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Spezifische Chinchkabel

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  • Carlson
    Registrierter Benutzer
    • 17.01.2001
    • 228

    Spezifische Chinchkabel

    Hi,

    gibt es Chinchkabel die besser oder schlechter geignet sind zu Verbindung von Vor und Endstufe.
    In der einschlägigen Zeitschriften ist das so. Ist das auch so oder nur "High End Stuss" ? Hörbare Unterschiede?

    Gruß
    Carlson
  • BN
    BN
    Registrierter Benutzer
    • 03.01.2003
    • 982

    #2
    Re: Spezifische Chinchkabel

    Hallo,

    Original geschrieben von Carlson
    gibt es Chinchkabel die besser oder schlechter geignet sind zu Verbindung von Vor und Endstufe.
    die gibt es tatsächlich: bei ganz billigen Cinchkabeln (1.95€ Klasse) habe ich es schon erlebt, daß die Abschirmung so schwach war, daß es Brummeinstreuungen von anderen Geräten gab. Mit einem Kabel mittlerer Qualität war das Problem verschwunden.

    Außerdem gibt es Unterschiede bei der Kabelkapazität: bei längeren Cinchverbindungen (>5m) ist ein Kabel mit geringer Kapelkapazität (ca. 100pF/m) empfehlenswert.

    Die meisten Cinch-Kabel erfüllen wenigstens näherungsweise diese Anforderungen. Vorsicht ist geboten bei den super-billigen Kabeln (s.o.) und ausgewiesenen High-End-Kabeln, da einige von ihnen so merkwürdige Eigenschaften und Kabelparamter haben, daß sie allenfalls als Klingeldraht verwendbar sind.

    Grüße

    Bernhard

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    • gargamel
      Registrierter Benutzer
      • 13.08.2003
      • 2104

      #3
      hallo

      meistens liegen den geräten kabel bei

      das sind bestimmt nicht die teuersten, mit denen habe ich noch nie probleme gehabt
      kein brummen usw

      bei mir sind die kabel max 1,5 m

      da war mal eiener bei mir und hatte so sau teure kabel mit silberlitze weiss der fuchs

      haben wir dann zwischen cd player und verstärker geklemmt

      er war fasziniert , ich hatte wohl watte in den ohren

      gruss guido
      hören sie schon oder bauen sie noch ?

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      • System Panic
        Registrierter Benutzer
        • 17.01.2003
        • 330

        #4
        Der Kabelklang.. Das ist auch eine Glaubensfrage.. Am Plattenspieler kann ich selbst mit meiner 08/15 Anlage einen Unterschied zwischen verschiedenen Kabeln hören, aber im Hochpegelbereich bin ich mir nicht sicher, ob das nicht Einbildung ist..
        Ein Bekannter hat eine sündhaft teuere Highend anlage jenseits der 50 kMark, da hört man die Unterschiede eher. Aber nicht die teuersten sind die besten.

        Kommentar

        • Electra
          Registrierter Benutzer
          • 07.10.2003
          • 88

          #5
          Die Vorgabe, dass ein Audiosignal durch ein abgeschirmtes Kabel muss, stammt noch aus der Röhrenzeit. Zu der Zeit waren die Signale so schwach, dass es ohne Abschirmung zu Brummeinstreuungen kam.

          In der heutigen Zeit mit den leistungsstarken Transistoren und ICs sind Abschirmungen nicht nötig und oft sogar schädlich. Koaxkabel haben wegen ihrer hohen Kapazität oft eine Filterwirkung. Daher kann man auch verschiedene Kabel überhaupt klanglich unterscheiden. Ansonsten sollte es egal sein, wie das Kabel ausgelegt ist, solange es die Ausgangsstufe und die Eingansstufe in ihren elektrischen Daten nicht verändert. Lange Koaxkabel sind nicht so trivial, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Die hohe Kapazität an der Ausgangsstufe können nicht alle Verstärker ohne spezielle Gegenmaßnahmen vertragen. Da ist besonders das Problem der Rückspeisung zu nenen.

