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Alt 26.05.2003, 23:36   #1
MrWoofa
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VOX MATRIX - mit extremer Gehäuseversteifung

Hallo,

Auto ist fertig (erstmal) jetzt gehts wieder ans Wohnzimmer...

Die Klamotten für den Umbau von einem Pärchen Couplets auf VOX liegen schon länger hier rum, war mir aber immer noch unschlüssig mit dem Gehäuse.

Ultimativ sollte es werden.

Hoffe es ist mir soweit gelungen.



Dieses Projekt ist auch für mich was 'anderes', keine Bange, ich habe jetzt nicht vor, in Voodoo-mäßige audiophile Sphären des übernatürlichen Klangs abzudriften, aber mich interessiert halt, was sich einfach durch das Gehäuse machen läßt. Auf jeden Fall schonmal ein gutes Gefühl, würde ich sagen...

Zugleich werde ich hiermit diverses, des öfteren schon teilweise wild diskutiertes ausprobieren:

1. Verkleinerung des Volumens für den Baß auf 60l, BR-Kanal nur 110cm² Fläche, lt. Simulation ohne Auswirkung auf Pegel/Tiefgang.

2. Vergrößerung des MT-Volumens auf 8l (kleiner machen kann man notfalls immer noch)

3. Endlich eine vernünftige, gut zugängliche Weichenkammer auf der Rückseite.

4. Und natürlich die namensgebende Matrixversteifung. Die horizontalen Bretter sind so ausgelgt, daß keine Sichtverbindung zwischen Boden und Deckel besteht, so hoffe ich, die stehenden Wellen im Gehäuse mit möglichst wenig Dämpfungsmaterial zu unterbinden. Die Verteifungen lassen ca. 50-60% der Fläche frei, die Kanten werden abgerundet, das sollte reichen.


Bin natürlich schon angefangen, die horitzontalen Versteifungen sind jetzt soweit fertig.



Mehr dazu, auch eine (bald) komplette Fotostory vom aufbau, gibts wie imemr auf meiner Homepage.

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Alt 26.05.2003, 23:49   #2
Mr. Pit
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Hallo Woofie,

wenn ich mir die Versteifungen in den Visatonvorschlägen so anschaue, ist dein Vorhaben bewundernswert. Ich frage mich schon seit langem wieviel Versteifung ist wirklich (hör)nötig.

Grüße

Mr. Pit

PS: Wäre es nicht einfacher einen Baumstamm in eine Metallkiste mit Holzwürmern zu werfen ? Der dürfte nach ein paar Tagen genauso ausssehen.
PPS: Nur zu schade, daß der Aufwand nachher hinter Holz verschwunden ist, überlege doch mal eine (Plexi)Glasscheibe einzusetzen (mit blauer Innenbeleuchtung) !!!
__________________
Grüße
Mr. Pit

Frage: "Wird die Zivilisation wohl eher aus Mangel an Wissen oder an Ignoranz zugrunde gehen?"
Antwort: "Keine Ahnung, ... ist mir ooch egal."

Front Vourtune
Sub Vourturms
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Alt 26.05.2003, 23:52   #3
Saylor
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Hi Mr.Woofa,

hat mir schon auf deiner Page gefallen,

Hast du auch vor, das Gehäuse, so wie in HH empfohlen, zu bedämpfen??? (4mm Bitumen + Filz)

Gut Nacht, ALEX

(edit: Kommafehler
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Alt 27.05.2003, 00:33   #4
CheGuevara
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Hi!
und wenn du schon so nen aufwand betreibst, dann bitte auch getrennt gehäuse für jeden Al!

gruß
Che
__________________
Alle Datenpakete sind gleich,
aber manche sind gleicher.
CheGuevara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2003, 02:43   #5
ChPuls
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Hi,
MrWoofa vergiß bitte nicht, wenn du die Dämmwolle weglässt, da ja keine stehenden Wellen mehr vorhanden sind , dass man
keine virtuelle Volumenvergrößerung hat.
Mit Dämmwolle hätte man eine virtuelle Volumenvergrößerung von 20 %. Also muss man die "normale" Vox nicht mit 70 Liter sondern mit 84 Liter simulieren.
Steht auch im Forum von Visaton unter Bedämpfung von Gehäusen Teil II

Ich bin auch ganz neugierig wie weit sich die besseren Versteifungen auswirken.

