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wie Grundierung anschleifen?

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  • capslock
    Registrierter Benutzer
    • 16.05.2003
    • 319

    wie Grundierung anschleifen?

    Noch 12 h mehr und der gute Vorstreichlack ließ sich prima schleifen, von Hand (Korkklotz) und mit 180er Trocken-Lackschleifpapier von 3M war ich schneller als sonst mit der Maschine.

    Mir ist aufgefallen, daß die Oberfläche jetzt fast glänzt und ich auch eigentlich keine Schleifriefen mehr sehe. Sonst habe ich immer nochmal vor dem Anstrick mit Hochglanz-Alkydlack mit 400er nass nachgeschliffen, damit auch ja keine Riefen durch den Lack schauen.

    Ich habe aber immer das Problem, daß der Hochglanzlack Blasen bildet, die zwar bei dünnem Anstrich nach 10 Min von selbst verschwinden, aber vielleicht für die geringe Restorangenhaut oder die kleinen Pünktchen verantwortlich sind. Irgendein Lackhersteller empfahl bei Bläschenbildung auch einen saugfähigeren/rauheren Untergrund. Würde guter 180er Trockenschliff reichen/helfen/nicht durchschauen?

    Grüße,

    Eric
  • capslock
    Registrierter Benutzer
    • 16.05.2003
    • 319

    #2
    Hab's auf der Rückseite probiert. Blasenbildung ist wesentlich besser, aber wenn der Lack durchgetrocknet ist, schauen doch ein paar Kratzer durch. Außerdem merkwürdig: ich habe es zum ersten Mal gehabt, daß der Lack (schwarzgrau) nicht vollständig deckt.

    Habe den Rest der Box dann mit 600er naß angeschliffen. Mußte zwar ewig sanft drüberrollen, damit die Blasen weggehen, aber die Oberflächenqualität ist echt top. Keine Kratzer, kaum Orangenhaut (fast wie Auto) und auch im ersten Anlauf deckend.

    Mal sehen, beim nächsten Mal versuche ich was dazwischen, entweder trocken mit 320er oder naß mit 400er...

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    • harry_m
      Registrierter Benutzer
      • 16.08.2002
      • 6421

      #3
      Also ich persönlich habe mich mit Acryl nicht anfreunden können: eben wegen Blasenbildung und zu schnellem Austrocknen. Wird ganz Schlimm, wenn man großere Flächen streichen muss.

      Meine Lösung: Lacke auf Kunstharzbasis. Trocknen länger, bilden kaum Blasen, sind insgesamt hochwertiger. Neue stinken auch nicht mehr so übel, wie noch vor ein Paar Jahren, als ich meine Atlanten baute.

      Auch verwende ich keine Hochglanzlacke: Seidenmatt geschliffen und poliert ergibt eine sehr noble (und praktische) Oberfläche, auf der z.B. Staub kaum zu sehen ist.
      Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
      Harry's kleine Leidenschaften

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      • capslock
        Registrierter Benutzer
        • 16.05.2003
        • 319

        #4
        Hallo Harry,

        ich verwende auch Alkydharzlack, d.h. in Testbenzin gelösten Kunstharzlack.

        Acryllack (d.h. Acryldispersion in Wasser) trocknet wirklich elend schnell und verläuft nicht gut. Nach meiner Erfahrung neigt er aber weniger zu Blasen als Alkyd.


        Wie (nach wievielen Tagen, mit welchem Korn) schleifst Du denn Seidenmattlack an und womit polierst Du? Wird die Oberfläche hochglänzend oder bleibt sie seidenartig?

        Hochglanz-Kunstharz kann man nach meiner Erfahrung erst nach Monaten anschleifen und polieren, und selbst dann ist er eigentlich zu weich.

        Grüße,

        Eric

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        • Nuggets
          Registrierter Benutzer
          • 12.04.2001
          • 571

          #5
          Der Lackierer sagt, unbedingt mit 320er oder höher endschleifen
          Visaton Vox 253 an Rotel RC und RB 990 (DAC: DIY PCM1794)
          Visaton DL18/2 & Sub T-40 an Teac A-H01 und Hypex DS4.0
          Stax SR Lambda Pro an SRM-T1 und ED-1

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          • harry_m
            Registrierter Benutzer
            • 16.08.2002
            • 6421

            #6
            Was die Blasenbildung betrifft, habe ich mit Acryllacken keine große Erfahrung: habe mal (versehentlich!) eine Dose gekauft, und musste feststellen, dass diese unbrauchbar war: eben wegen der enormen Blasenbildung.

            Geschliffen wird am nächsten Tag oder (wenn es anders nicht geht) 2-3 Tage später - leider kann ich es mir nicht immer einteilen. Ich beginne mit dem 400 Korn. Es werden bis zu 5 Schichten aufgetragen: bis alles gleichmässig gedeckt ist, und es nirgendwo durchleuchtet (Meine Boxen sind weiß: deshalb fällt die Lackschicht estwas dicker aus) Die letzte wird mit dem 1000 Korn bearbeitet. Alles wird nass geschliffen, denn es liefert in jeder Hinsicht das beste Ergebnis: ganz besonders, wenn nach 24 Stunden geschliffen wird: denn in diesem Fall geht es trocken gar nicht. Der andere Vorteil besteht eben darin, dass die nächste Schicht auf noch nicht voll ausgetrocknete Lackschicht aufgetragen wird: es haftet besser!

            Zum Schluß wird mit Polierpaste (Autozuberhör) poliert. Die Oberfläche die dabei entsteht, ist nicht glänzend, aber auch nicht matt: es ist etwas, was sich dazwischen befindet. Mir gefällt es am Besten. Wer meine Boxen gesehen hat, teilte meine Meinung. Was nicht bedeutet, dass es die beste aller Methoden ist: hier entscheidet der Geschmack. Für mich persönlich wäre z.B. Klavierlack (auch wenn es möglich wäre, es zuhause zu machen) nicht die erste Wahl.
            Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
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