          Ich gehe daher davon ab, für Kabelverbindungen aus hochpegeligen Quellen Koaxkabel zu benutzen. Wichtiger ist ein nicht zu geringer Kabel-Querschnitt, der damit das Kabel dem idealen Leiter möglichst nahe kommt. Derzeit gefallen mir Flachbandkabel ganz gut. Da kann man zwischen den Adern Masseverbindungen legen, die einerseits zwischen den Adern abschirmen und andererseits für eine fest definierte und kleine Kapazität sorgen. Hat die Eingangsstufe einen niedrigen Eingangswiderstand, haben Brummeinstreuungen keine Chance. Leider sind geeignete Flachbandkabel schwer zu bekommen. Die Flachbandkabel von Computern haben einen zu geringen Querschnitt.

          Wenn es Koaxkabel sein soll, nehme ich gerne das RG58 oder das RG174. Das sind Kabel, die für BNC-Verbindungen benutzt werden. Beide Kabel zeigen bis in den MHz-Bereich keine Probleme. Sie werden ja auch in der prof. Messtechnik eingesetzt. Ein Oszi arbeitet oft bis 100MHz und da verbiegt trotzdem nicht das Kabel den Frequenzgang. Das RG58 hat einen großen Querschnitt des Innenleiters und ist außen etwa 6mm dick, das RG174 ist mit 3mm dünner und flexibler und hat eine höhere Kapazität pro laufenden Meter. Die Preise sind nicht durch Mythen verfälscht.

          Ich habe bei einem Dual Plattenspieler einer Bekannten das übliche Billigkabel des Herstellers gegen ein Paar RG174-Kabel ausgetauscht. Der Klanggewinn war so enorm, dass sie nicht mehr nach einem besseren Plattenspieler suchte. Dieser Plattenspieler war mal das Spitzenmodell von Dual gewesen und galt in seiner Zeit als sehr gut. Mit dem Billigkabel hatte Dual aber den guten Klang des teuren Abnehmersystems wieder kaputt gemacht. Aber da alle Hersteller damals solche Kabel nahmen, fiel das im Vergleich nicht auf.

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          • Frank S
            Registrierter Benutzer
            • 26.04.2002
            • 4741

            #6
            RG58 habe ich auch schon eingesetzt. Das gibt es in Derivaten auch mit Alu-Schirmfolie die dann völlig dicht macht.

            Abschirmung ist auch heute noch wichtig. Zwar sind die Transistorgeräte am Eingang und Ausgang um 1-3 Zehnerpotenzen niederohmiger als die Röhrengeräte; dafür ist aber heute auch die Felsdtärke der Störungen viel höher.

            Früher war es mal ein Rasierapparat oder ein Staubsauger. Heute dagegen kommen PCs, mittlerweile ungeschirmte Monitore, mehrere Fernseher, Schaltnetzteile, Phasenanschnittsteuerun gen usw. dazu so daß hier VIEL größere EMV Probleme herrschen als noch vor 20 Jahren.

            Das Stromnetz ist heute verunreinigt wie nie zuvor! Das hat mit Sinus kaum noch was zu tun wenn man sich das im Detail anschaut.

            Und in den Geräten wird aus Kostengründen (ich bin doch nicht blöd) immer mehr Abschirmung eingespart. hatten 17 Zoll Monitore von 1994 noch masive Abschirmkäfige um den Zeilentrafo, das Netzteil und die Videostufe, so ist hier heute nichts mehr davon übriggeblieben.

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            • Carlson
              Registrierter Benutzer
              • 17.01.2001
              • 228

              #7
              Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist es egel was man für ein Kabel zwischen Vor und Endstufe klemmt. Hauptsache abgeschirmt und nicht zu kleiner Querschnitt. Kapazität ist egal.

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              • Frank S
                Registrierter Benutzer
                • 26.04.2002
                • 4741

                #8
                Die Kapazität ist je nach Preamp und Kabellänge schon wichtig.

                Kommentar

                • Carlson
                  Registrierter Benutzer
                  • 17.01.2001
                  • 228

                  #9
                  Habe Rotel RB981 und RC972. Weißt Du da zufällig Bescheid was da richtig ist ? 0,5 m Kabellänge reicht.

