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Alt 05.01.2017, 16:45   #1
aurelian
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Fertigungstoleranzen von Bändchen, AMTs, Magnetostaten

Mich würde mal interessieren, wie groß eigentlich die Fertigungstoleranzen bei Bändchen, AMTs usw. sind, was den Gleichstromwiderstand betrifft (es gibt eh nur diesen, praktisch keinen Impedanzverlauf).
Ist es nicht weit schwieriger, hier fertigungstechnisch auf denselben Widerstand zu kommen (aufgedampfte Leiterstrukturen) als zB bei einer mit Draht gewickelten Spule eines herkömmlichen Chassis?
Konkret könnte ja man zur Messung das einzige von Visaton erhältliche Bändchen betrachten....
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Alt 11.01.2017, 10:29   #2
Henrik
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Hallo!

Ich bin gerade in der Planung für den Bau von AMTs. (Ob alles funktionieren wie erhofft funktionieren wird, steht noch in den Sternen.)
Was den Gleichstromwiderstand angeht, werde ich hier wohl innerhalb der nächsten Wochen berichten können.

Gruß, Henrik
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Alt 11.01.2017, 15:05   #3
aurelian
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bei mir ist der Unterschied 7%.
Schaut nach viel aus, in dB aber dennoch wenig (0,3)
Bei einer passiven Weiche könnte es natürlich mehr Einfluss haben
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Alt 10.03.2017, 18:20   #4
Henrik
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Hallo!

Ich hatte hier noch eine Antwort versprochen:

Meine Folien für AMTs haben nicht mehr als 2% Abweichung, was den Gleichstromwiderstand angeht.
Habe nur 4 Folien gemessen, aber diese stammen immerhin aus 3 unterschiedlichen "Chargen". Hier hätten mich größere Abweichungen nicht gewundert..
Eine weitere Folie, die offensichtlich misslungen ist, hatte auch nur 5% Abweichung.

Zitat:
Ist es nicht weit schwieriger, hier fertigungstechnisch auf denselben Widerstand zu kommen (aufgedampfte Leiterstrukturen) als zB bei einer mit Draht gewickelten Spule eines herkömmlichen Chassis?
Ich vermute, dass bei der industriellen Fertigung die Leiterstruktur geätzt wird.

Gruß!
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Alt 10.03.2017, 20:26   #5
aurelian
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Ich habe meine auch nochmals nachgemessen (erfordert Aufschrauben des Boxengehäuses weil ein 100uF-Konensator im Weg liegt). Es ist weniger schlimm als ursprünglich gemessen (ich habe damals an der Lüsterklemme gemessen, an der nicht angezogenen (nicht verwendeten) Schraube), jetzt wirklich am AMT selber, und wegen mgl. Oxidschicht auch herumgekratzt, Meßkabelfehler eliminiert:

4,70 Ohm und 4,95 Ohm, das wäre eine Differenz von 5% und liegt eigentlich im Bereich von HiFi-Selbstbau-Messung (4,62 Ohm) und Beyma-Angaben und -Grafiken (4,9 Ohm bzw. 4,8 Ohm). In dB sind das dann nur 0,225 dB.
Scheint also wohl alles im Rahmen zu liegen.....
Danke für die Antwort
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