Sieht schön gemacht aus. Welches CAD/3D-Programm benutzt du nochmal?

MFG ChPuls
__________________
Christian Puls
ChPuls ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2003, 06:24   #6
gork
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Beiträge: 1.088
moin,

auf dämmwolle zu verzichten, scheint mir alles andere als sinnvoll. zum einen sehe ich nicht, inwiefern allein die aufwendige verstrebung schallreflexion im gehäuseinnern vermeiden sollte (daß stehende wellen großer wellenlänge verhindert werden mögen, steht auf einem anderen blatt), zum anderen will höherfrequenter schall auf seinem weg von der rückseite der membranen durch den BR-kanal hinaus in den hörraum eingebremst werden.

gruß
gork
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Alt 27.05.2003, 07:34   #7
Tomtom
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Hallo,

wie schon in unsrere diesbezüglichen e-mail Korrespondenz angedeutet enthalten die 'originalen' Matrix-Gehäuse (Achtung, geschützte Handelsmarke...) durchaus ebenfalls Dämmmaterial. (offenporigen Feinschaum) Sehr gut vorstellbar, dass dies nicht nur aus Gründen der virtuellen Volumenvergrößerung so gemacht wird sondern auch, um vagabundierenden Gehäuseschall zu bedämpfen.

Der virtuelle Volumenzuwachs liegt allerdings im Falle der Original-VOX mit Befüllung nach Bauanleitung nur bei 16,5%. (Dieser Wert ergab sich aus Impedanzmessungen an einer leeren und einer befüllten VOX, die FH vor einigen Wochen im Rahmen einer umfangreichen Meßorgie angestellt hat.)


mfg

Tomtom
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Alt 27.05.2003, 08:02   #8
woody
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Ort: Berlin
Beiträge: 644
Hier was Konkretes:



Gutes Gelingen!

Die vielen Scheiben kann man später gut als Abstandshalter beim Lackieren brauchen.
__________________
Gruss Norbert
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Alt 27.05.2003, 09:19   #9
ST1100
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@ wOOfie,

nett gerändert, IMHO aber zu viel des Guten, nicht nur daß es Strömungsgeräusche geben könnte, wird das Einbringen von Dämmaterial defacto unmöglich. Zudem würde die VOX irre hoch/tief da ja das verlorene Innenvolumen kompensiert werden muß.
Die vertikalen Verteifungen raus, die horizontalen aber mit größeren Öffnungen (dafür alle mit unterschiedlichen Durchmessern sowie abgerundeten Kanten. Rechteckige Öffnungen sind meiner Ansicht zu "gleichmäßig", vermeide "Symmetrien").
Schallwand mit 38mm MFD (das alleine gibt ja schon leichtes Problem mit der Fase), Seitenwände und Spanten mit mindestens 19mm (oder gibts 22~25mm MDF?)
MHO, YMMV
regards
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Alt 27.05.2003, 10:09   #10
Fanatic][cs.at
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Hallo!

Eine derartige "Versteifungsattacke" gibt einem mehr als nur ein gutes Gefühl, da ersetzt der LS-Selbstbau ja schon diverse Nachtaktivitätn (über die glatt geschmirgelten verrundungen dann streichen... )

@Woody:

Deine Versteifungsmethode hab ich bei meinen Boxen (Fotos kommen, sobalt Weiche fertig & Digicam da ist) ebenfalls realisiert.

Hast du auch das Problem gehabt, dass sich beim Festzwingen die Teile mit nur einem ovalem Loch regelrecht durchgebogen haben?