                  Gruß
                  Carlson

                  Kommentar

                  • Frank S
                    Registrierter Benutzer
                    • 26.04.2002
                    • 4741

                    #10
                    Bei 0.5m ist das völlig egal. Achte dennoch auf gute Abschirmung und einen großen Außenquerschnitt.

                    Kommentar

                    • Carlson
                      Registrierter Benutzer
                      • 17.01.2001
                      • 228

                      #11
                      Gibt es eine maximale Länge, bis zu der es egal ist ?

                      Kommentar

                      • Carlson
                        Registrierter Benutzer
                        • 17.01.2001
                        • 228

                        #12
                        Sorry, hat BN ja schon beantwortet.

                        Kommentar

                        • Frank S
                          Registrierter Benutzer
                          • 26.04.2002
                          • 4741

                          #13
                          Das Signal wird im HT Bereich mit zunehmender Länge kontinuierlich immer stärker gedämpft. Ab etwa 20 Metern wird es bei besseren Kabeln kritisch.

                          Meine -nicht gerade billige Anlage- habe ich mit billigsten Kabeln verdrahtet. Nur das Kabel von der Endstufe zum Preamp ist mit hochwertigen Neutrik Steckern und Studiokabel (1.90$ pro Meter) gebaut. Nachdem mit der XLR-Billigstecker vom Conrad beim Zusammenbau explodiert ist habe ich den Schrott entsorgt und die Neutrik Stecker gekauft. Das ist keine Frage des Klanges; es ist eine Frage der Verarbeitung und der Qualität.

                          Für Deinen fall würde ich als State-Of-The Art Lösung Cinchstecker von Neutrik (jawohl, auch die gibt es!) und Instrumentenkabel von Reichelt kaufen und die Kabel selbst löten.

                          Damit bist du gegenüber allen Störquellen auf der sicheren Seite!

                          Nebenbei sind diese -professionellen- stecker auch so konzipiert daß beim Ziehen der Leitung ZUERST das SIGNAL und DANN die MASSE getrennt wird. Billigkabel trennen erst die Masse und die Amps können schwingen und die Hochtöner verbraten.

                          Kommentar

                          • Electra
                            Registrierter Benutzer
                            • 07.10.2003
                            • 88

                            #14
                            Ich habe mit nicht abgeschirmten Kablen experimentiert und bisher keine Probleme mit Einstreuungen von Fremdsignalen gehabt. Mein Testkabel ist ein Falchbandkabel mit 8 Adern, die abwechselnd Masse und Signal verbinden. Es hat 7m Länge und verbindet den Computer mit dem Verstärker. D.h. es läuft in dem Zimmer immer der Computer, ein Bildschirm und weitere Geräte. Es kommt bei dieser Leitung nicht zu signifikanten Einstreuung von Störsignalen. Der Vorteil dieses Kabels ist, dass ich keine Probleme mit Fehlanpassungen durch die Kapazität habe und dass ich einen hohen Kabelquerschnitt realisieren kann. Mit Koaxkabeln spielt man immer ein bischen Lotto.

                            Da wir hier in einem Selbstbauforum sind, kann ich nur empfehlen, das optimale Kabel durch Experimente zu ermitteln. Ich habe dabei schon Überraschungen erlebt, die ich nie erwartet hatte.

                            Kommentar

                            • Uwe M
                              Registrierter Benutzer
                              • 07.05.2001
                              • 23

                              #15
                              Bei Cinchkabeln ist im Gegensatz zu Lautsprecherkabeln der Querschnitt unbedeutend, da hier kaum Strom fließt (Milliamperebereich).

                              Nicht Vergessen: Die Eingangsimpedanzen der angeschlossenen Geräte liegen in der Regel oberhalb von 10000 Ohm, da ist es nun wirklich egal, ob das Kabel 0,5 oder 0,05 Ohm addiert.

                              Auf gute Schirmung würde ich dagegen achten. Damit geht man auf Nummer sicher, wenn man nichts über die elektromagnetische "Belastung" der Umgebung weiß.

                              Bei einer Länge von 0,5m ist auch die Kabelkapazität egal, da ist eine Bedämpfung des hörbaren Bereiches ebenfalls nicht zu befürchten.

                              Grüße,

                              Uwe

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