch(!) alt, konservativ, gut und nicht perfekt (nenn ich charakterhaft) - nur bitte kein schlecht gemimtes Retro - lieber echtes schön schäbig als fake-shabby In diesem Sinne von Herzen ein Danke an all meine Lehrer von damals und heute...
__________________
Viele Grüße - Axel
goofy_ac ist offline   Mit Zitat antworten
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