Ich könnte niemals eine Box ohne solche Versteifungen bauen, wie etwa die Atlas Compact mit dem einem mikrigem Kreuz da, das würd mir einfach keine Ruhe lassen...

Grüße
Hari

Grüße
Hari
__________________
HAF? -> My Ass!
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Alt 27.05.2003, 10:50   #11
BigAl
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Zumal du dann auch noch ans andere Ufer übetreten musst, weil du keinen weiblichen Partner mehr finden wirst, der dann noch in der Lage ist drunter Staub zu wischen...
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Alt 27.05.2003, 11:33   #12
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Hallo,

die Matrixversteifungen finde ich klasse, das wird sich klanglich bestimmt positiv auswirken.

Aber: Stehwellen lassen sich durch Umwege nicht beeindrucken - gefaltete TLs oder Falthörner würden sonst nicht funktionieren. Durch die "Umwege" erreichst du nur eine tiefere Grundresonanz (und natürlich tieferliegende Stehwellen höherer Ordnung).

Trotzdem: Um das Gehäuse beneide ich dich schon jetzt...
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Alt 27.05.2003, 12:53   #13
Tomtom
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Hallo,

nun, es gibt genug TLs, die sich beharrlich weigern zu funktionieren...
Außerdem denke ich nicht, dass eine TL eine stehende Welle beherbergt, zumal eine der Voraussetzungen für eine stehende Welle zwei (!) Punkte sind, auf denen sie 'stehen' kann.

Geht man an ein Gehäuse unter den gleichen Voraussetzungen heran wie an einen Raum, denn im Grunde unterscheiden sich beide nur in den Abmessungen, es gibt also keinen Grund dies nicht zu tun, dann wird schnell deutlich, dass zur Modenbildung oder zur Ausbildung stehender Wellen die maximalen freien Weglängen relevant sind.
Insofern ist die Matrixkonstruktion auf eine Verkürzung dieser freien Weglängen ausgelegt, was stehende Wellen nur noch in Dimensionen zuläßt, die deutlich kleiner sind als die Gehäuseinnenhöhe.
MrWoofas äußerst gelungene Konstruktion verkürzt diese freien Weglängen offenbar so geschickt, dass stehende Wellen nur noch oberhalb der TT-Trennfrequenz überhaupt möglich wären. Dort jedoch werden sie faktisch vom TT kaum noch angeregt werden können.

Was die Versteifung angeht, so trifft eigentlich das gleiche zu. Durch die Fachbildung kann die Gehäusewand als ganze nicht mehr mitschwingen, wobei die Frequenzen, bei denen die Gefachungen mitschwingen könnten vom TT gar nicht mehr angeregt werden dürften.

Eine elegante Konstruktion.


mfg

Tomtom
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Alt 27.05.2003, 13:12   #14
Battlepriest
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Man bedenke die Wellenlängen! Die sind nunmal so groß, dass eine Beugung m die Matrix erfolgt. IMHO ist eine Verschiebung in di eminimalen Abstände der gegenüberliegenden Matrixteile nur zusätzlich zu erwarten. Nicht jedoch ein Verhindern der großen Längsresonanz.
__________________
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Alt 27.05.2003, 14:07   #15
Tomtom
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Hallo,

das sehe ich allerdings nicht so.
Nehmen wir als Beispiel mal die Beugung am Spalt und sehen die Lochung der Matrix als Spalten an, dann zeigt die Berechnung, dass eine Beugung bei einer Wellenlänge von 2,3m (etwa 150 Hz) und der 'Spaltenbreite' wirklich vernachlässigbar gering ist.
Das wäre etwas anderes, wenn MrWoofa nur Schlitze einsägen würde... aber das hat er ja augenscheinlich keineswegs vor.


mfg

Tomtom


PS: Dazu findet man im Web diverse Applets auf Uniseiten. (Nur falls das mal wieder keiner glauben will.)
Tomtom ist offline   Mit Zitat antworten
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